Es geht nach Österreich

Am Morgen das „alte“ Trinkwasser abgelassen und die große Medizinkiste verladen. Dann für Michael ein paar Sachen eingeladen und zu Otto gebracht. Dort kann Michael die Dinge in unserer Abwesenheit abholen. Kurzer Schwatz und dann weiter nach BiBi gefahren. Frisches Wasser aufgenommen und zurück zur Burg gefahren.
Prinzessin bringt mich immerwieder zum kopfschütteln nachdenken. Wir fahren mindestens drei Wochen weg und sie saugt die Wohnung. Egal, dann bekommt Lisa beim betreten keine Staublunge.
Natürlich später wie geplant weggekommen. Schnell noch bei Rewe ein paar frische Dinge gekauft und in der Apotheke ein neues E-Rezept eingelöst.
Trotz dickem Freitagsverkehr „gut“ durchgekommen. Rund 80 km vor München ein klopfendes Geräusch am Heck lokalisiert und einen Parkplatz angesteuert. Ein Spanngurt, der das Flattern der Pferdedecke verhindern soll, war los. Den Stopp für eine Pinkelpause genutzt. Dago räumt die Kühlbox und den Kleiderschrank ein und für den Fahrer gab es eine Stulle in die Hand.
Nach einer starken halben Stunde ging es weiter. Plötzlich meldet Kurt einen Stau am Anfang der Nordumfahrung München und die Ankunft in Winhöring, unser geplanter Nachtplatz, verschiebt sich auf weit nach 20 Uhr.
Irgendwie war ich darauf vorbereitet und hatte ein Ass im Ärmel. Kurz vor München, in Olching, habe ich einen offiziellen Stellplatz schon in Magic Earth hinterlegt und diesen Kurt zum anfahren übergeben. Der Platz liegt sehr ruhig und ich teile ihn mit einen anderen Wohnmobil.

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Gartenarbeit

Ich solle drei Rosenstöcke, welche einem Pilz zum Opfer gefallen sind, ausgraben. Das mache ich schon den zweiten Vormittag. Am Nachmittag im Garten zu arbeiten ist für unsereins unmöglich und ein Ende der Arbeiten ist nicht in Sicht.
Das vor vielen Jahren wegen Girsch versiegelte Gartenbeet wird vorsichtig reanimiert. Aus den Gartenabfällen, mit denen die über dem Girschbeet ausgelegte Teichfolie beschwert wurde, ist teilweise „gute“ Erde geworden. Cirka 40cm von dem schmalen Beet wurde aufgedeckt und der Boden darunter bearbeitet. Die sogenannte Bahndamm-Lilie, im großen Beet zur Plage geworden, soll diese 40cm vom Girsch zurück erobern und verteidigen. Ob die Lilie erfolgreich ist, werden wir mit Argusaugen beobachten. Der Girsch hat den Kampf nämlich nie aufgegeben und findet immer neue Wege zum Licht. Auf unserer Seite des Zauns wird er dann mit der chemischen Keule bekämpft, aber er gibt nicht auf.

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Putzen, shoppen, basteln, feiern.

Viele Aktivitäten in und um die Burg. Die Waschmaschine läuft und der Wäscheberg schmilzt langsam dahin. Etliche Kleinigkeiten am Reisemobil werden optimiert. Habe mir den Luxus einer elektronischen Wasserwaage geleistet.

Wir hatten anscheinend große Abweichungen im Fahrzeugboden vorn zu hinten. Hat man das Mobil nach der Küchenarbeitplatte ausgerichtet und dann versucht etwas in der Pfanne zu braten, war wieder eine Differenz. All dem wurde bei dem Einbau der elektronischen Wasserwaage genau auf den Grund gegangen.
Bin dazu auf meinem Stammplatz vor der Burg gefahren. Da steht das Mobil vorne rechts auf dem Gehweg und vorne links auf einem großen Keil. In dieser Stellung den Sensor auf die Arbeitsplatte gelegt. Was so pi mal Daumen immer gemacht wurde, erweist sich als opitmal. Dann den Sensor auf die Kochplatte gelegt. Uff, so schräg?? Die zweite Platte in die andere Richtung genauso krumm. Der Kocher ist krumm zum davonlaufen. Es muss ein Kompromiss gefunden werden. Die Bratpfanne steht in aller Regel auf der großen Platte. Da die Arbeitsplatte waagerecht ist, die Füße des Kochers unterlegt. Auf die zweite, kleine Platte, kann ich nicht eingehen. Stört beim kochen zum Glück nicht wirklich.
Ein paar Sachen nachziehen, das eine oder andere festkleben, dann war der Vormittag vorbei und viel zu heiß um weiterzuarbeiten. Weiterlesen

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Circuit Chambley, ade.

Sind früh ins Bett gegangen. Sind beide irgendwie angeschlagen, hatten aber eine erholsame Nacht. Die letzte Nacht auf einem Trip bedeutet Betten ab- bzw. neubeziehen.
Das war alles zügig erledigt und es ging ans verabschieden. Chris und Constanze umarmen und die Hunde nochmals kraulen und mit Leckerlis verwöhnen.
Wir reiten los, nicht ohne den Betriebsmittelvorrat kritisch zu kontrollieren. Wir mussten morgens bei 12-15° heizen und das geht von dem knapp gerechneten Dieselvorrat ab. Zur Sicherheit eine Tanke auf dem Weg nach D markiert.
Nachdem die Reichweitenanzeige mir eine „ausreichenden“ Menge signalisiert, bin ich leichtsinnig an der Tanke vorbeigefahren.
Wollte dann die gewählte deutsche Tankstelle sicherheitshalber kürzer anfahren wie Kurt das vorgeschlagen hat. Doofe Idee, der Grenzübergang auf der Landstraße ist wegen Straßenarbeiten gesperrt. Zurück auf die Bahn und Kurt seinen Willen gelassen.
Schon vor geraumer Zeit erlosch die Reichweitenanzeige und wurde durch die Meldung Achtung, wenig Kraftstoff, mit einem lauten Warnton ersetzt.
Tanke erreicht und 118,8 Liter getankt. Waren da nur noch 1,2 Liter drin?
Nächster Halt ein Autobahnparkplatz. Die Blase ist voll und der Magen leer. Beides muss schnellstens geändert werden.
Leichte Panik steigt auf, zwei gesperrte Parkplätze bringen mich zum verzweifeln.
Doch man hat ein Einsehen und der Dritte ist offen. Hässlich, aber offen!

Das Frühstück besteht aus Resten. Wohlgemerkt guten Resten. Das „alte“ Brot wird mit dem Toaster aufgefrischt und ordentlich belegt. Satt geht es weiter.
Habe Kurt mehrmals widersprochen um etwas Überland zu fahren. Hat mich eine Sperrung der Bundesstraße bei Bretten hart getroffen und für Bonus-Meilen gesorgt.
So gegen ½4 in Tamm bei Freunden aufgeschlagen und englischen Tee, sowie Grüße aus dem Königreich überreicht.
Bisschen Kaffee und lecker Kuchen gegessen und regen Austausch gehabt.
Heim in die Burg und mit dem Kran die Schmutzwäsche und den Kühlschrank Inhalt hochgezogen.
Erste Sommerreise 2025 beendet. Feierabend.

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Langstreckenrennen Classic Endurance

Guten Morgen. Die Zeitnahme ist aufgebaut und das zweite Rettungsteam ist da. Pünktlich um 9 Uhr begann das Training für das Rennen.

Heute sind nicht die unterschiedlichen Aufkleber, welche die vergangenen Tage die die Einfahrt zu bestimmten Zeiten erlaubte wichtig, sondern ob alle Teilnehmer einen Transponter, für die Zeitnahme, montiert haben. Weiterlesen

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Circuit de Chambley, tolles Gelände.

Nicht nur das Gelände, auch das Personal ist super. Routiniert wird die Veranstaltung durchgeführt. Alle sind alte Hasen und kennen ihren Job.
Ich halte mich heute etwas zurück und relaxe im und ums Womo. Smalltalk mit den Nachbarn, bisschen einkaufen im Internet und versuche mein Inneres zu ordnen.
Speziell letzteres fällt mir im Augenblick sehr schwer.
Michael und Andrea haben angekündigt, morgen abzureisen. Sie haben hier ihren neuen Pössl 640 ausgetestet.

Das Dickschiff steht nun zum Verkauf. Trotz unserer augenblicklichen Situation, die Möglichkeit einer gemeisamen Winterreise angesprochen.
Die Zwei starten Ende November in den Südosten. Eines ihrer vielen Ziele ist Zypern. Wir überlegen wie wir die beiden mit einer schnellen Anreise bei dieser Etappe begleiten können. Das Ganze hat ja noch etwas Zeit. Erst muss sich unser Umfeld stabilisieren.

Daher gibt es heute von mir nicht zu berichten.

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Ein Donnerstag in Chambley

Heute sind wieder Übungs- und Lehrfahrten angesagt.

In Gruppen anstellen und fahren mit Instrucktor

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Circuit de Chambley

Sehr früh klingelt der Wecker. Es ist, trotzdem ich die Heizung um ½6 gestartet habe, noch frisch im Wagen. Bei 14° gestartet ist sie erst auf 16,8° gestiegen. Aber der Fußboden ist schön warm, sogar die Duschwanne ist schon enteist.
Die Zusatzlüfter laufen jetzt um die „Hitze“ vom Fußboden in den Raum zu bringen.
Mehr oder weniger bereiten alle drei Mopeds Probleme. Die Ducati hat eine neue Batterie bekommen und läuft. Constanze ist aber mit der Maschine nicht zufrieden. Der Teufel steckt im Detail. Auch bei Chris seine 125er schwächelt die Batterie. Hängt jetzt mal am Ladegerät und Chris muss zu Fuß gehen.
Die Honda zickt weiterhin. Wir haben sie zwar zum laufen gebracht, aber sie geht aus, wenn man vom Gas geht. Ist auf der Rennstrecke beim scharfen Anbremsen auf eine Kurve, Hinterrad hat wenig Druck, mehr wie supoptimal. Sie steht jetzt mal an einem Zelt und wartet ob ein Mechaniker Zeit hat.

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Zum Ausgleich sehr leise.

Extrem ruhig hier am Ortsrand. Nur die leise Unterhaltung am Morgen einiger frühen Spaziergänger auf dem Weg in den Park war zu hören. Schlafziel zu 100% erreicht.
Es regnet leicht und wir trödeln herum. Zum Mittag soll die Sonne herauskommen. Wir werden sehen.
Nachher Wasser bunkern. Bin neugierig ob ich den Hahn anzapfen kann.

Ich habe noch 10 Liter Diesel in der Staubox und kann damit deutschen Boden erreichen. Sind fast 20 Cent Unterschied zu Frankreich. Bei über 100 Liter denkt der Schwabe über so etwas nach.
Es gilt auch die Vorräte gut aufzufüllen, der Circuit Chambley liegt weit ab. Weiterlesen

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Doch sehr laut hier.

Hat man den Tag über nicht so wahr genommen, war ja auch Sonntag. Die Aussage, das die Züge laut einer positiven Platzbewertung Nachts nicht fahren, ist falsch. Trotzdem ist es ein netter Platz mit Picknick-Tisch unter Bäumen.
Da werden wir unser Reisemobil, aus verschiedenen Gründen, auf einen anderen Platz versetzen. Es gibt ja eine Unmenge davon in Frankreich. Wer aufmerksam fährt sieht oft Hinweisschilder auf Stellplätze die P4N unbekannt sind.
Es ist natürlich einfacher und bequemer einen registrierten und bewerteten Platz anzufahren, wie unzählige Fehlfahrten.

Oh, dieser P4N-Platz ist nett. Ein gesplitteter Parkplatz mit drei extra Parkbuchten.

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