Tag 34, Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt…

Nachtplatz am Rasteplass Bleiksmarka


🇸🇯 am Gryllefjordbotn, 69.353146,17.184177
🛳 Gryllefjord-Andenes
🛒 verpasst
🇸🇯 Rasteplass Bleiksmarka, 69.242855,15.965904
🚍 20km, ⏱️ 0:35 Fahrzeit

🌡 13°- 9°, ⛅️ 🌤


Sehr ruhig war es in dieser Sackgasse. Einige Wohnmobile haben auch diesen Platz angefahren, fanden in aber durch uns belegt vor und sind weiter gefahren. Nur einer kam spät am Abend, es war längst dunkel, und quetschte sich noch auf den Platz. Packt den Grill noch aus und palavert ewig herum.
Das Wetter scheint heute besser, man sieht die Sonne. Wir stehen aber zu sehr im Schatten der Berge. Vorne in Gryllefjord am Fähranleger wird sie uns sicher treffen.

Blick aus dem Wohnzimmerfenster

Andere Seite sieht so aus:

Blick aus dem Wohnzimmerfenster

Andrea ist mit Ella schon sehr früh losgelaufen. Michael sendet eine WhatsApp mit den Infos. Er sammelt sie unterwegs wieder ein. Auch wir sind schon fertig und rollen sehr früh vom Platz. Nach wenigen Minuten sind wir im Fährhafen.und da wir gut stehen, stelle ich den Alkoven auf, um Solarstrom zu generieren.

So nach und nach füllt sich der Platz. Es gibt nur zwei Abfahrten, entsprechend groß ist die Nachfrage.

Pünktlich taucht die Fähre im Gryllefjordbotn auf und legt an. Nach einigem rangieren verriegelt endlich die Verladerampe und das Ausladen kann beginnen.

Ich habe den Alkoven eingezogen und stehe bereit. Nach einer kleinen Pause beginnt das Verladen.
Es dauert keine 15 Minuten und wir legen ab. Die Überfahrt nach Andøya auf den Vesterålen beginnt.

Wie man an den Kaminen sieht, eine Fähre mit Verbrenner.

Nach 1½ Stunden kommen wir in Andøya an. Wir verlassen das Hafengebiet und auch Kurt hat uns verlassen. Die Dame plappert ohne Pause:“In 600 Meter passieren sie ihr Zwischenziel, in 600 Meter passieren sie ihr Zwischenziel, in 600 Meter passieren sie ihr Zwischenziel,….“
DAS NERVT!! Dabei habe ich die vor mir fahrende Reiseleitung aus den Augen verloren. Total genervt angehalten und den Kurt gekillt. Neustart verbessert das Ganze nicht! Franz sucht vergeblich nach Satelliten und als Jocker greife ich zum Handy. Maps muss es retten. Oha, da habe ich mich in der Größe der Stadt verschätzt und der Supermarkt liegt schon hinter uns. Während ich an einer Lösung bei der Navigation arbeite, telefoniert Dagmar mir Michael und bestellt zwei Liter Milch. Ich fahre mit schlechter Navigation zum angedachten Nachtplatz, Rasteplass Bleiksmarka, der nicht hält was wir erhofft haben. Es ist nur ein Stück alte Nebenfahrbahn ohne Belag. Nicht sehr Hunde freundlich. Obwohl Ella das nicht stört, aber Frauchen mag den Dreck nicht im Wagen haben.
Egal, es gibt nicht allzuviel Plätze an denen Wohnmobile geduldet sind. Es waren schon zuviele Camper hier und manche haben sich schlecht benommen. Daher wachsen die Schilder „Camping verboten“ wie Pilze aus dem Boden.

Am Nachmittag kommt Michael kurz vorbei und überbringt die Route für morgen. Leicht geändert, dem Wetter geschuldet.

Blick aus dem Wohnzimmerfenster

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