Tag 6, Stobnica Castle geschlossen

Nachtplatz unterhalb Burg Marienwerder


🇵🇱 Stobnica Castle, 52.715814,16.617317
🇵🇱 Burg Marienwerder, 53.737045,18.920103
🚍 251 KM, ⏱️ 4 Std. Fahrzeit
🌡 20° – 9°, 🌧⛅️


Wunderbar geschlafen. Extrem ruhig hier mitten im Wald. Am Morgen erfolgreich den Eingang gefunden, wurden aber enttäuscht. Das Schloss ist wegen Bauarbeiten geschlossen und man hält es nicht für nötig auf der offiziellen Webseite darauf hinzuweisen! Wenn die Gäste mal da sind, schauen sie sich halt nur den Garten an. Nicht mit uns. Ärgerlich, da wir nicht nur einen Umweg gefahren sind, haben auch gewartet bis die um 10 aufmachen.
Der Garten ist uns das Geld nicht wert und wir ziehen weiter.
Erfolgreich die Mega-Baustelle umfahren und ein weiteres Schloss angepeilt.
Es ist kalt und ich muss Prinzessin bei der Fahrt die Füße einheizen.
Der Magen schreit nach einer Pause, die er auch bekommt. Während des Frühstücks den weiteren Tag überlegt. Das momentan angestrebte Ziel ist kein Tagwerk. Es war als Häppchen auf das Wasserschloss obendrauf gedacht. Einfach überspringen und das nächste Highlight anfahren ist zuviel Stress. Freund Google um Rat gefragt und das Burg Marienwerder angeboten bekommen. Man zwingt den Schwaben, mit freiem Eintritt an Dienstagen, dorthin.

Eingangsnah einen Parkplatz ergattert und nachdem wir die richtige Türe entdeckt haben ging die Besichtigung los. Kostenlos die Tickets erhalten und ein freundlicher Herr wies uns den Weg zur Ausgabe der Audio-Guides. Dieser ist einer der Besten die ich je hatte. Mit Bild und Ton wird man geführt. Auch gibt es auf Wunsch zusätzliche Infos.

Die Führung begann im Keller, in dem sich eine frühzeitliche Ausstellung befindet.

An den kleinen Lichtschächten kann man die Stärke der Mauern erkennen.

Wir sind im Brunnenturm, der rund 16 Meter hoch oder tief ist?

Zentralheizung von damals.

Eine Sonderausstellung in Sache Grafiken.

Ausstellung von „alten“ Alltagsgegenständen mit sehr guter Erklärung.

Teile der Brücke waren einst aus Holz. Im schlimmsten Fall hat man sich in den Gdanisko zurückgezogen und die Brücke in Brand gesetzt.

Zum Besichtigen der kath. Kathedrale St. Johannes sind wir zeitlich nicht mehr gekommen. Das werden wir morgen in der Früh nachholen.

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