So wurden wir am Erg Chebbi begrüßt. Ich habe laut aufgelacht und gesagt: „Willkommen im Sand“.
Durch die Sahara fahren wir genau genommen seit Tag 28 ohne Pause rund 1400 km bis hierher. Die Sahara hat da einen Zipfel bei Nador bis ans Mittelmeer. Die Vielfalt der Wüste begeistert mich. Auch der schnelle Wechsel von Stein zu Sand und wieder zurück. Weite, leere Wildnis, dann der Trubel in den Städten. Manchmal trostlos und plötzlich bildschön. Nirgends auf der Welt sind die Pflanzen so intensiv grün wie hier in einer Oase oder einem bewässerten Feld. Oder kommt das einem nur so vor. Gestern am Abend, bevor der Mond hochkam, Sterne angeschaut. Klarer Himmel ohne jegliches Fremdlicht, gigantisch!
Jetzt sitzen wir im Schatten von Michael’s Wohnmobil und essen Eis. Michael hat ein Gefrierfach an Board! Ich warte auf Fluglärm, den der Flughafen von Tata ist hinter dem Wall, auf der anderen Seite der N17. Dieser Umstand beschert und gutes Internet.
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