In the Road again.

Montag, 22.01.24 Tag 56
🇹🇷 Halbinsel Datça – Kemer Creek 🇹🇷
🛣️ 125km • 🕰️ 3h35min • 🛒 ¾h • 🚰 20min • ⛽

Es geht wieder los. Um nicht zu verpennen haben wir den Wecker auf 7 Uhr gestellt. Es ist kalt in der Bude, nur 16° zeigt das Thermometer. Beide Heizungen angeworfen und die Wartungsklappe im Fußboden geöffnet. Schnell eine angenehme Temperatur erreicht und umgestellt auf Fußbodenheizung. Duschwasser mit dem Wechselrichter gemacht und so ging alles seiner Wege.
Dago macht ihre Turnübungen am Fußboden und nebenbei erwärmt das Aggregat den ersten Wasserkessel für Tee.
In der Nacht haben wir einen neuen Nachbarn, ein Engländer, bekommen. Steht auf dem englischen Platz. Wir kommen um neun los. Noch kurz den Müll im aufgestellten Müllcontainer entsorgt.

Unterwegs gab es vier Stopps. Der erste beim BIM Supermarkt, der direkt an der Straße lag. Weiterlesen

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Ist aller Laster Anfang

Sonntag, 21.01.24 Tag 55
🇹🇷 Halbinsel Datça 36.802691,28.060725
🌡️ Tags 22° Nachts 11° 🌥️⛈️

Noch vor Sonnenaufgang aufgestanden. Duschen ging ohne den Wohnraum aufzuheizen, es hatte in der früh 20° in der Bude. Nur das Duschwasser wollte gebeten sein. Das ließ meine Batteriekapazität auf 55% sinken. Ist hier alles kein Problem, da tagsüber mit dem Aggregat gearbeitet wird. Dagmar hat beschlossen eine Maschine mit Weißwäsche laufen zu lassen. Wasser ist noch ausreichend vorhanden. Solange das Aggregat läuft, lade ich die LiFePo4 mit dem Landstrom-Ladegerät (20A) nach.
In den letzten Atemzügen des Waschganges ging dem Aggregat der Sprit aus. Kurzerhand auf Wechselrichter umgestellt. Der Waschtrockner weiß nach einem Stromausfall wo er wieder einsetzen muss.
Raus und den Reservekanister in den Tank des Aggregates gekippt und alles läuft wieder störungsfrei.
Nicht vergessen, bei passender Gelegenheit auffüllen.
Gestern Abend haben wir unangemeldet Besuch bekommen. Das öffnen der Fenster hat die vier Burschen vertrieben. Konnte sie trotz der Dunkelheit auf der Flucht, dank digitaler Technik, fotografieren. Die waren gestern schon einmal da und haben mir vor die Türe gekackt! Weiterlesen

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Müßiggang

Samstag, 20.01.24 Tag 54
🇹🇷 Halbinsel Datça 36.802691,28.060725
🌡️ Tags 19° Nachts 15° ☁️

Seit gestern Nachmittag stehen drei Fahrzeuge auf unserer Halbinsel. David and Diane Daniel (Link führt zu Instagram) oder direkt auf ihre Seite haben ihren Camper neben uns geparkt. Interessante Leute die schon einige Zeit unterwegs sind. Sind schnell ins Gespräch gekommen. Als David mein Wohnmobil von außen betrachtet hat, dachte er das in so einem kleinen Fahrzeug nicht allzuviel drin sein kann. Dagmar hat ihn dann zu einer kleinen Besichtigung eingeladen. Ich glaube sein Mund steht immernoch offen.
Gestern den Warmwasserboiler auf der 12-Volt-Seite etwas höher eingestellt und manuell die Solarenergie für ihn freigegeben. Die neue Einstellung entspricht der bewährten, irgendwann verdrehten, Einstellung von früher, so das am Morgen das Duschwasser noch warm ist. Habe dieses heute überprüft, besser gesagt Dago. Ich dusche ja zuerst und da reicht das warme Wasser (fast) immer. Kein Aufschrei von Prinzessin beim Duschen und ein Daumen nach oben beim öffnen der Badezimmertür signalisierten störungsfreie Funktion.
Michael ist mit seinem Motorrad unterwegs und ich wollte mit Andrea Radfahren. Leider hat die Ärmste es heute etwas im Rücken und da ist das Radfahren auf schlechten Wegen doof. So leiste ich Dago beim backen Gesellschaft und denke über eine etwas extremere Tour nach dem Frühstück nach. Weiterlesen

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Ein paar faule Tage

🇹🇷 Nähe von Hisarönü, Marmaris/Muğla
Freitag, 19.01.24, Tag 53
🌡️ Tags 19° Nachts 13° 🌤️

Ein paar faule Tage stehen an. Wir haben einen tollen Platz okkupiert und richten uns häuslich ein. Gelegenheit den Windschutz am Eingang zu montieren. Lohnt sich für ein oder zwei Nächte fast nicht, aber ich habe ja sonst nichts zu tun. Versuchsweise alleine gemacht und musste etliche Male die Leiter rauf und runter. Führungsleinen zum einziehen wären hilfreich, oder eine zweite dritte Hand, da oben und unten die Plane gleichmäßig eingezogen werden will.

Die Vorbereitungen für ein gemeinsames Mittagessen laufen auf vollen Touren. Michael hat das Fleisch zum Grillen schon mariniert und Dago kümmert sich um den Kartoffelsalat. Gar nicht so einfach mit den mehligen Kartoffeln. Andrea backt Brot und ich tue was ich am besten kann, nichts. Weiterlesen

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Halbinsel Datça

🇹🇷 Köyceğiz – Halbinsel Datça 🇹🇷
Donnerstag, 18.01.24, Tag 52
🛣️ 102km • 🕰️ 3h35min • 🛒 45min

Wir haben trotz der vielen Frösche gut geschlafen. In der Früh das Kabel aufgeräumt und noch schnell die Entsorgung teilweise gemacht. Man kann hier nur die Tüten entsorgen, der Rest geht bis zu einer geeigneten Stelle mit. Nachdem gestern drei Waschladungen verarbeitet wurden, war der Frischwassertank leer und der Grauwassertank zum überlaufen voll. Das Wasser bunkern geht in freier Wildbahn einfacher wie hier am Platz.
Kurz vor neun losgerollt und eine starke halbe Stunde später am geplanten Wasserhahn angekommen. Michael ist, da der Hahn im Kreuzungsbereich lag, zur zweiten Möglichkeit weiter gefahren. Schnell waren die zwei Tanks gefüllt. Nach Informationsaustausch war der Treffpunkt beim Migros in Marmaris vereinbart.
Dort haben wir den Tagesbedarf die nächste Zeit eingekauft. Wir wollen uns ein wenig einigeln und einfach nichts tun.
Zu diesem Zweck haben wir die İskele, 48900 Datça/Muğla, Türkei, angesteuert. Der erste Platz ist allererste Sahne, aber belegt. Der Zweite sehr schön und frei, aber zweite Wahl. Ein echtes Luxusproblem! Weiterlesen

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Die Sonne scheint

Mittwoch, 17.01.24 Tag 51
🇹🇷 Fethiye – Dalyan + Köyceğiz 🇹🇷
🛣️ 67+51km • 🕰️ 5h15 min • 👀 ¹½h • ☕ ¾h

Die Sonne scheint und das ist unser Startsignal.

Es geht nach Dalyan, ein paar alte Steine, berümte Felsengräber, anschauen. Nach knapp zwei Stunden haben wir unser Ziel erreicht. Leider ist der Stellplatz, wie so viele P4N-Plätze, verbrannt. Man erklärte uns gleich, dass Wohnmobile hier nicht mehr stehen dürfen. So haben wir unsere Fotos gemacht und einen Ersatzplatz bei Köyceğiz ausgesucht. Weiterlesen

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Markttag in Fethiye

Dienstag, 16.01.24 Tag 50
🇹🇷 Fethiye, Admiral Yatcilik Marina
🌡️ Tags 16° Nachts 11° 🌨️ 70-100%

Es hat ordentlich geregnet in der Nacht. Das gepratzel am Dach war schon mächtig. Wie hat mein Sohn einmal gesagt, er überlegt ob er die Matratze aufs Dach legen soll.
Trotz des Wetters hatten wir Besucher in der Nacht. Ruhig ging es zu, aber ihren Müll haben sie stehen lassen. Vielleicht kommt ihre Mama nachher und räumt auf.
Anscheinend werden wir geduldet. Einige Leute arbeiten im Hafen auf und an den Booten, aber niemand stört sich an uns.
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Ins Wasser gefallener Besichtigungstag

Montag, 15.01.24 Tag 49
🇹🇷 Xanthos – Ölüdeniz – Kayaköy – Fethiye 🇹🇷
🛣️ 74 km • 🕰️ 3h06min

Das Wetter bestimmte unsere Planung. Für morgen ist Dauerregen angesagt und der heutige Tag sollte „gut“ sein. So haben wir eine kleine Besichtigung geplant und wollten uns auf einem stabilen Untergrund für den Regentag einnisten.
Leider kam der Regen schneller als erwartet und forderte ein Umdenken. Alternative Plätze in den Reiseführern gesucht und die viel gepriesene Lagune bei Ödüdeniz ins Visier genommen. Bei P4N wurde ein Schotterplatz als gut bewertet und er würde auch bei Regen schlammfrei bleiben. Dachten das dieses ein Platz für uns ist, um den Regen auszusitzen.
Als ich Kurt das mitteilte, bot er mir eine „interessante“ Route an. Mir war klar, das ist nichts für das Dickschiff von M&A ist. Habe am Morgen das mit Michael telefonisch abgesprochen, kostet uns ja nichts, und so trennten sich unsere Wege abermals.
Fast zeitgleich vom Platz gerollt und uns auf den Weg gemacht. Nach 10 Kilometern habe ich mich von der D400, die Michael weiter gefahren ist, getrennt und in die Hände von Kurt begeben. Bei Kilometer 22 habe ich den falschen Weg genommen, aber alle haben das gleich bemerkt. Zurück auf der Route ging es dann immer mehr bergauf. Bei Kilometer 35 erreichten wir den zweiten und höchsten Pass mit 1182 m. Ich bewundere die Leute, welche aus einem altgedienten Trampelpfad eine Straße machen.
Rolf und Kurt haben bis auf einen kurzen Augenblick durchgängig und fehlerfrei funktioniert. Weiterlesen

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Antike Stadt Xanthos

Sonntag, 14.01.24 Tag 48
🇹🇷 Kekova – Antike Stadt Xanthos 🇹🇷
🛣️ 69 km • 🕰️ 5h05 • 🛒 45Min ☕ 45min • 👀 45min

Kaum Verkehr auf dieser schmalen Straße. Abgesehen von den wahnsinns Typ mit seinem Kleinbus und Megaphon am Dach. So hat in meiner Kindheit der Zirkus seine Ankunft im Dorf verbreitet.
Mit Einbruch der Dunkelheit war aber Ruhe. Hier kommt niemand der im Mondschein seine Torte mit Sahne besprühen will.
In der früh ist es angenehm warm im Wagen, die Heizung lief auf kleinster Stufe durch. Die Batterien sind aufgrund des opulenten Abendessens auf 40% herunter genudelt. Denen werde ich heute auf die Sprünge helfen und das Aggregat muß herhalten.
Die Pläne zum ändern des Batterieproblem sind ins Reine gezeichnen. Der gleiche B2B-LADER, wie zur Zeit im Einsatz, wird mir um 103€ neu angeboten. Nach Rücksprache mit meiner technisch Abteilung wir der Lader einfach parallel angeschlossen und die Leistung dadurch verdoppelt.
Sehr schöne Strecke. Erst bisschen Berg und Tal, dann tolle Küstenstraße. Gefällt mir sehr gut! Lasse mich nicht von den Einheimischen treiben. Bei Gelegenheit lasse ich die alle passieren. Ist wie im Urlaub.
Tanken steht auf dem Plan. Aggregat, Benzinkanister und die Pferde bekommen auch was. Die hätten es zwar noch nicht nötig, aber wenn man schon mal hier ist.
Dann noch ein Abstecher zu Migros und die alltäglichen Dinge besorgt. Schräg gegenüber noch in den Sok und alle Lücken in den Vorräten sind geschlossen.
Das ist natürlich übertrieben, in den Sitzbank gibt es immer mehr Platz. Dort stehen oder standen die speziellen Lebensmittel für die Türkei.
Die letzten Meter zur Antiken Stadt Xanthos sind schnell hinter uns gebracht. Andrea wollte gleich losstürmen, habe sie aber überreden können, das wir erst nach unserem Frühstück los gehen. Weiterlesen

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Zur versunkenen Stadt

Samstag, 13.01.24 Tag 47
🇹🇷 Andriake – Kekova 🇹🇷
🛣️ 41 km • 🕰️ 3h05 • 👀 1h • 🛥️ 1h

Unglaublich wie rücksichtslos manche Leute sind. Morgens um 6 Uhr, es ist finster draußen, kommt ein Auto mit voll aufgedrehtem Radio. Bremst neben uns und öffnet die Türen. Lässt uns teilhaben an seinem schlechten Musikgeschmack. Hab dann einen Brüller zur Türe raus gelassen, aber anstatt er sein Radio leiser macht, will er mit mir diskutieren. Habe dann den Generator angeworfen und nachdem er diese Botschaft nicht verstanden hatte, den Boiler und die Herdplatte, gleich volle Leistung, angemacht. Sicherheitshalber habe ich die für steinewerfenden marokkanischen Kinder gekaufte Zwille und ein paar Stahlkugeln zurecht gelegt. Zum Glück für alle Beteiligten kam sie nicht zum Einsatz und der Platzhirsch ist abgezogen. Dachte das die Brunstzeit erst im Frühjahr beginnt.
So nett der einzelne Mensch hier sein kann, so rücksichtslos gebärdet sich der Großteil. Die Frauen im Rudel und die Jungs bei Schwanzvergleich, oder wenn sie im Auto sitzen.
Sie kommen dir in Vierkette auf dem Gehweg entgegen. Wenn du nicht auf die Straße ausweichst, sondern hilflos stehen bleibst, brechen sie die Kette im letzten Moment auf und würdigen dir Wurm nichteinmal einen Blick.
Auch beim Einkaufen heißt es: „Hoppla jetzt komm ich“.
Jedenfalls war die Nacht zu Ende, dafür daß Duschwasser warm.

Egal, der frühe Vogel fängt den Wurm. Gehen heute wieder getrennte Wege. Wir wollen noch die St.-Nikolaus-Kirche in Demre besuchen. Nur ein kleiner Weg zurück.
Mit 370TL/Pers. einer der teureren Plätze, aber es hat sich gelohnt. Weiterlesen

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