Sonntag, nix Neues!

Portugal hat offiziell jetzt 169 Fälle. Gestern waren es „nur“ 112 Fälle.
Wir stehen hier gut, leider ist das Internetsignal sehr schlecht bis garnicht.
Haben eben mit einer deutschen Frau die hier lebt gesprochen. In dieser Gegend keine Fälle bekannt. Alle Sicherheitsmaßnahmen sind getroffen. In der Apotheke nur einzeln Einlass und innen eine Absperrung das niemand direkt an den Tresen gelangt. Im Restaurant wir nur jeder zweite Stuhl besetzt und wenn du aufstehst kommt sofort jemand und reinigt den Platz. Es scheint mir im Augenblick der beste Platz in Europa zu sein.
Macht euch keine Sorgen wenn wir uns Mal nicht gleich melden oder Antwort geben.
Klaus und Renate haben beschlossen nach Hause zu fahren. Sie versorgen uns aus erster Hand mit Infos von unterwegs.
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Ein paar Tage am Meer

Es ist Samstag und wir beschließen Hamsterkäufe zu tätigen. Odemira ist das Ziel. Die Liste liegt parat und sowie das späte Frühstück beendet und das Fahrzeug aufgeräumt ist, geht es los.
So, Hamsterkäufe beendet. Hamster waren ausverkauft, es gab nur noch Meerschweinchen. Habe das Gefühl irgendwas vergessen zu haben.2 Pakete Nudeln, 2 Stück Butter, 5 Packungen Kekse, 1 Liter Milch, 2 Packungen Käse, 2 Toastbrot. Kein Klopapier, keine Seife, das haben wir standartgemäß an Bord.
Wollte von dem leeren Regal beim Aldi in Odemira ein Foto machen. Bis ich meine Kamera geholt habe, haben die Mitarbeiter das Regal schon wieder aufgefüllt. Einen Reservekanister habe ich im Intermarché auch nicht bekommen. Waren nicht ausverkauft, sondern haben sie nicht im Programm.
Ich kann also zu dieser Panikmache leider nichts beitragen.
Scherz beiseite. Hier arbeiten alle im Verkauf mit Mundschutz und Handschuhen. Hygiene wird hier ganz groß geschrieben.
Jetzt steht Mal das Wochenende vor dem Wohnmobil und wir haben festgestellt das es hier Mega schön ist. Unser erstbester Platz ist leider von einen Franzosen besetzt worden, wir haben jetzt den zweitbesten.
Wenn andere ihren Urlaub auf einem Campingplatz verbringen, dann können wir Mal ne Woche an der Küste verweilen.
Internet ist jetzt noch weiter weg….
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Der Virus

Wir haben gestern Nachmittag neue Nachbarn bekommen. Ein Belgier stellte sich neben mich. Ansonsten ist es hier ruhig. Man hört wie die Wellen gegen die Steilküste plätschern, ab und zu gehen Wanderer, oder ein einheimisches Fahrzeug fährt auf dem Weg, vorbei.
Der Belgier ist abgefahren und wir haben uns entschlossen noch eine Nacht an diesem schönen Platz zu bleiben.


Leider erreichen uns von Zuhause nur „Horror-Nachrichten“ die ich von hieraus nicht prüfen kann. Wir sind hier gut aufgehoben und haben alle wichtigen Medikamente für über 100 Tage an Bord. Den einzigen Hamsterkäufe den ich machen werde, ist ein zweiter Benzinkanister. Zuhause im Keller stehen 4 Stück rum, aber ich möchte hier meine Autark-Zeit vergrößern. Das Aggregat brauch deutlich unter 1 Liter in der Stunde. Die 7 Liter Tankinhalt und der 5 Literkanister sind im Extremfall etwas zu wenig. Zudem werden 4x 6 Liter Mineralwasser zusätzlich gebunkert. Mehr kann und will ich nicht tun, zumal Portugal z.Z. „nur“ 112 Fälle und keine Tote hat. Bei all unseren Besichtigungen waren wir oftmals alleine in der Kirche oder dem Museum. Hat den Vorteil das man sich viel mehr um den Einzelnen kümmert.
Leider ist an den schönen einsamen Plätzen das Internet nicht stabil. Texten kann ich, aber mit Bildern ist das sehr mühsam.
Ich werde weiter berichten, haltet aus daheim.
Immer noch 37.596673,-8.816505

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Farol Cabo Sardão

Wie von Klaus angekündigt, hat uns die Sirene um 8 Uhr geweckt. Habe heute einen Nachbarn der mir ehrlich sagt wie das mit dem Aggregat ist. Wenn er von der Sirene nicht aufgewacht ist, dann jetzt.
Klaus steht neben mir und auf der Aggregatseite, schlechter geht für ihn nicht.
Laut Wetterbericht heute ein Kälteeinbruch, nur 22° sind angesagt. Schickt uns warme Decken.
Aber sterilisiert sie vorher!
Nun sind wir wieder alleine. Die Zwei, Klaus und Renate, waren sehr angenehme Nachbarn. Man könnte sich in Deutsch unterhalten und die Themen sind uns nicht ausgegangen. Da sie auch in den Süden fahren ist ein weiteres Treffen nicht ausgeschlossen.
Wir haben an der Küste einiges abgetingelt und über einige Verbotsschilder gestolpert. Aber hier am Leuchtturm „Farol Cabo Sardão“ steht noch nichts. So haben wir ein Plätzchen gefunden und lassen es uns gut gehen. Beobachten die Störche die hier an der Küste nisten.

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Odemira

So, sind wieder auf freier Wildbahn. Raus aus der Enge des CP. Stehen nun in Odemira, 37.597019,-8.645541, und lassen den Tag einfach so verstreichen. Klaus und Renate checken auch aus und wir treffen uns hier unter Umständen. Morgen geht es an die Mündung der Mira, dort habe ich beim runterfahren von der Brücke aus ein lauschiges Plätzchen entdeckt.
Oder wir machen ganz was anderes. Nachher mit der Regierung verhandeln.
Heute ist der bisher wärmste Tag mit 28°. Das ist schon was für uns.
Sind über die Brücke zum Shoppen gegangen. Dort ist ein großer chinesischer Laden mit allem! Haben aber nix gefunden und so bleiben die Euros in meiner Tasche.

Bisschen Drohne fliegen und sich über Gott und die Welt unterhalten, dann kam die Abenddämmerung!! Vergesse fast zum fotografieren.


Und zu guter Letzt wieder ein Blick aus dem Wohnzimmerfenster.

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Waschtag auf dem CP

Es gibt nicht viel zu berichten. Waschtag ist zu Ende und gestern hatte ich meinen Kampftag mit Freund Google. Ich hasse ihn! Bis spät in die Nacht hinnein habe ich versucht meine Fotos zu sichern und in das Album Frühjahr 2020 hochzuladen. Ich konnte das Album nicht öffnen, egal ob mit dem wackeligen WLAN hier mam Platz, oder mit eigenem Hotspot übers Handy. Bin dann über einen Umweg zu Google und habe ein neues Album eröffnet und dort die Fotos gesichert. Heute früh, ein neuer Versuch, und der Zugang war ohne Schwierigkeiten möglich. Habe die Bilder dann in das alte Album „Frühjahr 2020“ geschoben und im letzten Beitrag noch Bilder nachgetragen.
Wir werden heute auschecken und irgendwo einen „freien“ Platz suchen.

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Camping Villa Park Zambujeira

Sind wieder auf Achse. Stimmt nicht wirklich, da wir schon wieder stehen. Jetzt stehen wir auf dem Campingplatz.
Sind von See weggefahren und nach Santiago do Cacém gefahren. Dort wollten wir römische Ausgrabungen besichtigen. Kurz vor 12 Uhr war da schon zu. Also rein ins Auto und rauf auf die Templerburg „Castle of Santiago do Cacém“, oder was noch davon übrig ist. Die angeschossene Kirche „Igreja Matriz de Santiago do Cacém“ ist auch zu und der Innenhof der Burg ist seit ewigen Zeiten zum Friedhof gewandelt worden.


Das Alternativprogramm war dann Aldi und Intermarché.
Ich glaubte der Öffnungstafel bei den Ausgrabungen und stand einiges nach 14 Uhr wieder auf dem Parkplatz. Entweder das Teil ist zu, oder sie haben früher Mittag gemacht um dafür später zu öffnen. Wir lassen es dann und fahren nach Odernira auf den CP „Camping Villa Park Zambujeira“.
Dort ist seit einiger Zeit ein Forumskollege mit seiner Frau und die wollen wir treffen.
Das hat auf jeden Fall geklappt. Könnten zumindest einen Nachmittagskaffee miteinander trinken und frisch gebackenen Kuchen essen. Der war echt lecker und ich muss schauen das ich morgen noch ein Stück abgreife. Zwischenzeitlich läuft die dritte Waschmaschine. Morgen werde ich noch ein paar Fotos einpflegen, heute wird das nicht mehr.
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Heute Ruhetag

Nix Neues. Sitzen auf der Dachterrasse und trinken Kaffee. Morgen wieder.

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Villa von Pisões

Wetter ist echt top und Franz arbeitet den zweiten Tag ohne das irgendwelche Klagen zu hören sind. Ist vielleicht nur ein Schönwetternavi?

Von unserem Nachtplatz am See sind wir südlich, durch Cuba, gefahren. In Beja wollten wir Wasser bunkern, hat aber im ersten Anlauf nicht geklappt. Wie ich so auf der Umgehungsstraße um Beja rum fahre und Franz mich noch ein paar Kilometer südlich ziehen will, sehe ich rechts ein Hinweisschild mit der Aufschrift „Pisões“.

Klassischer Kartenfehler, umdrehen und den Schildern folgen.
Finden die eingezäunte Ruine und eine freundliche Frau, sie wohnt hier in einem kleinen Häuschen, schließt uns auf.

Bemerkenswert ist bei dieser Anlage, dass ein Teil der Fußbodenheizung, ein filigranes Gewölbe, sehr gut erhalten ist.





Könnte mich nicht beherrschen und habe mit der Drohne einen Überflug für ein Foto gemacht. War nicht ganz so einfach, da Beja einen mittleren Flughafen hat, und hier somit Flugverbotszone herscht. Ohne das Luftbild macht die Anlage nix her.

Drohnenbild


Meine leeren Wassertanks führen mich zurück zu dem Parkplatz an dem wir gewendet haben. Dort müsste ein Brunnen sein. Ist auch, aber mein Schlauch ist 1m zukurz. Bevor wir eine Eimerkette bilden, fahren wir zurück nach Beja und erkunden das Terrain genauer. Picknickplatz mit Toilette gefunden. Wasser marsch.
Der konisch zulaufende Wasserhahn wehrt sich gegen meinen Adapter. Der rutscht immer runter. Hier kommt die englische Variante zum Einsatz. Die bläht sich unter dem Wasserdruck mächtig auf und ich Frage mich wann das Teil platzt.

Nach 100 Litern stelle ich ab, sicher ist sicher.

Es geht vorbei an rießigen Plantagen mit Mandelbäumen. Eine Abwechslung zu den Olivenbäumen oder Korkeichen.
Und wieder beenden wir den Tag an einem Stausee, der aber wegen dem fehlenden Wasser etwas mickrig wirkt.
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Villa Romana de São Cucufate

Haben Evora für dieses Jahr hinter uns gelassen. An der Formulierung könnt ihr erkennen, wir kommen wieder.
Wir nehmen die IP2 unter die Räder. Die führt erst westlich und schwenkt dann immer mehr nach Süden. Das Fernziel lautet Beja, bzw. etwas südlicher, Pisoes. Dort gibt es Römerfunde. Aber so weit sind wir nicht gekommen. Wir haben Halt gemacht um das bescheidene Heim eines römischen Großgrundbesitzer, oder was davon übrig ist, anzuschauen. Kommen leider kurz vor der Mittagspause an und beschließen zuerst einen Kaffee und Kekse im Womo zu uns zu nehmen, ein bisschen die Augenlieder von innen anzuschauen, um dann gestärkt durch die Anlage zu laufen.
Für einen lächerlichen Eintrittspreis gibt es zuerst einen Bericht, in deutsch, anzuschauen und dann mit geballten Wissen hinaus in die Natur.
Was soll ich viel schreiben, schaut:
„villa romana de são cucufate“ ist der Suchbegriff bei YouTube.


Wir haben dann das Tagesprogramm abgeändert und stehen an einem Stausee, wenige Kilometer nordöstlich der Ruine.

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