Ciao Bukarest

Tag 21, wir kehren Bukarest den Rücken.

Es geht aber nicht so schnell wie wir wollten. Sind zwar morgens schnell fertig gewesen, kurz die Übernachtungen auf dem Campingplatz bezahlen und Wasser bunkern, dann hat uns der Berufsverkehr voll erwischt.
Unglaublich, stop and go. Nur zäh vorrangekommen. Ganz selten in den dritten Gang gekommen. Das genaue Gegenteil von Ankara! Wer uns in der Türkei nicht verfolgt hat, Ankara ohne einen Stopp durchfahren!
Endlich den Gürtel verlassen und man konnte das Getriebe voll benutzen.
Nächster Halt Kaufland. Einkaufen und einen neuen Tagesplan erstellen. Der Alte ist wegen den Öffnungszeiten der Schlößer sinnfrei, Montags zu.
Alternativ ein ganz nettes Kloster mit Parkanlage besichtigt.

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Bukarest

Tag 20, wir gehen in die Stadt.

Michael hat eifrig recherchiert und sich eine App heruntergeladen um den öffentlichen Nahverkehr in den Griff zu bekommen.
Kurz vor 9 sind wir zum Bus gelaufen. Michael ordert online 4 Einzelticket und wir steigen ein.
Rund zwanzig Minuten dauerte die Busfahrt und wir steigen in die Straßenbahn. Ein Abenteuer für sich. Das Teil rumpelt und schaukelt das mir ganz Bange wurde. Da die Straßenbahnführer keine Selbstmörder sind, wurden kritische Passagen sehr sachte angegangen.
Die Häuserschluchten sind beeindruckend. Alte Plattenbauten, in denkbar schlechtem Zustand, neben dem sanierten und neuangestrichenen Wohnblock. Dann wieder eine prächtige Fassade neben dem einsturzgefährdetem Haus.
An der Endstation angekommen, hatten wir zur rechten Hand Fontänen von Bukarest

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Schifffahrt auf der Donau

Tag 19, alleine unterwegs

Was ist ein Plan ohne Änderungen. Die „Reiseleitung“ wollte in Bukarest am Campingplatz Wäsche waschen. Da nicht klar war, ob ein Trockner vor Ort ist, umdisponiert und in Konstanza eine Waschsalon aufgesucht. Wir bleiben auf der rechten Donauseite und fahren Richtung der bulgarischen Grenze um dort mit der Fähre die Donau zu queren.
Auf dem Weg dorthin haben wir ein neues Kloster, Dervent Monastery, besucht.


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Es war keine Übung

Tag 18, immernoch am Meer.

Flugkörper über Rumänien – Nato wirft Russland Luftraumverletzung vor.

Klick mich – Link zum Artikel
Sonderlich groß war das Risiko nicht.

Zurück zum Alltag. Weiterlesen

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Ein Tag am Meer

Tag 17, relaxen ist angesagt.

Gestern Abend, nach Einbruch der Dunkelheit. Fluglärm von tieffliegenden Jets und fast gleichzeitig kam auf unsere Handys diese Warnmeldung:
Exista posibilitatea caderii unor obiecte din spatiul aerian. Pastrati-va calmul! Adapostiti-va in beciuri sau adaposturi de protectie civila. In lipsa unui adapost, ramaneti in interiorul casei, departe de geamuri si pereti exteriori. Durata estimata: 90 min.

There is the possibility of falling objects from the surrounding airspace. Keep calm! Take shelter in basements or in civil protection shelters. If there is no shelter around you, stay inside the house and keep away from windows and outside facing walls. Estimated duration: 90 min. IGSU

Schnell den Text Freund Google zum übersetzten gegeben.

Es besteht die Möglichkeit, dass einige Gegenstände aus dem Luftraum fallen. Ruhig halten! Suchen Sie Schutz in Kellern oder Notunterkünften. Wenn kein Schutz vorhanden ist, bleiben Sie im Haus und fern von Fenstern und Außenwänden. Geschätzte Dauer: 90 Min. IGSU

Keller oder Notunterkünfte?? Ganz cool bleiben. Wir sind sicher kein strategisches Ziel. Es bleibt die Frage, wer fliegt im Tiefflug über Rumänien hinaus auf’s offene Meer?

Recherche im Internet ergab das deutsche Eurofighter hier im Einsatz sind:

Die deutschen Kampfflugzeuge spielen dabei eine entscheidende Rolle im „Quick Reaction Alert“ und tragen maßgeblich zur Sicherheit des NATONorth Atlantic Treaty Organization-Luftraums in der Region bei. Derzeit verstärken sie das Kräfte der rumänischen Luftwaffe am militärischen Teil des Flughafens „Mihail Kogalniceanu“ nahe der Stadt Konstanza. Ergänzt wird das Deutsche Einsatzkontingent durch Kräfte des Objektschutzregimentes Luftwaffe „Friesland“ sowie Fähigkeiten zur Abwehr von kleinen unbemannten Luftfahrzeugen

Oder irgendein Ukrainischer Pilot hat sich verflogen und braucht jemand der ihm den Heimweg zeigt.

Will hoffen das der „Spielplatz“ weit weg ist.

Die Nacht unbeschadet überstanden. Die Heizung lief die Nacht über auf kleiner Stufe. Es war mir bewusst, dass dies zuwenig ist. In der Früh die Heizung auf Volllast gedreht und die Bude aufgeheizt.
Prinzessin räckelte sich lange in ihrem Bettchen um sich dann intensiver um die Staatsgeschäfte zu kümmern. Weiterlesen

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Es geht ans schwarze Meer

Tag 16, es geht ans Meer.

Gestern, nach dem schweren Aufstieg, um in den aktiven Vulkan zu schaue, ganz ohne Sherpas und Sauerstoff, saß Michael bei uns im Wagen. Bewaffnet mit seinem Garmin, dem Hüter aller Poi’s, um den nächsten Tag zu planen. Nicht ganz einfach, wenn 250km dich an deine persönliche Grenze bringen. Nicht das wir nicht länger fahren könnten, aber der Spaß bleibt auf der Strecke. Zudem ist es ein gewaltiger Unterschied ob 250km auf deutschen Straßen, oder hier in Rumänien.

Wir wollen ans Meer. Das Donau-Delta haben wir aus mehrern Gründen aus dem Programm genommen. Die dabei entstehenden Kosten stehen in keinem guten Verhältnis zum Nutzen. Es ist die falsche Jahreszeit um vor dem Sonnenaufgang die Natur mit dem Boot zu erkunden. Irgendwie ist es kälter als gedacht, wobei ich nicht über das Wetter klagen möchte.

Es gibt an der Küste ein paar schöne Plätze zum frei stehen, wenn man den autark ist. Lange haben wir verschiedene Streckenführungen auf einen bestimmten Platz durchgespielt, bis Michael auf die Idee kam, den Platz zu wechseln. Plötzlich eine Stunde Fahrzeit gespart und Frischwasser gibt es auch entlang der neuen Strecke. Das brauche ich, den es lief nicht nur die Waschmaschine, nein auch der Trockner. Was die wenigsten wissen, eine Waschladung braucht rund 50 Liter Wasser. Der Trockenvorgang benötigt auch rund 50 Liter.
Warum? Einfach. Es gibt zwei gängige Systeme zum trocknen. Eine ist die Wärmepumpe. War mir wegen der langen Laufzeit und dem somit langen und nervigen Einsatz des Generators im Vorfeld nicht sympathisch. Die andere Technik geht mit Kondens. Dazu wird eine kalte Fläche benötigt, an der die warme und feuchte Luft kondensiert. Diese kalte Fläche wird mit Frischwasser gemacht. Vorteil, kürzere Laufzeit.
Das nach dem Umbau auf LiFePo4 und abgestimmter Ladetechnik das Aggregat nur noch der Sicherheit dient, war in der Planungsphase nicht abzusehen.
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Kein Regen, aber

Tag 15, kein nennenswerter Regen, aber viele Wolken.

Das Netz war am Nachtplatz sehr schlecht bis gar nicht. Die Hauptheizung durfte nach langer Zeit die Sekundär-Heizung ablösen. Hat sie auch ein paarmal gemacht, aber gestern ging sie wieder einmal auf Störung. Der bekannte Fehler 13, in 95% fehlender Kraftstoff. So wie sie qualmt und stinkt hat sie Diesel genug, springt aber nicht an. Habe die Heizung in der Früh mit der Zweitheizung angewärmt, ohne Erfolg.
Gut das ich zwei Heizungen habe.

Gutes vorankommen auf recht guter Straße. Die Schachtdeckel sind manchmal sehr tief und die Schienen am Bahnübergang sehr hoch. Nein, das gleicht sich nicht aus.

Einem gemeinsamen Tankstopp eingelegt und danach eine Abkürzung gewählt. Mit WhatsApp den Live-Standort ausgetauscht und am geplanten Pausenplatz auf das Dickschiff gewartet. Ohne strenge Aufsicht sind sie einfach einkaufen gegangen. Wir nutzten den Vorsprung um eine Maschine Wäsche zu waschen.
Das Wetter hat sich enorm gebessert. Die Sonne ist rausgekommen und nur der Wind stört ein bisschen.

Die letzten Kilometer zum Tagesziel, Schlammvulkane von Berca, waren sehr anstrengend. Die Straßen waren sehr wellig und wollte man sein Geschirr nicht frisch einräumen, war aufmerksame Fahrweise angebracht. Schwierig wenn die lichten Laubbäume ihre Schatten auf die Fahrbahn werfen.
Einzig die direkte Zufahrt war okay. Weiterlesen

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Ein Regentag

Tag 14, ist ein Regentag

Spielt aber keine Rolle, es sind keine Außeneinsätze geplant. Das Raumschiff wird nur im Notfall, zum Einkaufen oder so, verlassen.

Morgens im Regen die Kiste zusammengeklappt und mich dann spontan vor Michael gesetzt. Andrea ist zur Straße gelaufen um den Verkehr zu beobachten und uns bei der unübersichtlichen Ausfahrt zu helfen.
Ein paar Kilometer später entdeckte ich einen großen Müllcontainer und ich legte einen technischen Halt ein um den Müll zu entsorgen. Somit ist die „richige“ Reihenfolge wieder hergestellt.
Nächster Halt ist zum Wasser aufnehmen. Michael wartet schon auf mich. Der Hahn erfordert einen speziellen Wasserdieb, (Made in GB) den ich habe. Man musste den Adapter nur etwas modifizieren.

Während die Männer die Grundversorgung gesichert haben, saßen die Mädels beim Plausch.
Tanks voll, es geht weiter. Die Schlucht von Bicazului ist unser Tagesziel. Weiterlesen

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Ist 13 eine Unglückszahl?

Tag 13, Transrarăul – Die Schatzstraße

Transrarăul wurde 2014 asphaltiert und landschaftlich gestaltet und gilt nach Transfăgărășan und Transalpina als drittschönste Bergstraße des Landes. Mit einer Länge von 28 km und einer maximalen Höhe von 1400 m ist sie viel kürzer als die beiden. Allerdings wird sie nicht umsonst „Schatzstraße“ genannt, denn die Landschaft ist unglaublich und kann mit keiner anderen Straße in Rumänien mithalten.

Doch die Sache hat einen Hacken. Besser gesagt einen Balken.

In der Früh sind wir fast gleichzeitig losgekommen. Rolf hat mich verunsichert und so habe ich mehr auf’s Tablett wie auf die Straße geschaut. Dadurch war ich einen Augenblick später am Bahnübergang. Die Lichter blinken rot und ich warte und warte und warte. Weiterlesen

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Quer durch den Kreis Maramureș

Tag 12, bergauf, bergab.

Maramureș ist eine geografische, historische und kulturelle Region im Norden Rumäniens und der Westukraine. Es liegt in den nordöstlichen Karpaten entlang von Teilen des oberen Einzugsgebiets der Theiß; Es umfasst die Maramureș-Senke und die umliegenden Karpaten.
Quelle: Wikipedia

Das ist eine echte Abwechslung nach dem flachen Ungarn und den ersten Kilometer in Rumänen. Die Straßen sind soweit okay. Immer wieder große Schlaglöcher und Fahrbahnabsenkungen, bei angepasster Fahrweise kein Problem. Leider wird man überall überholt und wenn man einem Schlagloch ausweichen will, ist einer neben einem. Die gesammelten Eindrücke sind gigantisch. Wunderschöne Häuser und Grundstückseingrenzungen. Wenn Holz, dann liebevoll verziert, alternativ schöne Schmiedearbeiten. Natürlich auch moderne Bausünden, hässliche Wohnblöcke und verlassene Häuser.
Die endlosen Straßendörfer drücken die Duchschnittsgeschwindikeit enorm. Wir kommen aber sehr gut voran und es bleibt Zeit für alles.
Gut weggekommen und durch schöne Landschaft gegondelt. Es ist kalt, aber die Sonne schein.
In Borsa war der erste Halt. Neuaufgebaute Holzkirche bewundert.

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