Tag 30, auf nach Alta

Nachtplatz bei Kåfjord

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🇸🇯 Russenes, 70.628324,25.333534
⛽️ Alta, 104,2L/ 247,25€
🛒 Reima
⛪️ Nordlichtkathedrale
🏛 Alta Museum
🇸🇯 Kåfjord, 69.923610,23.011552

🚍 152km, ⏱️ 2:3ü5 Fahrzeit

🌡 14°- 6°, ⛅️ 🌤


Seit gestern sind wir auf dem Heimweg. Jedoch gibt es viele interesante Stopps unterwegs. Alta ist so einer.
Wir bauen ab. Michael ist schon hoch zum Wasserhahn gefahren. Es soll nicht sehr schnell fließen. Bis ich oben bin, hat sich ein Fremder schon angestellt. Egal, der Tag ist gut geplant und Michael fährt schon mal los.
Wir stocken den Wasservorrat auf 160 Liter auf und machen uns auch auf den Weg. Das Farbenspiel ist, vor allem wenn ein Sonnenstrahl dazu kommt, grandios. Immerwieder entdecke ich Fragmente der alten Straße. Das war damals schon eine tolle Reise.
Alta taucht auf und Andrea ruft an. Es wird einiges über die Parksituation berichtet. Wir tanken für ein schweine Geld (104,2L 247,25€) und fahren einen alternativen Rema an. Da ist direkt daneben ein Bäcker und Dago geht zuerst Brot kaufen.
Dann schlendern wir durch die Regale, lassen Google einiges übersetzen und finden alles was wir suchen.
Nächster Halt ist die Nordlichtkathedrale in Alta. Dazu fahren wir einen nahegelegenen kostenlosen Parkplatz an und treffen dort die Reiseleitung. Die sind schon fertig mit schauen und schoppen. Dagmar und ich gehen zur Kirche und die Anderen fahren schon zum nächsten Halt und machen dort Mittag.

Ein beeindruckendes Bauwerk ist diese Kirche. Sie wirft sich für ein Fotoshooting in Pose und wir lichten sie ab. Da wir wenig für moderne Kirchen übrig haben, verkneifen wir uns die Kirche von innen anzuschauen. Ich empfinde diese modernen Kirchen als kalt und habe den Rummel darum nie verstanden. Wir sparen uns das Eintrittsgeld und wenn ich in 2-300 Jahren hier nochmal vorbei komme, gehe ich rein.

Es ist nicht weit zum Alta Museum – Weltkulturerbe, das beherbergt die größte Konzentration an Felskunstwerken von Jäger- und Sammlerkulturen in Nordeuropa.
Da ich noch gute Erinnerungen an den letzten Besuch habe und mein Fuß mich zur Schonung zwingt, klinke ich mich aus und übernehme den Küchendienst um Dagmar einen entsannten Besuch mit Michael und Andrea bei wunderschönem Sonnenschein zu ermöglichen. Ich habe damals so viel Fotos gemacht, die für ein eigenes Fotobuch gereicht hätten. Ich werde zuhause einen Gang ins Archiv machen und mir das so nochmal anschauen.
Dagmar wird mir sicher ein paar Foto für euch geben wenn sie zurückkommt.

Nach der Besichtigung ging es weiter. Das Navi hat drei Plätze für eine Übernachtung bekommen. Die gondeln wir jetzt ab. Der Erste hat schon in der Theorie ein paar Punkte abgezogen bekommen. Der Zweite war recht nett, aber sehr voll. Zum dritten Platz wäre der Sprung 33 Kilometer gewesen, aber schon nach 300 Metern, auf der anderen Seite der Brücke, tauchte unvermittelt eine gute Alternative auf und wir richten uns häuslich ein.
Schnell Kaffee kochen, das Meeting beginnt gleich.
Wärend des Meeting opfern wir, um die Götter für uns zu gewinnen, eine Packung Waffeln und eine halbe Packung Kekse. Werden morgen sehen, ob die Sonne scheint, oder es schneit.

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