Tag 3 – Von Slowenien bis Ende Kroatien

Übernachtungsplatz auf der Autobahn

🇸🇮 Podlehnik, 46.330539,15.872982
🛣 365km
🚍 4h15min
☕️ 50 Minuten
🚍🚿 15 Min 7€
⛽️ 88L 113,74€
🇭🇷 Lipovac, 45.045452,18.999116
🌡6°⬆️ 2°⬇️ ☁️


Am Abend ging mir die Simkarte vom Router auf den Sack. Keine Internetverbindung?!
Alles versucht, Router zurücksetzen und neu einrichten. Kamera, Tablet und Co neu angemeldet. Immernoch kein Internet!?
Die Möglichkeiten den Router einzustellen sind, aufgrund des doofen Menü, beschrängt. Eine Option wäre, die Simkarte vom Router ins Tablet zu stecken und einen Hotspot aufmachen.
Wie ich nach dem Router greife, geht die grüne LED für Internet an.
Flux die anderen Geräte aktualisiert und alles geht wieder. Das man immer mit Gewalt drohen muss.
Die Liste der vergessenen Dinge wird immer länger. Keine Sorge, die Reisepässe haben wir vergessen aus dem Handschuhfach zu nehmen und sind somit dabei. Ein Powerpack, speziell für Dagos neue Heizweste liegt noch zuhause. Dachte das Dago die Weste auf dem Weihnachtsmarkt benötigt, aber die frühlingshaften Temperaturen machten den Einsatz überflüssig. Aus den Augen, aus dem Sinn. Noch kein Problem ist die zurückgelassene Festplatte mit Dagos Büchern. Zum Glück sind die Reader und Tablets neu bespielt, aber ob das reicht? Der größte Patzer ist das vergessene ungesunde Essen! Ich nasche so gerne die Him- und Brombeeren von Haribo. In einem Werksverkauf haben wir einen (sehr) großen Beutel gekauf. Lag immer sichtbar in der Küche. Nicht zu übersehen! Bei einer Putzaktion, ich war es nicht, sind die in einer Dose verschwunden. Habe ich gestern mit entsetzten bemerkt, als beim fahren am Nachmittag, ein altes Ritual, die Zeit dafür gekommen ist.
Zum Glück gab es (schwachen) Ersatz, Haribo Tutifruti.
Banane in den Mund genommen, schmeckt nach Banane. Dann die Orange, schmeckt nach Orange. Den Papagei habe ich verweigert. Brillenputztücher, extra gekauft, irgendwo versackt. Täglich wird es mehr, aber alles kein Weltuntergang. Weiterlesen

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Tag 2 – Von Österreich nach Slowenien

Übernachtungsplatz in Slowenien bei Podlehnik


🇦🇹 Bad Wimsbach
🛣 299km
🚍 3h24min
🛒 19,50 Brot und Co.
☕️ 1h
🇸🇮 Podlehnik, 46.330539,15.872982
🌡5⬆️-2⬇️ 🌥 🌫


Der Bypass der Heizung ist top. Das Verhältnis Fußboden- zur Raumtemperatur ist wesentlich besser. Zwar dauert es fast eine Stunde um die Raumtemperatur um zwei Grad anzuheben, aber die Wärme ist gleichmäßig im gesamten Raum, ohne das der Fußboden „extrem“ warm wird.
Ihr entnehmt dem Text, wir haben gut geschlafen. Am Abend gingen die Sirenen im Ort an und kurze Zeit später hörten wir die Feuerwehr fahren. Sie kammen nicht zu uns, alles gut.
Am Morgen höflich am Schloß geklingelt und uns dann Zugang verschafft. Die Arbeiter kamen uns von oben entgegen und wir haben uns kurz unterhalten. War sehr nett und informativ. Herr Grabowski ist im Park sehr aktiv. Er nutzt die Urlaubszeit der Mähroboter gut aus.


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Tag 1 – Abfahrt Endziel Zypern

Nachtplatz neben Schüttboden im Schloßpark


🇩🇪 Ludwigsburg
🛣 480km
🚍 6½h
⛽️ 113L a. 1,444€
🇦🇹 Bad Wimsbach

🌡7⬆️-2⬇️ 🌤🌫


So, letzte Hand anlegen. Heizung aus, Ölpumpe aus, Elektrogeräte ausgesteckt, Kühlschrank leer gemacht, Stromzähler und Wasseruhr fotografiert.
Dago wäscht das letzte Geschirr und eine Waschmaschien läuft im Kurzprogramm. Dago staubt noch ab 😮 und richtet alles hübsch her.

Bin neugierig wie sich Kurt im neuen Gewand bewährt. Testfahrt war leider nicht möglich. Das komplette Design hat sich geändert und manche Funktion muss gesucht werden.

Auf der Fahrt ging einiges schief. Sind zu spät losgekommen, da immer noch etwas zu tun war. Wollte Kurt gestern über München fahren, bestand er heute auf Nürnberg. Ich konnte mich irgendwann durchsetzen. Nach dem Leonberger Dreieck hatte ich Kurt überredet. Zum Dank popt ein rotes Fenster auf und signalisiert einen Stau hinterm Aichelberg und eine Verzögerung von 15 Minuten. Da ich die Strecke kenne und ein kleveres Kerlchen bin, am Stauanfang rechts in den Rasthof eingebogen und etliche dann „rechts“ überholt. Da ich ein gesetzestreuer Mensch bin, nicht einfach durch den Parkplatz gefahren, sondern brav angehalten und eine Frühstückspause eingelegt. Die Uhrzeit passte perfekt. Schnell war ein dreiviertel Stündchen vorbei und wir wollen weiter. Dicker Verkehr im Parkplatz und eine Radiodurchsage, das der Grübinger Tunnel wegen Unfall gesperrt ist. Sind sich die Idioten an der Verengung, drei auf zwei Spuren, in den Arsch gefahren. Der Abschlepper kommt mit großem Gehupe duch den Parkplatz und sucht vergeblich eine Rettungsgasse.
An meheren Spuren im Parkplatz reihen sich die Fahrzeuge mit Reißverschluss ein. Ganz langsam geht es auf die Bahn und es beginnt zu laufen.
Am Drackenstein oben angekommen trübt Nebel die Sicht und die Autofahrer werden optisch in drei Klassen eingeteilt. Die einen überholen mich, ich fahre knapp über 100km/h, und haben die Nebelschlussleuchte an. Die Anderen sind nur mit Taglicht, also hinten dunkel, unterwegs. Der Löwenanteil tummelt sich in meiner Klasse, die einfach nur das Abblend/Fahrlicht anhaben.
Nordumfahrung München und dann die A94 nach Braunau. Parkplatz für Pinkelpause angefahren und wollte Kurt erklären, das ich in Braunau an eine Tankstelle, die mit 141,7 für den Liter Diesel wirbt.
ME-App reagiert nicht. Warten oder Abbrechen.
Mehrmals auf Warten getippt, aber die Meldung popt immer auf. Also abbrechen und App neu starten.
„Fahren Sie noch nach Bad Wimsbach?“ werde ich gefragt. Ich tippe auf ja und die Route taucht auf. Der Tankstopp ist registriert, aber die Aufzeichnung der Strecke ist weg. Ich fluche still in mich hinein und bin ratlos. Bei Rolf war das kein Problem, da konnte man sogar das Tablet neu starten und er hat nichts vergessen!
War ich von Magic Earth immer sehr begeistert, bin ich jetzt umsomehr enttäuscht. Läuft nicht stabil, gute Funktionen sind verschwunden, oder ich finde sie nicht in dem neugestalteten Menü. Alles, wirklich alles verschlimmbessert!
Nach dieser Reise werde ich mir etwas Neues suchen und das Abo kündigen.
Tanke in Braunau angefahren, aber er akzeptiert keine meiner Karten. Missmutig die nachste Tanke mit 144,4 angefahren.
Dort kann man 500€ reserviern lassen, die Zapfsäule schaltet aber nach 79 Litern ab und verlangt die Karte ein weiteres Mal.
Rund 113 Liter getankt und bei einbrechender Dunkelheit die letzten 85 Kilometer in angriff genommen.
Auch hier Nebel und der Teil hat keinen Spass gemacht.
Kurz nach 18 Uhr in den Schloßpark gerollt und neben meinem Stammplatz geparkt. Ein Sandhaufen blockiert meinem Platz. Muss mich da einmal beschweren.

Morgen schreibt Rolf wieder mit, dann gibt es eine Karte.

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3-2-1-

Donnerstag und die (vor-) letzten Einkäufe stehen an. Frischwaren für die ersten Tage im Transit und „lang“ haltbare „frische“ Produkte für unterwegs. Auf dem Weg nach unten, gleich zwei große Taschen mit Kleidung runtergetragen. Während Dago die Einkäufe im Kaufland tätigt, habe ich bei der Gelegenheit schnell noch die Matte scheren lassen. Der Laden ist nicht meine erste Wahl, aber was solls. Dann Prinzessin im Kaufland gesucht und die letzten Waren mit ausgesucht. Beim bezahlen gleich noch Bargeld mitgenommen.
Auf dem Rückweg geht Dago noch schnell zu unserer Hausärztin um letzte noch fehlende Medikamente einzufordern. Via Internet und E-Rezept hat nicht geklappt.
Rund 98% der Einkäufe gehen direkt ins Reisemobil.
Diese Einkäufe sind nun auf über 80 Kilogramm angewachsen und füllen alle Stauräume voll aus. Um ein⅕ gewisses System oder eine gewisse Ordnung beizubehalten, wird eine weiter Alubox fürs Dach gepackt. Das ist Tetris für Fortgeschrittene.
Am Abend Besuch bekommen. Heike hat einen Vorhang zum abändern und kommt nach der Arbeit vorbei. Dago näht das geschwind und Heike bleibt zum Abendessen. Sie hilft uns den Kühlschrank zu leeren.

Freitag, uff, lange geschlafen. Prinzessin war schon unterwegs, Apotheke, Rewe und Co. Im Wohnzimmer, dem Lagerort für die Dinge der Reise, lichten sich die Reihen.
Dago bezieht nach ihrer Rückkehr die Betten neu und will die Wohnung noch saugen. Ich erkläre das es sinnfrei ist, eine Wohnung die man 5 Monate verlassen will, noch zu saugen. Obwohl, was sollen die Einbrecher denken wenn es hier so staubig ist?
Ja, bei solch langen Reisen muss man auf vieles achten. Kühl- und Gefrierschrank leer machen. Der Schmutzwäschekorb muss leer sein, sonst spricht der Inhalt bei deiner Rückkehr mit dir. Entweder mach schüttet Speiseöl in den Abfluss, auch ins Klo, um die Austrocknung des Siphons durch Verdunstung zu verhindern, oder man hat jemand der ab und zu Wasser laufen läßt. Akkus der Alarm- und Überwachungsanlage prüfen.
Wasser abstellen, oder nicht? Wenn man es abstellt ist Rost in der Leitung ein großes Problem und der freundliche Helfer kann kein Wasser laufen lassen, um die Siphons aufzufüllen.
Nebenbei wird sie Strecke in den Süden ausgearbeitet. Für und wider der Alternativen werden abgewogen. Zwei Tage werden wir kein Internet und Telefon nützen können, den Serbien und Nordmazedonien sind technisch 3te Weltzone und entsprechend teuer. Für zwei Tage lohnt auch der Kauf einer einheimischen Simkarte nicht. Die Tagesberichte werde ich dann nachreichen.
Die dritte Dachbox ist verstaut und nach und nach verschwinden die herumliegenden Dinge in den Schränken. Leere Vorratsdosen werden gefüllt und Verpachungsmüll entsorgt.

Beim Einräumen der Medizinkiste herscht kurzzeitig Panikstimmung bei Prinzessin. Ein wichtiges Medikament fehlt. Ärztin schon im Wochenende und somit keine Möglichkeit ein E-Rezept anzufordern. Dago telefoniert mit Herrn Acker, der bei uns die Mozart-Apotheke betreibt. Im Gespräch stellt sich heraus, dass mein Reserve-Medikament, verschrieben für mich und einen eventuellen Rückfall in Sache Blasenentzündung, auch für Dagos Beschwerden passt. Dieses ist nun tatsächlich zweimal in der Apothekenkiste. Der Name des Wunschmedikament für Dagmar war ein anderer, aber der Wirkstoff ist der selbe.
Es kehrt Ruhe ein. Am Abend wird die Weihnachtsdekoration eingepackt. Stand früher bei uns bis 3König, früher haben wir nicht mehr.

Samstag und es heißt: Leinen los. Die Batterien sind voll und das Stromkabel wird abgebaut. In der Nacht wird die Standheizung das Mobil frostfrei halten. Der Ölradiator wandert wieder in die Kasamatte. Medizinkiste und technische Geräte verladen.
Die schwäbische Kehrwoche wird gemacht und die Burg aufgeräumt. Das Gratisangebot Amazon Prime gekündigt. Wird mir regelmäßig angeboten. Die lernen es einfach nicht.
Am Nachmittag geht es auf den Weihnachtsmarkt nach Ludwigsburg. Basti ist zu uns gekommenn und gemeinsam fahren wir mit der Feierwehr nach LB. Dort treffen wir Michael, der mit der Bahn angereist ist.

Wir drehen unsere Runden und im zweiten Anlauf habe ich einen neuen Hut gekauft.
In dem Gedränge, treffen wir Kai und Heike. Großes Hallo, da wir dachten uns erst zum Abendessen beim Jugoslawen zu treffen.
Die Füße tun weh und wir brechen den Marktbummel ab um nach Ossweil zu fahren. Große Tafel mit Otto und Karin, Rainer und Sabine, Philipp, Basti und mein Michael. Kneipe ist laut, aber das Futter ist super.
Habe mir einen Seniorenteller bestellt und hatte dadurch Platz für einen Nachtisch.

Sind dann zur Burg gefahren. Basti, Michael und wir zwei. Dort hat Michael die Feierwehr übernommen und wir genießen einen Tee in der Burg.

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10-9-8-7-6-5-4….

Es wird spannend. Die letzten Handgriffe müssen gemacht werden. Spontan eine Lücke im Medikamentenschrank entdeckt. Das Internet hilft und verspricht Lieferung am Dienstag.

Montag und Handwerker sind im Haus. Bei Winni läuft das Abwasser nicht ab. Wir sollen kein Wasser laufen lassen, da unten die Rohre abgebaut und gereinigt werden. So verschiebt sich der Tagesablauf, den ich bin moch nicht geduscht.
Dagmar hat aus dem Reisemobil die Reservedecke aus der Sitzbank hoch gebracht. Wird neu bezogen und wärmt Prinzessin die letzten Nächte in der Burg. Für eine Bestandsaufnahme ist es ihr im Womo zu kalt. Mein Auftrag lautet: Dach aufstellen, einheizen, Leintücher abziehen, Tasche hinter Dago’s Sitz abbauen. Da war bisher eine Wolldecke für alle Fälle drin. Der Fall ist nie eingetretten und weitere Decken sind an Bord.
Aufträge ausgeführt und die zwei Aluboxen auf dem Dach positioniert.

Am Abend die Betten frisch bezogen und die Heizung auf „frostfrei“ reduziert. So kommt eins zum anderen. Nebenbei fragt mich Dago, ob ich die neuen Stofftaschen schon festgemacht habe? Natürlich nicht. Die stehen so gut an ihrem Platz, das ich diesen Arbeitsschritt übersehen habe. Arbeit für Dienstag.

Dienstag und ich gehe meiner Lieblingsbeschäftigung nach, umräumen. Die Sitzbank/Speisekammer muss neu geordnet werden. Eine neue Reihe an Dosen, Gläsern und Co ist dazugekommen. Anfangs einfach vor die kleinen Kisten gestellt, erweist sich diese Lösung als suboptimal. Die Neuankömmlinge rausgeräumt und die kleinen Kisten eine Dosenbreite vor/nach links gerückt. Nun lagern die Neuen zwischen den Kisten und kullern nicht durch die Gegend. Wobei das bei der augenblicklichen Fülle gar nicht geht. Aber wenn die Bettdecke oder der Anorak gebraucht wird, stürzt das Kartenhaus sonst ein.

Dann wurden die zwei neuen Taschen an die Wand geschaubt. Edelstahlschrauben und Rosetten im wohl sortierten Kellerlager auf anhieb gefunden. Löcher in den Stoff stanzen, anzeichnen, bohren, schrauben, fertig.

Platz für Tablet und Co.
Am Nachmittag kleine Shoppingtour. In meiner Männer-Boutique zwei kleine Bilderrahmen gekauft. Prinzessin hatte an Nikolaus zwei (sehr) alte Postkarten vom Schloß Wimsbach in den Stiefeln.

Auf dem Rückweg kurz bei DM angehalten und Waschmitteltücher gekauft. Den Tipp haben wir von Karin, die gute Erfahrungen damit gemacht hat. Preisgünstig und leicht, das gefällt mir.
Ein angenehmer Nebeneffekt unserer baldigen Abreise ist, das Kühl- und Gefrierschrank leer gegessen wird. All die leckeren Sachen welche man für besondere Anlässe gehortet hat, müssen weg. Muss nur die Waage ein bisschen im Auge behalten, damit der Abwärtstrend weiterhin anhält.

Mittwoch und nichts zu tun? Wollte die zwei B2B-Lader in der Ansteuerung tauschen, nur die Steuerleitung (D+) wechseln, und dabei einen losen, amgeschmorten Kabelschuh (B+) entdeckt. Ausgerechnet der, an den man am schlechtesten hin kommt. Zum Glück sind Kabelschuhe und eine neugekaufte Quetschzange im Haus. Kabel spannungsfrei gemacht, nachdem es zweimal gefunkt hat. Neuen, passenden Kabelschuh aufgepresst und zum anziehen eine 10er Nuss gekürzt, damit ich die versteckte Anschlussschraube ordentlich anziehen konnte. Reparatur ohne Ausbau des Fahrersitz durchgeführt.
Anschließend Testlauf gestartet. Wahlweise können ein, oder zwei B2B-Lader (40/80A) arbeiten. Da noch Landstrom anliegt, normales Ladegerät (20A) eingeschalten und die zwei LiFePo4 (2x 200Ah) in Richtung 100% aufzuladen.
Dach geschlossen und Ordnung gemacht.
Dach geschlossen und eine der neuen Dichtprofile macht wieder Zicken. Leiter außen angelegt und dem Profil den Weg an der Kante vorbei gezeigt.
So weit, so gut.

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Bald geht es los.

Montag und es läut rund. Dago’s Untersuchungen sind gut verlaufen und ich habe direkt im Anschluß bei meiner Ärztin einen Termin bekommen. War die Fahrt zu Dago’s Arzt für mich noch die Hölle, so ging es mir auf dem Heimweg schon besser. Weißkittel-Syndrom und unterwegs ordentlich getrunken.
Es ging mit uns so steil bergauf, das die im Vorfeld abgesagte Teilnahme am Stammtisch widerrufen wurde und wir uns bei Antonella trafen. Diesmal mit schräger Sitzordnung. Ein Mädels- und ein Männertisch, sehr unterhaltsam.

Dienstag und man soll es nicht übertreiben. Bin zwar gestern am Abend frohen Mutes zur Prinzessin ins Körbchen geschlüpft, aber sehr bald waren die Beschwerden so stark, das ich wieder auf dem Sofa gelandet bin. In den frühen Morgenstunden überlegt, was gestern so gut und schnell geholfen hat. Viel trinken, aber es muss heißen, sehr viel trinken. Habe dann fast einen Liter Wasser in mich hinein gepumpt und fand noch etwas Schlaf.
Der Wäschetrockner kommt. Mit dem Paketboten zum Kran geschleift und ausgepackt. Nachdem ich in angeschlagen habe, hat Prinzessin ihn in die Burg gezogen.

Christl, Tochter von Malvine, kommt dazu und fragt ob sie das Teil, wenn nicht allzuschwer, mit mir hochtragen soll. Warum tragen, frage ich.
Ja wenn er runterfällt ist er kaputt, meint Sie.
Dann ist er halt kaputt, aber wenn wir in tragen und stürzen, sind wir alle kaputt. Das hat sie von meinem tun überzeugt. Weiterlesen

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Die Dinge überschneiden sich

Es geht drunter und drüber. Zu der Zusatzausgabe für den neunen Wäschetrockner kommt jetzt noch eine Apotekenrechnung von rund 350€ hinzu. Die Ärzte sagen: „ohne geht nicht“ und die Kasse: „bezahlen wir nicht“.
Die Sendungsverfolgung für den Wäschetrockner, Liefertermin Do-Fr, lautete bis Donnerstag 24 Uhr:

Ihr DPD Zusteller
Wir haben die Auftragsdaten zu diesem Paket erhalten.

Heute, nachdem ich schon zwei Tage in Lauerstellung war, geht der Link.
Irgendwo habe ich mich „erkältet“. War bei Kai auf der Baustelle sehr sorgfältig. Immer brav draußen eine Jacke und innen immer die Jacke ausgezogen.
Oder habe ich mich auf dem Geburtstag von Markus vielleicht angesteckt? Die Darmspiegelung am vergangenen Dienstag hat auch nicht zu meinem allgemeinen Wohlbefinden beigetragen.
So kämpfe ich mit Fieber, Kopf-und Gliederschmerzen, tropfender Nase, Husten und allerlei Begleiterscheinungen herum. Trotzdem den alten Wäschetrockner auf seinem letzten Weg begleitet und am Rückweg notwendige Einkäufe erledigt.
Am Freitag verschlechterte sich mein Zustand enorm. Blut beim schmerzhaften Wasserlassen war die Krönung. Versuchte das Wochenende ohne Sontagsdienst zu überleben. Schwierig, wenn man alle 5 Minuten aufs Töpfchen muss.

Sonntagabend und ich lebe noch. Trotz unzähliger Versuche mit allerlei „Hausmitteln“ keine Verbesserung erreicht. Da die Symptome am Abend extrem werden, kündigt sich die dritte schlaflose Nacht an. Das nagt an der Kondition.
Morgen am vormittag ist Dago mit ihren Untersuchungen dran und ich versuche einen Termin bei meiner Hausärztin zu bekommen.
Die Anlieferung des neuen Wäschetrockner habe ich auf Dienstag gebucht.
Ich hoffe ganz dringend das die nächsten Tage etwas Ruhe bringen. Ich wäre sehr dankbar.

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Er ist von uns gegangen.

Vollkommen unerwartet kam sein aus. Wir dachten das er nach der letzte „Krankheit“ vollständig genesen ist. Ein wichtige Organ hat schlagartig seinen Dienst eingestellt. Er drehte sich noch ein paarmal um, aber sein Ende war klar. Fieberhaft wurde ein Organspender gesucht, vergebens.
Er wurde 41 Jahre und hatte ein erfülltes Leben.

Wir trauern um unseren Wäschetrockner.

Ohne funktionirendes Heizelement macht der weitere Betrieb keinen Sinn. Von einem weitern Eingriff habe ich Abstand genommen.
Seine Beisetzung findet in den nächsten Tage im engsten Kreis auf dem Wertstoffhof in Asperg statt.
Wir bitten von Blumen- oder Kranzspenden Abstand zu nehmen.

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Eine Umfrage

Hallo Leute. Die Vorbereitungen für unsere Winterreise laufen auf Hochtouren. Neben den Einkaufslisten steht auch der Blog im Fokus.
Wie hättet ihr es gerne?

  1. Wie in Marokko 23: Tag XX – Titel und einfach getippt.
  2. Wie bei Türkei 23/24: Titel und
    Mittwoch, 3.04.2024, Tag 127
    🇦🇱 Laguna e Partout – Ulcinj 🇲🇪
    🛣️ 105km • 🕰️ 2h30min • 🛂 10min

Oder ist euch das eh egal?
Egal ob Kurt oder Rolf die Strecke notiert, werden in der OSM-Karte am Ende des Beitrags auch die Koordinaten eingeblendet. Die Zahlen beziehen sich auf die Bildmitte, +-x.

Ich schreibe zwar in erster Line für mich als Therapie, aber es schadet nicht wenn es euch gefällt.

Antworten gerne im Kommentar oder auf beliebigem anderen Weg wie Mail, WhatsApp, SMS, Anruf, Brieftaube oder normaler Postweg. Im Falle altmodischer Post, Versanddauer und Abreisetag im Auge behalten.

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Leinen los

Spontan wurden am Freitag die Leine gelöst. Die nächsten Nächte sind frostfrei und daher ist kein Landstrom nötig. Der Grund für die Aktion ist aber ein anderer.
Bei Kai und Heike liegt die Isolation für das Kaltdach in der Garage. Da nützt sie aber nicht. Spontan wurde ein Arbeitseinsatz am Samstag geplant. Um nicht mit anderen Terminen in Konflikt zu kommen und unsinnige Leerfahrten zu vermeiden, wurde beschlossen das Reisemobil für die Fahrt nach Nordhausen zu benutzen. Den Samstag die Isolation einbauen und am späten Nachmittag zu Markus und Nicole nach Gemmrigheim fahren. Markus feiert seinen Geburtstag und wir sind dabei.
Der Plan wurde geschmiedet, in Gemmrigheim zu übernachten und am Sonntag unter Umständen einen weiteren Einsatz in Nordhausen durchzuziehen.
Zudem steht das Mobil am Dienstag für einen Arzttermin in Backnang bereit. Da bin ich froh, wenn die Toilette in erreichbarer Nähe ist.
Anschließend wird das Mobil wieder an die Leine gelegt.
Heute ist die Entscheidung für unsere Abfahrt gefallen. Der vorläufig letzte Termin ist ein Weihnachtsmarktbesuch mit Familie und Freunden am 20. Dezember. Somit können wir am 21. Dezember nach Wimsbach, unserem ersten Zwischenstopp, starten. Unser Sohn Michael nimmt den Panda wieder in Pflege. Der Plan ihn abzumelden und bei Herbert in die Garage zu stellen ist damit vom Tisch.
Der Countdown läuft.
Arbeitseinsatz erfolgreich durchgezogen. Das halbe Dach ist isoliert und anschließend Sind wir wie angekündigt nach Gemmrigheim gefahren. Lustige Runde und gute Gespräche. Meine Geduldspiele, eingentich für die Kinder gekauft, sind auch bei den Großen gut angekommen.

Geschlafen haben wir an der Wasenhalle.
Falls ihr es noch nicht entdeckt habt, rechts ist ein neuer Link zum Fotoalbum „Sahara 1985“ eingefügt worden. Nicht sehr viele Bilder, da damals noch mit echtem Diafilm fotografiert wurde.
So kurz nach 23 Uhr begann sich die Gesellschaft aufzulösen. Wir haben einen Shortcut durch den Garten genommen und sind schnell am Wagen gewesen. Der ist angenehm temperiert und schnell ist das Dach und die Betten aufgebaut.
Gut geschlafen. Die gegenüber liegende Bahn hört man nur, wen man wach ist.
Der Bypass bei der Heizung ist super. Der Boden ist nicht mehr ganz so warm und die Raumtemperatur ist dadurch höher. Die Veränderung scheint sich zu bewähren. Nicht ganz der Versuch Rolf zu entlassen. Kurt schreibt zwar tapfer mit und ich kann mit einer App die Datenmenge reduzieren, aber ein falscher „Tastendruck“ und Kurt stellt sich doof. Die Strecke ist nicht mehr auf dem Bildschirm und das Menü zum Abspeichern taucht nicht auf. Schade. Werde den gestrigen Tag bei der Rückfahrt rekonstruieren.
Es geht wieder nach Nordhausen um das Dach fertig zu kriegen. Gleich mit dem Frühstück begonnen, da wir wieder einmal morgens getrödelt haben. Dadurch ging es bis zum (sehr) späten Nachmittag.

Egal, es hat trotz aller Anstrengungen Spaß gemacht und Kai freut sich das die erste Lage Isolierung liegt.
Heim gefahren und Kleinigkeit zu Abend gegessen.

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