Kurz vor Tromsø

Samstag, 7. September 2019

Heute vor dem abfahren fällt mein Blick auf einen Strauch vor meinem Auto. Oh, frische Himbeeren. Echt lecker.
Sind nicht weit gekommen
69.513847,19.238942
In Øvergård haben wir getankt. An der Tanke sogar Wasser bekommen. Daneben war ein Supermarkt, mit offenem WLAN.
Mit vollen Vorräten auf die E8, Richtung Tromsø. An einem Aussichtspunkt angehalten und die Entsorgung vorgenommen. Nun gibt es in der Toilette ein Echo beim pupsen. Wurden während der Arbeiten von Deutschen angesprochen, welche uns schon am Nordkap gesehen haben wollen. Ehrlich, wir waren nicht dort, nächstes Jahr vielleicht.
Stehen nun ein paar Kilometer vor Tromsø bei Nordkjosbotn,

69.513847,19.238942
, und haben italienisch gegessen. Obendrauf Tässchen Kaffee und norwegisches Gebäck. Beim Gebäck haben die noch Nachholbedarf, aber besser wie nichts.
Werde mich jetzt meinem Krimi widmen, lesen ist unsere Freizeitbeschäftigung. Bisschen Radio hören und dann in die Falle.
Es gilt wieder viele Eindrücke im Traum zu verarbeiten. Morgen wieder den gleichen Stress, ach ne, morgen gibt es Stadtbummel.

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Fotos vom Euro-Trial-Finnland-2019

Hallo Leute,
heute stabiles WLAN entdeckt und 70 Fotos vom Eurotrial in Finnland in ein online-Album hochgeladen.
Unsortiert oder irgendwie bearbeitet. Schickt den Link bitte an die Teilnehmer, geht zuhause besser als von hier.
Album-Eurotrial-Finnland-2019
Wenn jemand weitere Bilder in dieses Album einstellen möchte, der melde sich bei mir, dann bekommt er einen Zugang.

Gruß Peter

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Alta – Tromsø

Nach dem Museumsbesuch sind wir weiter gefahren um einen schönen Platz zu finden. Die im Reiseführer beschriebenen Plätze haben mir nicht gefallen. Spät, gegen 18 Uhr diesen Schotterplatz neben der Straße gesehen. Abendsonne und Morgens in der Sonne gestanden.
Der Bergrücken schattet den Platz morgens einige Zeit ab.

70.088730,22.752880
Tingeln langsam auf der E6 weiter und schauen was es unterwegs zum bestaunen gibt. Das Wetter zeigt sich gnädig, es zieht erst am späten Nachmittag zu und beginnt leicht zu regnen.
Stehen am Strand und kochen lecker Essen. Die Heizung läuft und alles ist gut. Es stehen zwei Tage mir leichtem Regen an. In den oberen Regionen von Nordschweden soll es schneien.

69.879071,21.166959
Die Nacht war ruhig, man merkt das die Straße eine Sackgasse ist. Der Himmel ist Wolken vergangen. Ab und zu tröpfelt es ein bisschen. Beobachten eine Greifvogel, der am Strand auf den Steinen sitzt und die Gegend beobachtet. Habe mein 500er ausprobiert, aber das Licht ist für dieses Objektiv zu schlecht. Die Aufnahmen werden unscharf, da ich Mangels Stativ nur auflegen kann. Mit dem Auslösen verwackelt ich die 250/sek, mehr geht bei dem Licht/Objektiv nicht. Man könnte näher gehen, ich möchte ihn aber nicht aufscheuchen.

Haben uns zum weiterfahren aufgerafft und die E6 Richtung Heimat.
Die Lyngsalpen sind mit Gletschern und Wasserfällen sehr beeindruckend, da sie direkt vom Meer auf fast 2000m ansteigen. Aus einem Stellplatz-Tipp ist ein Campingplatz geworden. Der CP ist noch etwas zu früh für uns, die Wasservorräte erst zur Hälfte aufgebraucht. So verlassen wir die E6 nach Storfjord und biegen auf die 868 ein. Nach einigen Minuten taucht eine geschotterte Bucht auf, teilweise verdecken uns die Büsche. Nix besonderes, aber wir buchen den Platz für eine Nacht.

69.721554,20.526562

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Alta

Hier gibt es alte Felszeichnungen und dafür ein Freilandmuseum. Etliche Zeichnungen sind zum anschauen. Sehr gut angelegte Weg.

Wobei ich das alles als Feak erachte. Ich erkenne in einem Bild klar eine Computer-Tastatur.

Haben im Museumskaffee einige Bilder in ältere Beiträge eingepflegt. Leider verstehen mein Tablet und das WLAN sich nicht sehr gut.
Nun neues Wlan gefunden:


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Lakselv Richtung Alta


70.140307,25.246858
Gestern sehr früh auf diesen Platz gefahren. Dachte erst wir trinken Kaffee und machen noch ein paar Meter. Aber es zog sehr schnell komplett zu und es begann zu regnen. Ging nach einigen Schauern in Dauerregen über. Standen auf dieser Landzunge und die Wolken raubten die Sicht auf die etwas höher liegende Straße, und der Regen nahm die Sicht auf das Meer. Da haben wir vorne dann die Vorhänge im Fahrerhaus montiert und irgendwann die Heizung eingeschaltet. Sie gleich nach dem Anlaufen auf kleinste Stufe runtergeregelt. So haben wir sie die ganze Nacht laufen lassen. Batterie hat das mitgemacht, obwohl sie zwei Kühlboxen versorgen muss.
Es hat aufgehört zu regnen und es hat normale Wolken, wenn auch reichlich, aber es besteht die Chance das es aufreißen kann.
In Lakselv eingekauft und dann ging’s auf die E6, Richtung Norden. Bei Kolvik einen Ausflug gemacht. Zu Fuß ging es einen schön angelegten Weg zu versteinerten Trollen. Natürlich bei bestem Wetter, hat richtig Spaß gemacht.


Dann weiter nach Olderfjord, da geht die E69 zum Nordkap. Wir sind aber links abgebogen, weiter Richtung Altar. Denken immer wie das vor fast 40 Jahren war. Einige, von unserem Reiseführer vorgegebenen Plätze gefallen mir nicht, aber bei 70.127274,23.613208 habe ich das optimale Nachtplätzchen entdeckt.

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Tanja bru – 98 – Lakselv

Nachdem gestern das ganze Dorf, Varangerbotn, auf den Beinen war um
irgendwas zu feiern und damit kein Parkplatz im Ort zu kriegen war, haben wir den Museumsbesuch auf heute verschoben. Sind die E75 ein paar Meter nach Osten gefahren um an einem schönen Platz zu übernachten.
Ungefähr hier:70.169330,28.765533

Heute früh festgestellt das Norwegen mitteleuropäische Zeit hat. Nach dem Frühstück zum Museum gefahren und es war zu. Schade, aber wir kommen wieder.
Haben im Ort getankt und dann auf der E6 ein paar Kilometer gefahren. Bei Tanja bru auf die 98 nach Norden eingeschwenkt. Die Streckenführung echt beeindruckend, aber der Straßenzustand launisch. Mal toller Asphalt, dann Wellen, wieder gut, dann Schlaglöcher, dann wieder gut, dann Schlaglöcher mit Wellen. Irgendwann Wasser vor dem Kleiderschrank. Kann nur der Waschtrockner sein. Zufuhr abgestellt und Druck von der Anlage genommen. An unserem heutigen Nachtplatz gleich nach der Kaffeepause die Anschlüsse geprüft. Man kann immer alles etwas nachziehen, aber lose waren die Anschlüsse nicht. Grübel und studier….., wird wohl das immer in der Weichspülklappe stehend Wasser gewesen sein. Werden das nach dem nächsten Waschen mit einem Lappen (nein, kein Nordfinne sondern Putzlappen) entfernen um sicher zu gehen.
Heute stehen wir am Adamsfjord bei einem kleinen Wasserfall.

70.382358,26.634567
Der Ausflug zum Nordkinn wurde auf nächstes Jahr verschoben. Es geht weiter auf der 98. Mal karge Landschaft ohne Bewuchs, Mal Birken und Gebüsch, immer wieder ein kleiner See oder Bach. Dann führt die Straße am Fjord entlang.
Heute, 02.09., ist der Himmel zugezogen und es regnet ab und zu.
Jetzt stehen wir an der Küste und schauen zu wie die Flut in den Fjord strömt.

70.140402,25.245925

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Krikenes und Umgebung

Weit genug von der russischen Grenze entfernt wieder Internet. Bilder wenn WLAN gefunden wird.

Inari nach Kirkenes, einfach ein Traum. Nach 39 Jahren ist nichts mehr wie es war. Sehen ab und zu noch die alte Trasse, aber nichts ist mehr wie damals! Die Straße breit und asphaltiert, das Gelände offen mit weiter Sicht. Hegen jetzt, 29.08.2019, in Kirkenes den Verdacht, dass wir damals weiter östlich gefahren sind. Dachte das wir damals direkt auf Kirkenes getroffen sind. Nun sind 39 Jahre eine lange Zeit und das Gedächtnis spielt einem so manchen Streich. Jedenfalls sind wir froh das wir hier sind. Alles ist gut, sogar das Wetter, Sonnenschein und 24° bei leichtem Wind. Auch die E6 strahlt in neuem Glanz. Damals begann diese Europastraße hier in Kirkenes als besserer Feldweg. Erst kurz vor Oslo nahm diese Straße eine Form an, wie wir uns eine E-Straße vorstellten. So mit Asphalt und Leitplanken. Wir werden die Strecke nochmal fahren und sehen was aus den vielen kleinen Fähren und der kurfenreichen Küstenstraße geworden ist.

Haben uns nach Besuch von Skoltefossen, Stromschnellen die fast einen Wasserfall bilden, eine Kirche


und eine alte Kapelle angeschaut.

All das dort wo die 971 auf die E6 trifft. Wieder nur von außen, die Saison ist ja schon zuende, aber wir kommen wieder. Nun haben wir uns strategisch, günstig, auf einer Anhöhe positioniert und haben Blick auf Kirkenes.

69.717222,30.070039
Viele Dinge von der ersten Reise vor 39 Jahren hierher werden im Gespräch verarbeitet.
Der Herbst steht in den Startlöchern, die Birken werden gelb und die Lappen stapeln Holz hinter der Hütte. Wir sind auf alles gefasst. Ein bisschen macht mir die Versorgung mit Wasser Kopfzerbrechen. Wenn das Wasser wegen des anstehenden Frostes abgestellt wird und ein Großteil der Campingplätze zu ist……
So, alles vergessen was ich über die alten Zeiten geschrieben habe. Wir sind definitiv eine andere, nicht mehr bestehende, Route gefahren. Wir haben vom Inari See kommend zuerst den Tageabbau von/bei Kirkenes „entdeckt“ und erst viel später das Eismeer gesehen. Soviel steht nach unsere heutigen „Expedition“ an das nordöstlicher Ende der westlichen Welt fest.

69.788390,30.797275
Dieser Ausflug heute, 30.08., war sehr beeindruckend. Erst dachte ich: 60km hin, 60km zurück für was?

Aber es ist schon eine schöne, fast unwirkliche Landschaft. Karge Felsen, Seen und Moor, Fjorde, Busse, Wohnmobile und Radfahrer, alles wohldosiert.

Wollten nach dem Geld bunkern in Kirkenes im Hafen bei den anderen Wohnmobilen stehen, aber nur bis ich den kargen Schotterplatz von nahem gesehen habe. Was bringt einen dazu auf so einem Platz vor seinem Wohnmobil auf einem Klappstuhl zu sitzen? Ganz einfach, die schräg gegenüber liegende Entsorgungsstation. Da können sie morgens mit dem Nachttöpfchen über die Straße zum leeren gehen. Nichts für uns, also wieder rauf auf den Berg und wegen 5 Minuten Zweiter gemacht. Wenn nur zwei im Spiel sind, ist das einfach eine schlechte Platzierung. Ein Norweger schiebt gerade seinen Wohnwagen rückwärts auf „unseren“ Platz. Stehen wir halt auf der anderen Straßenseite und haben nur halb Krikenes zum anschauen. Allemal besser wie der Schotterplatz.

Wie vorhin angedeutet bin ich nun im Besitz von Norwegischen Kronen und diese werden wir morgen im Supermarkt gegen wichtige Dinge eintauschen. Die Chancen heute schon Polarlichter zu sehen sind wegen der aufziehenden Wolken eher schlecht, aber die Kernzeit beginnt erst mit der Tag- und Nachtgleiche.
Trotzdem geht es ab morgen in Richtung Süden. Das Nordkap ist mir zu überlaufen und ich möchte meine in diesem Fall sehr deutlichen Bilder im Kopf nicht zerstören.
Wir fahren in den Süden, besser gesagt in den Westen und werden für die nächste Reise Übernachtungsplätze erkunden. Es kann sein das wir nächstes Jahr mit neuen Freunden die Tour nochmal fahren, aber im Uhrzeigersinn. Dann mit zwei oder drei Fahrzeugen gute freie Plätze zu finden ist nicht einfach. Daher werde ich schon Mal bisschen vorarbeiten. Ich habe ja Zeit und nichts zu tun.
31.08.2019
Der gestrige Ausflug hat Spüren hinterlassen. Ein Fachbrett im Kleiderschrank löst sich auf. Die 4mm-Sprrholzplatte trennte sich teilweiße von ihrer Verstärkungsleiste. Leim und drei kleine Spax, sowie eine Umräumaktion müsste bis Heim reichen.
Auch heute stöhnt das Nebelhorn und die „Kreuzfahrer“ signalisieren ihr kommen.

Da wird die Stadt voll sein. Egal, auch wir sind nur zu Gast.
„Was für die Techniker unter den Lesern. Das Aggregat verbraucht rund 1 Liter Benzin in der Stunde. Das schnärende Geräusch könnte ermittelt werden. Es ist einer der beiden kleinen Riegel der Außenklappe. Das Aggregat steht innen an und überträgt das Laufgeräusch auf den Deckel und der auf die Kabine. Leider ist der „Motorraum“ um eine Materialstärke zu schmal. Wenn das Aggregat nicht außen ansteht, dann innen. Entweder den GFK-Deckel (30mm) gegen ein Alu-Riffel mit 2-3mm ersetzen, oder den Riegel beim Betrieb des Aggregat

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Auf dem Weg nach Kirkenes.

Haben Inari hinter uns gelassen. Fahren bei schönstem Wetter um den See Richtung Kirkenes. Wollten nochmal am See wild übernachten, aber die wenigen Plätze waren entweder hässlich oder belegt. So sind wir weiter Richtung Norwegen gefahren und als sich in einem lichten Wald ein Gewässer im Hintergrund abzeichnete, bin ich zwischen den Bäumen, auf einer kaum sichtbaren Spur bis an die Böschung heran gefahren.

Die Stille wurde zweimal durch unser Aggregat gestört. Einmal für Kaffee und selbst gebackenen Kuchen und dann fürs Abendessen. Der Berufsverkehr hat nachgelassen und nichts stört jetzt die Ruhe am See. Oh doch, irgendwo bellt ein Hund, aber sonst ist es ruhig.
69.353016,28.262765

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Es geht weiter

Wir haben das waschen eingestellt und Wasser gebunkert. Sitze in der Rezeption weil hier das einzig stabile Internet ist. Noch ein paar Bilder, dann geht es weiter in den Norden.





Jetzt gehen wir einkaufen und tanken, dann geht es am Inari-See entlang nach Kirkenes. Weiß nicht genau wann ich wieder was schreibe, aber keine Nachrichten sind gut Nachrichten.

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Inari Campingplatz

Der Versuch die Heizung in der Nacht auf kleinster Stufe durchlaufen zulassen würde abgebrochen. Es war einfach zu warm. Unten im Wagen herrschten 27° und auf dem Fußboden begann man(n) zu steppen. Zu warm für meine zarten Fußsohlen.
Heute morgen zeigte die Batterie 12,0 an, genug um die Heizung abzuwerfen. Ein Blick in den Technikraum (rechter Küchenoberschrank) zeigte das der Solarregler arbeitete. Die Ausbeute bei bedecktem Himmel morgens um 1/2 8 ist aber mager. Wenn die Nächte länger werden, muss Energie eingespart werden. Der Plan ist, eine Kühlbox abzuschalten. Dazu müssen wir die Vorräte etwas reduzieren. Wir arbeiten fleißig an dem Plan und lassen es uns gut gehen.
Das Wetter in Finnland, die letzten 24 Stunden war ergiebige Regenfälle. Die Aussicht heute morgen, durchgängig bedeckter Himmel.
Jetzt reduzieren wir den Inhalt der Kühlboxen mit einem Sonntagsfrühstück am Montag!
Nach Inari waren er nur noch ein paar Kilometer. Ein paar dumme Rentiere wollten mich nicht vorbei lassen, aber ich habe beharrlich auf meine Chance zum überholen abgewartet und dann gnadenlos zugeschlagen. Mitten in Inari gibt es einen neuen großen Supermarkt. Frisches Brot, bisschen Gemüse und extra ungesundes Essen gekauft und den Campingplatz gesucht. Direkt am See gefunden, wir machen wieder Waschtag.

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