Es geht kunterbunt weiter

Zuerst die gute Nachricht, mein Schwindel lässt langsam nach. Somit können kleinere Arbeiten ausgeführt werden. Vieles bezieht sich auf die Party in Wimsbach. Etliches muss aus der Ferne organisiert werden. Einiges an Zubehör wird in D bestellt und wird nach Ö von uns transportiert. Dago verpackt das Zeug in Bananenkartons, die sich gut stapeln lassen und im Wohnmobil leicht zu händeln sind.
Apropos Wohnmobil. Das wird die Tage gepackt. Nicht nur für Österreich, nein es geht von Österreich für ein paar Tage nach Rumänien. Da Dago sich für einen Eingriff am Donnerstag ins Krankenhaus begibt und sich anschließend schonen muss, sollte alles im Vorfeld erledigt werden.
Leider hat ein Medikament, oder die supoptimale Kombination aller Medikamente, eine gewisse Nebenwirkung. Zum einen meldet sich ab und zu mein Gedärm, zum anderen bin ich sehr schlapp und könnte den ganzen Tag das Sofa hüten.
Noch einen Tag, dann ist es ein Medikament weniger und vielleicht wird es dann besser.

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Der Trott wird unterbrochen

Wir sind so im werkeln. Ausmisten ist ansteckend. Dago hat die Stoffreste unter dem Ehebett kontrolliert und etliches zum entsorgen frei gegeben. Ich habe das Wohnzimmer in einen Lager- bzw Verkaufsraum für eBay umgestaltet.
Da kam die Info von Freunden aus dem Wohnmobil-Forum das sie auf dem Weg ins Winterquartier sind und durch Ludwigsburg kommen. Bei gutem Wetter möchten sie die Kürbisausstellung besuchen.
Da haben wir uns eingeklingt und den Wiesenparkplatz am Monrepos empfohlen.
Klaus und Renate sind am späten Vormittag eingetroffen und haben wie wir erstmal gefrühstückt. Klaus hat online vier Tickets für die Ausstellung gebucht und wir haben sie mit der Feierwehr abgeholt. Die angesagten 0% Regen setzten genau nach der Buchung der Tickets ein. Noch auf der Anfahrt regnete es leicht. Mit dem abstellen des Pandas in dem Mömpelgardstraße, keine 50m vom Eingang zum Blühenden Barock, hörte es auch auf zu regnen.
Das Wetter ist zwar mies, aber der Regen hat aufgehört und dem Besuch der Ausstellung stand nichts mehr im Wege.

Anschließend ging es zu Kaffeetrinken nach Hause. Unterwegs beim Bäcker noch schnell ein paar klebrige Teilchen gekauft und dann das Esszimmer belegt. Nette Gespräche über vergangene und zukünftige Reisen geführt. Erfahrungen wurden ausgetauscht und Verbesserungen angesprochen. Sehr kurzweilig und informativ. Am frühen Abend sind wir zu Antonella gefahren und haben mit leckerer Pizza den Kalorienbedarf mehr als gedeckt.
Damit sich die Kalorien richtig festsetzen können, haben wir uns zurückgezogen. Renate und Klaus an ihrem Wohnmobil abgesetzt und uns auf dem Sofa bequem gemacht. Nicht jedoch ohne uns vorher zum Frühstück zu verabreden.

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Blöd wenn du krank bist.

Es begann am 31. Juli in der früh, der Drehschwindel. Dachte wie es kommt, so vergeht es. Habe in dem Zustand eine größere Prozedur beim Zahnarzt über mich ergehen lassen. Dago war übers Wochenende weg und als sie wieder kam, hat sie mit mir geschimpft und gleich einen Termin beim Hausarzt gemacht.
Dienstag, 06. August gleich morgens zum Hausarzt. Einige Untersuchungen und eine Überweisung mit Dringlichkeitsvermerk zum Neurologen erhalten. Leider kommt man gar nicht dazu, den Dringlichkeitsvermerk vorzulegen. So in 6 Wochen könnte ich vorbeikommen. Meine Hausärztin hat das vorausgesehen und gleichzeitig eine Überweisung ins Krankenhaus ausgestellt. Dort bin ich dann am Nachmittag aufgeschlagen und würde sehr schnell untersucht. Der Neurologe hat mich gleich zum internen CT geschickt um die üblichen, verdächtigen Krankheiten zu entdecken oder auszuschließen.
Nach erneutem Besuch bei meiner Ärztin eine Überweisung zum HNO erhalten. Mit viel telefonieren einen Termin für den 13. August erhalten.
Der HNO, mäßig gründlich, schickt mich zum MRT. Mit dem unbefriedigendem Ergebnis Termin bei einem Neurologen erhalten. Der zweifelte die Diagnose des HNO an und schickt mich nach einigen Untersuchungen und Tests ins MRT.
Bereit einige Kilometer zu fahren, habe ich in Leingarten am 05. September einen Termin erhalten. Bei einigen Radiologen war der erste freie Termin Mitte Dezember! MRT durchgeführt, aber keinen Arzt gesehen. Es sei nichts gravierendes, sonst würde der Arzt mit mir sprechen. Okay, was soll’s.
Ja, es ist Urlaubszeit. Alle sind weg.
Die verschriebenen Tabletten reichten nichteinmal über die Urlaubszeit des Arztes. Nachdem eine Verschlechterung, vermutlich durch absetzen der Tabletten eingetreten ist, viel telefoniert um ein neues Rezept zu bekommen.
Apropos Rezept. Bei diesem HNO gab man mir einen ausgedruckten Zettel in die Hand. Verwirrt habe ich gelesen: Ausdruck zur Einlösung Ihres E-Rezeptes
Ihr glaubt das nicht?

So, nachdem alle Ärzte wieder aus dem Urlaub zurück sind, den Neurologen, der mich dringlich zum MRT geschickt hat angerufen. Ja, alles kein Problem, nächster freier Termin ist der 11.Oktober. Ich Frage nach, ob das ein Scherz sei. Nein, es ist Realität!
Schade das ich nicht mehr zur arbeitenden Bevölkerung zähle. Ohne unser persönliches Engagement um Termine und die Bereitschaft ein paar Kilometer zu fahren, wäre ich theoretisch ein halbes Jahr bis zur Diagnose arbeitsunfähig! Von Heilung kann ich nicht ausgehen, da bis heute keine vernünftige Diagnose erstellt wurde.
Ja, du braucht’s schon eine gute Gesundheit um bis zur Genesung zu überleben.
Frustriert bei meiner Hausärztin angerufen und für morgen, 12.09. einen Termin bekommen. Ich werde sie bitten den Bericht vom MRT, der normalerweise an den Neurologen geht, zu lesen und die erforderlichen Medikamente entsprechend meiner Leber anzupassen.
Es bleibt spannend!

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Neue Reiseziele in Angriff genommen.

Wenn alles klappt gibt es heuer noch zwei große Reisen. Die erste führt im Oktober nach Rumänien.

und die letzte Reise 2024 geht Mitte/Ende Dezember nach Tunesien.

Dort wollen wir das dreimonatige Visum voll ausnützen und erst im Mai 2025 zurückkehren.
Geplant hat die Touren Michael H. der mit Andrea und dem Dickschiff sich vor mich setzt. Ich bin mit dieses Lösung sehr zufrieden. Michael macht das ganz toll und es bleibt immernoch Zeit um auf die Wünsche der Prinzessin einzugehen. Die vergangenen 250 Reisetage waren sehr angenehm und ich freue mich auf weitere Tage mit den Beiden.

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Nichts neues

Hallo Leute.

Es ist ruhig geworden. Meine Schwindelanfälle bremsen den Tatendrang ungemein. Einfache Dinge erfordern unheimliche Anstrengungen. Schnell irgendwas machen geht gar nicht. Diverse Untersuchungen habe ich hinter mir. Ein CT wurde gleich im Krankenhaus gemacht, der MRT-Termin war heute. Nichts „auffälliges“ war zu sehen. Exakter Bericht folgt in acht (8) Tagen. Man muss schon eine gute Gesundheit haben, um den Zeitraum zu überstehen.
Trotzdem gehen die kleinen Arbeiten im Haus und Keller weiter. Zusätzliche Euroboxen wurden geordert und heute geliefert. Morgen gehe ich wieder an die Arbeit. Im Keller etliches sortieren und meinen Schreibtisch/Schrank auflösen. Den Schrank bekommt Dago für Klamotten.

Inzwischen tauchen nette Videos von der GORM auf. Für das eine oder andere bekomme ich die Freigabe es hier zu veröffentlichen.

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Es geht zur Burg

Viele Leute sind im Urlaub, oder sind aus verschiedenen Gründen unabkömmlich. Der Wunsch Tanja zu sehen ist in Erfüllung gegangen und mit dem Caterer haben wir auch gesprochen.
So packen wir unsere Sachen zusammen, beziehen die Betten frisch, packen das Bettzeug in Vakuumbeutel und verstauen die Schmutzwäsche.
Noch kurz vor das Schloss gefahren und von Adrian verabschiedet.
So gegen 10:45 war alles erledigt und die Heimfahrt kann beginnen.
Franz und Kurt wollten über Braunau und München fahren. Habe den Zweien ihren Willen gelassen. Noch in Österreich einen Einkaufsstopp eingelegt und auf dem Parkplatz gleich gefrühstückt. Der übliche Stau auf der Umfahrung München und bisschen am Albabstieg.
Entsorgungsstopp am Engelbergtunnel und dann zu Antonella zum Abendessen gefahren.
Von der Kutsche zur Burg nur einen Gang gemacht. Nur das Wichtigste und der Inhalt der Kühlboxen wurde hochgetragen.
Das Sofa hat mich um 19:30 in den Arm genommen.

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Langsam werden die Akkus voll

Auch heute wenig bis gar nichts gemacht. Waren kurz in Vorchdorf beim Carter und haben letzte Details besprochen.
Nehmen unser Frühstück im großen Speisesaal mit den anderen gemeinsam ein. Für mich sehr anstrengend, da 99% der Unterhaltung kreuz und quer in Englisch gehen. Spontan angesprochen fällt es mir schwer die richtige Antwort zu formulieren.
Am Nachmittag sind wir an die Alm gefahren und haben die Füße ins Wasser gehängt. Die Mädels braten in der Sonne und die Senioren sitzen im Schatten.
Ein schönes Eis beim Jöchtl ist der krönende Abschluss des Tages.
Wir sind dann raus zur Waldkapelle gefahren. Mehr aus Neugier ob Kurt Recht hat und es dort Trinkwasser gibt.
Kurt hat Recht behalten und wir haben zirka 20 Liter aufgenommen. Nun besteht keine Wasserknappheit und Prinzessin kann morgen in der früh ausgiebig duschen.
Wir haben neben der Kapelle gleich zu Abend gegessen und planen die letzten Stunden in Österreich. Morgen geht es in Richtung Heimat.

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Regeneration

Mit 11 Stunden Schlaf und einem kurzen Spaziergang zum Gasthof Dickinger ist der Anfang der Erholungsphase.

Ein kleines Verdauungsschläfchen gab es obendrauf.
Vielmehr passierte nicht. Immerwieder ist Dago’s Geburtstagsfeier ein Thema. Wer trinkt was. Wohin mit den Getränken und dem Essen.
Wer, wie, was, warum – wer nicht fragt, der bleibt dumm.
Na, auch Musik im Kopf?
Bleibt nur das Wetter, über das man schimpfen könnte. Das kann man leider nicht ändern.

Mein Gleichgewichtssinn lässt mich immerwieder im Stich. Dann torkle ich wie betrunken umher. Neben der Schulmedizin kommen homäopatische Mittel zum Einsatz. Irgendwas wird schon helfen.

Ach ja, die B2B-LADER unter meinem Sitz muss in umbauen. Müssen eigentlich nur um 180° gedreht werden. Die sehr warme Kühlluft wird nach links gegen die Fahrertür geblasen und steigt neben mir auf. Ich schmachte dahin und drehe die Klimaanlage voll auf, während Dago daneben sitzt und sich eine Jacke organisiert. Suboptimal!

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Neues vom Unfallopfer bei der GORM

  1. Entschuldigt, dass ich mich erst jetzt mit Neuigkeiten melde, aber der Tag ist momentan einfach zu kurz. Nachdem wir gestern in der NA am UKR endlich eine hervorragende Versorgung und Diagnostik erhalten haben, bestätigte sich nochmal der mehrfache Schlüsselbeinbruch und ein Pneumothorax mit angehender Lungenentzündung. Somit hieß es erst mal am UKR bleiben, Monitor Überwachung, Schmerzmittel und Antibiotikum. Wir waren so erleichtert endlich in guten Händen zu sein. Um halb fünf morgens war ich zu Hause und am frühen Nachmittag bin ich mit dem Junior wieder in die Klinik aufgebrochen. Derweilen lief dank meiner wunderbaren Kollegen noch ein CT und ich wurde immer über den neuesten Zustand von ihnen informiert.❤️ FJ geht es den Umständen entsprechend wirklich gut und er hat einfach Glück gehabt und ich kann es nicht oft genug sagen nie an Schutzausrüstung gespart, die sicher schlimmeres verhindert hat. Er wird nun ein paar Tage im Klinikum bleiben, hat Bettruhe, einen Atemtrainer und wird weiterhin überwacht. Im CT hat sich noch eine Rippenserienfraktur herausgestellt. Aber es ist kann alles wieder abheilen. Morgen gibt es ein Kontrollröntgen der Lunge und anschließend wird das weitere Vorgehen mit den Brüchen des Schlüsselbeins besprochen. Wir sind auf jeden Fall froh so heile davon gekommen zu sein. Danke an alle die für uns da waren und uns unterstützen 🙏 auch im Namen von FJ.
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Von Polen nach Österreich

Es wird Tage dauern, bis der feine Staub aus dem Wohnmobil verbannt ist. Außen hat der Regen einiges abgespült, sauber ist anders.
Morgens den schwarzen Hengst verladen und Tisch und Stuhl verstaut. Kurz ins Fahrerlager und den Leuten Tschüss gesagt. Schnell eine E-Vignette für Tschechien geordert und dann ging es los.
Sind immer in die richtige Richtung gefahren. Die Gegenrichtung war voller Staus. Je weiter wir gefahren sind, umso schlechter wurde das Wetter. Von Sonne und 32° in das Regengebiet mit 17°. Weiterlesen

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