Tag 49, Tag der Stabkirchen

🇸🇯 View of Fjaerlands Fjord, 61.380612,6.75865
🛥 Solvorn-Ormes
⛪️ Stabkirche Urnes
🛥 Ormes-Solvorn
🛳 Mannheeler-Fodnes
⛪️ Stabkirche Borgund
🇸🇯 Stahlheim, 60.822253,6.697801

🚍 214km, ⏱️ 4:50h Fahrzeit

🌡 15°- 9°, 🌤


Der Platz war okay. Nachdem ich gestern auf Wunsch einer Dame die Fähre in Kristiansand auf Freitag Mittag gebucht habe, muss das Programm sinnvoll eingekürzt werden. Es soll ja kein Rücksturz zur Erde werden. Einiges von meinen Wünschen bleibt für eine weitere Norwegenreise gespeichert.
Es geht los nach Solvorn. Das Wetter verspricht gut zu werden. Schöne, gut zu befahrende Straßen. Das letzte Stück wird eng. Dann sind wir an der Fähre und ich registriere den Duc auf dem Parkplatz. Man gewährt uns 3h freies Parken. Bald bewegt sich etwas auf der Fähre und es geht los. Hin und zurück werden für uns 300NOK fällig. Nette kleine Fähre, auf die alle Fahrzeuge rückwärts auffahren müssen. Einigen Frauen fällt das, sehr zur Belustigung der umstehenden, schwer.

Drüben angekommen machen wir uns an den Aufstieg. Kirchen sind leider sehr oft auf dem „Berg“ gebaut. Wir kommen als letzte oben an, aber man wartet mit der Führung bis alle da sind. In perfektem Englisch wird viel über die Geschichte des Bauwerks erzählt.
Nach Erklärung der Außenfassade geht es ins Innere. Maximal 25 Besucher dürfen gleichzeitig sich innen aufhalten. So viele sind wir heute nicht. Auch innen sehr viele Erklärungen und Hinweise.

Wir verabschieden uns direkt nach der Führung und trotten zum Fährhafen. Die Fähre ist schon da und wir machen eine Punktlandung.

Diese Fähre hat mit großen Abstand den gemütlichsten Salon!

Wir nützen die restliche Parkzeit für das Frühstück.
Zurück zur E5 und dann bei Mannheller die kurze Fähre nach Fodnes. Kaum stehen wir, kommt das Fährschiff.
Noch ein paar Kilometer auf der E5, dann links auf die E16. Nächster Halt, Stabkirche Borgund. Parken, Ticket kaufen und staunen gehen. Da die Kirche sehr dunkel ist, gehe ich zurück zum Wagen um Taschenlampe und Nachsichtgerät zu holen. Das Nachtsichtgerät taugt in der Kirche gar nicht, da ein „Teleobjektiv“ verbaut ist. Kann nur einzelne Balken fotografieren. Aber mein Lichtschwert bringt Licht in die Sache.
Am Ende noch ein Rundgang durch Ausstellung und Souvenirladen.

Für den Rückweg wähle ich, da man im Tunnel garnichts sehen kann, die „Historische Straße“, die 630.

Auch später verweigerte ich die E16 mit ihrem sehr langen Tunnel und wähle statt derer die Fv243. Schwierig/anstrengend zum fahren. Sehr schmal und sehr wellig, aber geil.

Einen tollen Wasserfall, den Vardahaugselvi Waterfall, besichtigt. Später noch etliche Aussichtspunkte über karges Hochland. Nach dem Pass geht es stetig bergab. Mit erreichen der Baumgrenze gab es wieder Bewuchs.

Da taucht er auf, der Stegastein. Ein wahnsinns Aussichtspunkt.

Anschließend runter zum Fjord mit etlichen Kehren und tollem Ausblick. Auch hier die Straße einspurig sehr schmal und die nächste Ausweichbucht nicht immer in Sicht.

Ich gebe mein Tagesziel auf und schaue mit P4N nach geeigneten Plätzen zum übernachten. Das ist auf den sehr schönen Plätzen verboten und die nicht ganz so schönen sind belegt.
Ein P4N-Platz war so schräg, das ich mit allem Material nicht gerade stand.
Da haben wir nochmal 25 Kilometer unter die Räder genommen und stehen hier ganz ruhig.
Wir esssen zuerst und als ich beim tippen dieser Zeilen hoch sehe, ist es dunkel. Zu dunkel für das Bild vom Nachtplatz.
Mal sehen ob ich morgen früh eines mache und nachtrage.

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