Tag 32, einer ohne Sonne

Nachtplatz auf Parkplatz


🇸🇯 Gammelflåten, 69.940050,20.92646
⛴️ Olderdalen-Lyngseidet
⛴️ Svensby-Breivik
🇸🇯 Hamperokken parkering, 69.585076,19.268186

🚍 112km, ⏱️ 2:30 Fahrzeit

🌡 15°- 9°, ☁️🌨️🌤🌨️


Gestern voller Sonnenschein, heute nix mehr übrig davon. Dazu gesellt sich ein wüster Wind. Wir sind sehr früh abfahrbereit und das ist gut. Wir „müssen“ eine Fähre erreichen. Klappt sicher, den wir haben ein gutes Zeitpolster. Ist heute nicht die einzige Fähre. Nach der Fähre Olderdalen-Lyngseidet geht es auf der 91 nach Svensby und dort mit der Fähre nach Breivik. Wir wissen nicht genau, wie die zeitlich aufeinander abgestimmt sind.
So der Plan. Es geht los und nach 10 Minuten stoppen wir an dem Parkplatz. Dort gibt es Mülltonnen und wir entsorgen auf diesem Weg unsere Abfälle. Das ist schnell erledigt und es geht auf abwechslungsreicher Strecke zur ersten Fähre. Nach 50 Minuten stehen wir auf Spur eins, ganz vorne. Die Fähre liegt schon da und wir warten bis das Verladen beginnt.

Nur eine Wartespur ist belegt. Erst kurz vor der Abfahrt öffnet sich die Schanke und wir rollen auf die Fähre. Schiffsmitte werde ich gestoppt und soll dem Motor abstellen.

Schnell sind alle verladen und es geht los. Halt hier fehlt etwas. Ein vertrautes Geräusch. Das stampfen eines Schiffsdiesel. Nein, die rudern nicht, aber der Antrieb ist elektrisch. Auch nicht schlecht.

Während der Überfahrt haben wir die Fähre erkundet und uns über den guten Kaffeeduft gewundert. Unter dieser Fahrspur ist die Cafeteria untergebracht. Plötzlich entdecken wir, das man sich den Duft aussuchen kann!

Einfache Überfahrt und drüben angekommen ging es ein paar Kilometer zur nächste Fähre. Fast eine Stunde Wartezeit veranlassen uns das Frühstück vor zu ziehen. So wie die Technik am Anleger aussieht, auch eine Elektrofähre.

Unser Zeitplan ist aufgegangen und ohne Stress ging es auf die zweite Fähre. Die war voll bei der Ankunft und unsere Fahrt ist auch fast ausgebucht.

Hingegen stehen gegenüber nur eine handvoll an. Ich führe eine lange Kolonne von Fahrzeugen auf einer sehr schlechten Straße an. Scheinbar sind alle mit dem Leithammel zufrieden und keiner will überholen.

Nach ein paar Kilometern erreichen wir einen Parkplatz auf der linken Seite. Der ist asphaltiert und bei dem Wetter Ella-geeignet. Wir positionieren uns schon für die Nacht, lassen aber das Dach noch herunten. Dann kann die wenige Sonne noch ein bisschen in meine Batterien blasen.
Da der Nachmittag sich zu den anderen Tagen unterscheidet, ziehen wir den Nachmittagskaffee vor. Als Michael und Andrea ihr Mittagsmahl eingenommen haben, geben sie Ella bei uns ab. Stadt mag sie sowieso nicht und in manche Waschsalons darf sie auch nicht rein. Besser sie langweilt sich bei uns ein bisschen.
Ella lag die ganze Zeit im Wagen und hat gepennt. Bin dann kleine Runde mit ihr gelaufen, damit im Wagen nichts passiert. Die Reiseleitung nützt den Tag voll aus. Wäsche waschen und trocknen, Stadtbummel dazwischen und am Rückweg noch die Eismeerkathedrale anschauen.
Dadurch ist das Meeting ausgefallen, aber ich bekomme sicher noch ein kurzes Briefing für morgen.
So Leute, der Tag morgen ist geplant und ich mache Feierabend.

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