Relaxen in der Laguna e Patokut

Montag, 1.04.2024, Tag 125
🇦🇱 Laguna e Partout, 41.634714,19.590468
🌡️ Tags 28° Nachts 13° 🌤️

Ein fauler Tag. Spät aufgestanden und zögerlich das morgendliche Ritual angegangen. Dagmar turnte und ich habe das Aggregat angeworfen. Teewasser kochen, bevor sie Leute vor dem Auto sitzen und die Ruhe genießen wollen.
Ruhe kehrt hier auf dem Platz ein. Heute kaum Besucher und wir sind zeitenweise alleine auf dem Platz.
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Laguna e Patokut

Sonntag, 31.03.2024, Tag 124
🇦🇱 SH3 Petresh/Cracen – Laguna e Patokut 🇦🇱
🛣️ 98km • 🕰️ 3h30min • 🛒 1h15min

Hier oben auf der SH3 ist es in der Nacht sehr ruhig. Mit Einbruch der Dunkelheit ist der wenige Verkehr eingeschlafen. Trotzdem hatten wir Besuch. Einige Leute trafen sich an diesem Platz und machten Party. Die Musik und Gespräche hatten zum Glück Zimmerlautstärke und so störten sie uns nicht wirklich. Man wird halt aufmerksam wenn man vor dem Fahrzeug Autos und Stimmen hört.
Bei der Routenbesprechung gestern, müsste ich Kurt speziell einen Punkt setzten. Ein kurzes Stück wollte er von sich aus nicht verwenden. Links oder rechts herum haben sich die zwei Strecken fast berührt, aber zur kürzesten Strecke gerade durch wollte er nicht freiwillig verknüpfen. Auf das kurze Zwischenstück einen Punkt gesetzt und dann klappte es auch mit der kurzen Strecke. Werden sehen ob sich das rächt.
Sehr früh aufgestanden, trotzdem hatten Michael und Andrea Vorsprung. Noch kurz Tee kochen, dann waren wir auch so weit.
Haben die Fahrt auf der SH3 sehr genossen. Die Strecke ist traumhaft.

Die Brücke, ein Teil unserer Strecke

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Laguna e Patokut war der Plan

Samstag, 30.03.2024, Tag 123
🇦🇱 Berat – SH3 Petresh/Cracen 🇦🇱
🛣️ 72km • 🕰️ 1h45min

Bestes Reisewetter, mit 23° und kaum Wolken, für den heutigen Tag. Die Fahrt nach Elbasan, die hässlichste Stadt in Albanien, verlief sehr angenehm. Gute Straße, schöne Landschaft, kaum Verkehr.

Unterwegs an etlichen Ölförderanlagen vorbei gekommen. Mitten im Tal, zwischen Gewächshäusern, auf der Wiese oder im Hinterhof, stehen verrostete Bohrtürme und die Pumpen daneben laufen. Die Luft ist voller Ausdünstungen, um nicht zu sagen: „Es stinkt“. Weiterlesen

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Berat

Freitag, 29.03.2024, Tag 122
🇦🇱 Berat 40.706275,19.935526
🌡️ Tags 25° Nachts 11° 🌤️

Gut geschlafen. Der Platz ist am Abend voll geworden. Wir bauen das Wohnmobil ab und fahren auf die Burg. Die Platzbetreiberin hat mir den langen Anfahrtsweg an Herz gelegt. Er sei sicherer.
Die Anderen wollen das zu Fuß angehen. Wir wären oben kaputt und man müsste uns ins Tal tragen.
Parkplatz unterhalb des Eingangs gefunden und mit wenigen Höhenmeter sind wir im inneren der Burganlage.
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Weiter geht es nach Berat

Donnerstag, 28.03.2024, Tag 121
🇦🇱 Gjirokastër – Berat 🇦🇱
🛣️ 156km • 🕰️ 3h • 🚬 10min

Die Anderen waren nach ihrem gestrigen, großen Spaziergang merklich erschöpft und sind daher früh zu Bett gegangen. Das zog ein frühes Aufstehen nach sich. Ich war gerade soweit um Leute durchs Fenster begrüßen zu können, als Andrea vor dem Wagen stand. Sie sind schon lange wach und abfahrtfertig. Ich soll mit Anke nachkommen.
Kein Problem, mit normalem Arbeitstempo weitergemacht. Sind dann wie immer losgekommen.
Ich wollte erst eine 40km kürzere Strecke fahren, aber Franz, Kurt und Maps fanden keine gleichen Strecken. Wem soll man glauben und nachfahren? Habe dann aus dem Kopf die Strecke von Michael programmiert, die eh nur 2min länder dauert. Auch da waren Franz und Kurt nicht einig. Es galt zur Sicherheit „Schilder lesen“

Nach etwas mehr als die halbe Strecke einen kurzen Stopp für die Hunde gemacht. Weiterlesen

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Burg von Gjirokastra

Mittwoch, 27.03.2024, Tag 120
🇦🇱 Gjirokastër 40.088938,20.138557
🌡️Tags 21° Nachts 6° 🌤️

Schauen, laufen, staunen. Wir haben das Wohnmobil morgens startklar gemacht und alle eingeladen. Ein Parkplatz, knapp unterhalb der Burg, war schnell erreicht. Hier trennten sich unsere Wege. Wir auf die Burg und die anderen wollten eine alte Ali Pasha Brücke erkunden. Klevererweise sind wir gleich durch den Tunnel auf die andere Seite gegangen und haben nicht versucht über das Gjirokastër Museum in die Burg zu kommen. Dieses Tor ist verschlossen.
Auch die Straße auf der anderen Seite war gesperrt. So mussten wir ein paar Meter weiter und über die Treppen hinaufsteigen.
Im Bauch der Burg ist das Militär-Museum beheimatet. Etliche Geschütze und ein kleiner italienischer Panzer sind im Gewölbe ausgestellt.

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Ora RV Camping in Gjirokastër

Dienstag, 26.03.2024, Tag 119
🇦🇱 Gjirokastër 40.088938,20.138557
🌡️Tags 14° Nachts 7° 🌧️

Die ersten Eindrücke von Albanien, sehr sauber. Nirgends liegt Müll herum. Nicht ganz richtig, denn auch hier leben herrenlose Hunde und die wissen wie man den Mülleimer leert. Selber live gesehen. Aber entlang der Straße in den Gräben nur das, was der Wind hergetrieben hat. Leider auch hie und da einer dieser vielen unnützen Kaffeebecher, oder Plastikflaschen. Wilde Müllkippen, in Griechenland so selbstverständlich wie in der Türkei, sieht man hier nicht. Kommt vielleicht noch. Es ist der Nachwuchs, der so selbstverständlich lebt und den Kaffee to Go genießt und schlagartig des Bechers überdrüssig wird. Jedoch keinerlei Vergleich zur Türkei oder Griechenland, wo wilde Müllkippen selbstverständlich sind und an jedem noch so schönen Platz der Müll in solchen Mengen liegt, dass man es nicht schafft, ihn auszublenden.
Geld am Automaten ziehen, ist unverschämt teuer. Für die Buchung werde umgerechnet 7€ erhoben, egal wie hoch der Betrag ist. Da ist man ist versucht, einen hohen Betrag abzuheben, aber wofür? Der Euro wir in vielen Geschäften angenommen, Kartenzahlung eher selten möglich. Es wird einfach 1:100 gewechselt. Erinnert mich an D-Mark Zeiten und den österreichischen Schilling.
In der Früh das Mobil aufgeräumt und die Pferde angespannt. Das Wetter ist heute, so wie der letzte Tag in Griechenland. Etwas Regen, aber nicht sehr viel. Ich habe ausgecheckt und bin ein paar hundert Meter in den Ort hinauf gefahren. Wollen zwei berühmte Häuser und ein Museum anschauen. Es kam, wie es kommen musste. Eine „Kreuzung“ an der ich rechts abbiegen wollte, wurde mit zu wenig Schwung genommen. Da haben die Pferde mit den Hufen geschart und die Kutsche blieb stehen.

Natürlich gleich weiter Fuhrwerke hinter mir. Nachdem man mir Platz gemacht hat, den Wagen zurückrollen lassen.
Mit allerlei Tricks den Wagen im „Stand“ vorne nach links rutschen lassen. Dort auf dem Beton ist der Grip besser. Reicht um die anderen passieren zu lassen. Auf dieser Kreuzung gewendet und dreihundert Meter zurückgefahren und dort am Straßenrand geparkt.

Der Zweck, nicht alles bergauf laufen zu müssen, wurde erreicht.
Ganz hinauf zum Zekate-Haus „Shtëpia e Zekatëve“ führte unsere Route.

Die „Hausherrin“ hat uns das Haus aufgeschlossen und das Licht angemacht. Alleine könnten wir das Gemäuer erkunden.
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Albanien

Montag, 25.03.2024, Tag 118
🇬🇷 Nintzeros Lake – Gjirokastër 🇦🇱
🛣️ 120km • 🕰️ 2h30min

Konvoi, wir sind jetzt drei Fahrzeuge. Wir haben Anke aufgenommen. Sie fühlt sich in Albanien alleine nicht wohl. Die Fähre nach Italien, welche eine alternative Route ist, sei blöd für die Hunde. So hängt sie sich an uns. Wir verstehen uns ja recht gut und insofern dürfte das keine Probleme erzeugen.
Voller Anspannung bin ich den Tag angegangen. Waren wir doch 2013 zum ersten Mal in Albanien und ich bin neugierig wie sich das Land in den vergangenen 10 Jahren entwickelt hat. Griechenland hat mich da sehr enttäuscht. Viele leerstehende Häuser und Fabriken. An allen Enden klemmt es und die Mentalität der Leute ist gewöhnungsbedürftig. Viele denken das die Deutschen an ihrer Misere schuld sind. Speziell die Frau Merkel, aber das haben sich die Griechen schon selber eingebrockt. Nur das sehen sie nicht ein und wurschteln irgendwie weiter. Keiner will etwas verändern, den Veränderungen verlangen eine neue Einstellung. Dann solche Dinge wie dieses Beispiel zu hauf: Da hat man ein Stück der Straße auf ein paar Kilometer vierspurig ausgebaut, aber davor und dahinter ist die alte Straße marode. Da wird dann über die unzähligen Schlaglöcher ein neuer Mittelstreifen gemalt. Der wird sowieso von allen ignoriert. Kurvenschneiden und wildes überholen ist hier Volkssport Nummer eins.
Egal, wir haben das unbeschadet überstanden und stellen uns der neuen Herausforderung, dem Verkehr in Albanien.

Gut losgekommen ging es auf der E853 oder 22 Richtung Grenze. Es sind nur knapp 15 Kilometer. Hier verlassen wir die EU. Das zieht normalerweise ein gewisses Menge an Formalitäten nach sich. Mit der Türkei haben wir ja schon geübt und hoffen das diesmal alles auf Anhieb klappt.
Die Grenze wurde im Akkord überwunden. Der griechische Polizist hat die Pässe kurz gescannt und der Zoll wollte gar nichts von uns. Einreise Albanien ähnlich. „Camper?“ war die Frage und als ich nickte, winkte er mich weiter. Beim Rolf sieht man fast keine Standzeit.
Bei gesamt Kilometer 25 Blinker links. Es geht zum Syri i Kaltër The Blue Eye. Ist mit 6m³/sek die wasserreichste Quelle des Landes.
Für die einen nur ein Spaziergang, für uns eine Wanderung, vom Parkplatz zur Quelle.

Hat der griechische Himmel in der Früh geweint, so lacht die albanische Sonne uns freundlich entgegen. Weiterlesen

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Letzter Halt in Griechenland

Sonntag, 24.03.2024, Tag 117
🇬🇷 Prophet Elias Church – Nintzeros Lake 🇬🇷
🛣️ 120km • 🕰️ 2h30min

Haben den letzten Übernachtungsplatz in Griechenland angesteuert. Heute wieder freies Fahren, da Michael und Andrea noch nicht fertig waren und Kurt eine eigene Strecke für mich entdeckt hat. Zum einen mit nur 3,50€ Maut und zum anderen mit einem traumhaften Blick auf den „Pamvolida See“ bei Ioannina. Der Abstecher hat sich gelohnt.
Anke ist schon seit gestern da und hat ein Handtuch für uns ausgelegt. Auch Michael ist kurz nach uns angekommen. Die Plätze sind eingenommen und ich kann die Beine hochlegen und aufs Frühstück warten.

Es gilt, die Eindrücke zu verarbeiten und das Kassenbuch zu führen. Weiterlesen

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Kloster St. Stephan

Samstag, 23.03.2024, Tag 116
🇬🇷 Ambrakischer Golf – Meteora 🇬🇷
🛣️ 209km • 🕰️ 7h45min • 🛒 ½h • ☕ 1h • 👀 ¾h

Haben den Ambrakischen Golf und Anke hinter uns gelassen. Den letzte Höhepunkt in Griechenland haben wir angesteuert, die Meteora Klöster.
Auf dem Weg dorthin gab es viel zum erledigen. Beginnt mit Müll entsorgen und die Pferde tränken. Geht weiter mit Einkaufen, am Montag ist Feiertag, und dringend Wasser besorgen.
Wasser gibt es laut P4N am Übernachtungsplatz.
Habe jedoch sicherheitshalber einen Wasserplatz mit köstlichem Quellwasser kurz davor mit aufgenommen. Im vorbeifahren erkannt das es sich um eine Quelle ohne Zapfstelle handelt. Am Nachtplatz angekommen, gleich das Schlauchstück mit dem Gardena-Anschluss gesehen. Leider ist die Quelle nur ein kleines Rinnsal, zu schwach um gegen meinen Wasserfilter anzutreten.
Egal, Dickschiff geparkt und Frühstückspause gemacht.
Nach der Pause, Michael eingeladen. Andrea bleibt beim Dickschiff zurück und wir drei Gondeln mit dem Ducato los. Bei Magic Earth eine neue Funktion entdeckt, und diese hat uns akustisch auf die Annäherung an die neue Wasserstelle hingewiesen. Top, gefällt mir.
Neben der Wasserstelle war ein Obststand und Dagmar fand gefallen an dem Angebot. Sie shopt und wir Männer bunkern Wasser.
Dann ändert sich die Landschaft und die Felsen, auf denen die Klöster errichtet sind, tauchen auf.
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