Es geht nach Wimsbach

Tag 31, wir trennen uns.

Also nicht ich mich von Prinzessin, oder umgekehrt! Die Reisegruppe löst sich auf. Noch ein paar gemeinsame Autobahnkilometer dann gehen fahren wir unsere eigenen Wege. Wir nach Wimsbach um das Partyzubehör aus dem Schloß abzuholen und Freunde treffen, Michael und Andrea zieht es nach Hause um dort verschiedene Aufgaben zu erledigen. Alltag kehrt wieder ein. Warscheinlich treffen wir uns erst wieder in Tunesien. Das gibt aber ein Kapitel für sich.

Mike, du musst jetzt tapfer sein. Es gibt dann ein paar Tage nicht zum lesen in deiner Frühstückspause.

Nach der Reise ist vor der Reise. Ich notiere tapfer was ich alles richten muss und auch was ich richten möchte. Pflicht, Kür, Schaulaufen.

Funkgeräte sind alle frisch aufgeladen und in ihren Haltern griffbereit aufbewahrt.

In der Früh bewirbt sich das Federvieh nach Kräften eifrig um bei KFC Karriere zu machen und die Kirchenglocken tun das übrige. Alle sind wir vor dem Wecker wach. Wir versuchen das Aufstehen hinauszuzögern, die Reiseleitung nützt die Situation um bei Zeit ein paar Meter zu machen.

Sie sind abfahrbereit als Prinzessin unter der Dusche stand. Ich war obenrum schon angezogen und konnte mich am Fenster zeigen. Tschüss bis Tunesien.

Sie sind weg und es dauert nicht lange bis auch wir auf der Straße sind. Gefühlt an einhundert stationären Radarkontrollen um Wien herum geht es Richtung Wimbach. Ohne Eile machen wir rast und frühstücken in Ruhe. Nutzen die Gelegenheit um den Müll fachgerecht zu entsorgen. Nebenbei Kontakt zu Freunden aufgenommen um die kurze Zeit in Wimsbach gut auszunutzen.

Auf der Autobahn eine Tanke gesehen mit 2,09€ für Diesel. Da stehen Leute und tanken. Ich verlasse bei Sattledt die Autobahn und keine 400m weiter eine Tanke mit 1,467€. Ich tanke 100 Liter und versuche die Differenz auszurechnen. Ich dachte erst ich bin zu blöde für einfaches Kopfrechnen, aber es ist tatsächlich ein so großer Unterschied.

In Wimsbach gegen 13:15 meinen Stammplatz bezogen und mich beim Schlossherr telefonisch angemeldet.

Archivbild Google

Er möchte mit seiner Schwester zum Mittagessen und stellt fest, das sie spät dran sind. Sie melden sich nach dem Essen.
So sitzen wir bei Sonnenschein im Schlosspark und trinken Kaffee.
Viel wird heute nicht mehr passieren.

Die Reiseleitung hat ihr Zwischenziel auch erreicht und steht in Neumarkt.

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Ungarn

Tag 30, der einfach kacke beginnt.

Michael hat in den frühen Morgenstunden für das Dickschiff die Maut online gebucht, aber vergeblich auf eine Bestätigungsmail gewartet. Das Servicecenter ist erst ab 8 Uhr, 9 Uhr rumänische Zeit, erreichbar. Es dreht sich da um rund 80 € Mautgebühr, jedoch im Falle das die Maut nicht gebucht wird um ein wesentlich höheres Bußgeld.
So stehen wir, mehr oder weniger abfahrbereit, und lauern auf eine Telefonverbindung mit dem Callcenter.
Das Wetter entspricht dem Gemüt, trübe wohin man schaut. Ich hoffe das gegen später es sich alles aufklart und aufklärt.

Callcenter erreicht. Der komplette Zahlverkehr ist gestört. Vielleicht in 2 oder 3 Stunden das es wieder tut.

Wir recherchieren beide um Lösungswege zu finden. Mautfrei fahren birgt ein gewisses Risiko. Wenn sich an der Strecke sich etwas aktuell ändert und man plötzlich auf einer Mautstrecke ist, wird das sicher teuer. Weiterlesen

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Es geht zurück.

Tag 29, die schöne Strecke hat eine Fortsetzung.

So „hässlich“ der Platz war, so gut haben wir geschlafen. Die Hauptheizung hat, obwohl baugleich, die höhere Heizleistung. Ruckzuck ist morgens die Bude warm.

Es geht Richtung Oradea auf der 74 und 75. Ein wunderschönes Tal dem Arieșul Mare entlang stetig bergauf. Passhöhe rund 1300m.
Fast ganz oben steuere ich einen kleinen Parkplatz an und wir frühstücken ausgibig. Die letzten Aufbackbrötchen finden den Weg über den Backofen auf den Tisch.
Ein Teil der Götter hat heute frei. Sonne nur sporadisch und die Straße hat viele Ausfrässungen die auf Asphalt warten. Natürlich ohne große Absicherung. So nach dem Motto, irgendwann weiß der Autofahrer das noch mehr solche Stellen kommen. Ein rießiger Flickenteppich. Nicht sehr breit, aber sehr lang.
Letzlich aber sehr schön zum schauen und wenn die Löcher nicht sind, gut zum fahren.
In Oradea sind wir zur Festung gefahren und haben das Museum besucht.

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Wir starten in ein kleines Abenteuer

Tag 28, wir standen über Nacht in der Nähe von Şelimbăr Old Rite Orthodox Hermitage
Schitul Ortodox Șelimbăr de Stil Vechi. Schaut euch das an (Maps).

Die bimmeln um die Wette, egal ob Mitternacht, oder lang vor dem Morgengrauen.

Vor ein paar Tagen haben uns andere Camper von einer „neuen“ Straße berichtet. So neu, das Google Maps sie noch nicht kennt. Sie sei wunderschön und neu ausgebaut. Wir recherchieren ausgiebig und finden nur eine Straße die der Beschreibung entspricht, die 107i. Lange Zeit nur geschottert und sehr kurvenreich und eng und anscheinend nicht durchgängig. Wenn man bei Maps den Anfang und das Ende der Straße zum navigieren eingibt, dreht der um und fährt außen herum. Street View hat nach ein paar Kilometer aufgehört mit filmen. Wahrscheinlich hatte der Fahrer Hemmungen.
Egal, Kurt ist ja der Mutige, der stürmt einfach los. Franz hat keine Ahnung was ich von im will und verhält sich wie Maps. Weiterlesen

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Sibiu

Tag 27, gut geschlafen auf dem Klosterparkplatz.

Es ist fast 10° wärmer. Die Temperatur fiel am Morgen nur auf 7°. Für heute werden 19-21° erwartet. Morgens Kontakt zur Reiseleitung aufgenommen. Ich weiß ja sonst nicht wo ich hinfahren muss. 😁
Andrea geht es etwas besser, möchte sich aber noch schonen.
Wir nehmen am Vormittag eine Wehrkirche ins Programm. Kein Weltkulturerbe, aber sicher auch interessant. Nach dem Frühstück Michael aufnehmen und dann nach Sibiu fahren.

Waren in Kirchenburg Holzmengen,
Biserica Fortificată Evanghelică CA Hosman.
Kein Weltkulturerbe, aber auch hier sind Gelder geflossen. Nur sieht man, wie an vielen anderen Orten, nichts davon.
Die deutsche Hinterlassenschaft wird nur verwaltet und am Eingang darauf geachtet, das jeder seinen Obolus leistet. Ich sehe tausend Stellen die man ohne (viel) Geld einfach herrichten könnte, aber….. nichts!

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Der Herbst geht langsam zu Ende

Tag 26, es ist kalt am Morgen.

Gestern am Mittag im Tshirt, heute früh -3°. Das Laub an den Bäumen ist gelb und schon zum großen Teil am Boden.
Das Bellophon ging ohne Pause bis um 2 Uhr. Ich weiß nicht ob ich diese Energie bewundern oder verfluchen soll. Der Bursche war klever und hat sich nicht allzunahe herangetraut. Irgendein kleiner Kläffer, weit entfernt, gab immerwieder Antwort.
Das Rentier lebt mit der Natur und hat das umstellen auf normale Zeit nicht mitbekommen, warum auch. So sind wir zur gewohnten UhrTageszeit aufgestanden und sind der Uhr voraus. Es ist 7:30 und die Aufräumarbeiten sind fast geschafft.
Das Dickschiff steht schon in der Sonne, mich decken die Bäume noch etwas ab. Vorsichtig, ganz vorsichtig blitzt die Sonne auch zu uns durch.
Die Hauptheizung, mein Problemkind, läuft seit sie nicht mehr anspringt, als Lüftung um nicht allzuheiße Luft in den Boden zu schicken. Heute ließ sich die Lüftung weder steuern, noch abschalten. Ein Reset musste ausgelöst werden. Am einfachsten den Hauptschalter öffnen, aber die Solaranlage muss aus sein, sonst hält sie die Spannung aufrecht. Der dafür vorgesehene Sicherungsautomat wurde wegen eines tickerden Geräusch überbrückt. Da sich danach herausstellte, das er nicht für das Tickern verantwortlich ist, habe ich ihn wieder aktiviert.
Alles stromlos gemacht und danach war alles wieder im Urzustand. Ob die Heizung jetzt anspringt? Kalt genug für eine Heizung ist es eh, also Versuch gestartet.
Was soll ich sagen? Ohne zu murren oder zu qualmen ist sie angesprungen. Riecht ein wenig nach Diesel, aber das vergeht.
So ist die gewonnene Stunde auch für etwas gut gewesen.
Nun lauere ich auf ein Lebenszeichen von der Reiseleitung.
Das Lebenszeichen, wie ich es gewohnt bin, bleibt aus. Mit WhatsApp nachgefragt. Andrea geht es nicht so dolle, sie hat sich nochmals hingelegt. Sie bellte die Tage etwas und gestern hatte sie ein rauhes Stimmchen. Dago hat sie daraufhin mit Medikamenten versorgt.
Wir sollen voraus fahren und schon mal mit der Besichtigung beginnen.

Unser erstes Ziel heißt Saschiz. Genauer die Biserica Fortificată „Sfântul Ștefan“ din Saschiz

Die Kirchenburg Saschiz ist eine lutherische Kirchenburg in Saschiz, Kreis Mureș, in der Region Siebenbürgen in Rumänien. Es wurde von der deutschstämmigen Siebenbürgisch-Sächsischen Gemeinde zu einer Zeit erbaut, als das Gebiet zum Königreich Ungarn gehörte. Wikipedia

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Deutsch Weisskirch

Tag 25, ein Wasserschloss, eine Wehrkirche.

Eiskalt am Morgen. Die Wetterapp sprach von -2°. Die strahlende Sonne schaffte den Ausgleich dazu. Schon bei einem der letzten Gänge in der Nacht zum Thron die Wartungsklappe der Fußbodenheizung geöffnet und die Warmluft ungehindert in den Raum strömen lassen. Bude warm, aber der Fußboden zum fürchten.
Meine Klappkiste ist ia eigentich ein Sommerauto. So war er geplant und so wurde er gebaut.
Es geht nach Făgăres. Erst zu Lidl um die Vorräte aufzufüllen und dann zum Cetatea Făgărașului. Ein Wasserschloß mit Museum mit römischen Artefakten, Volkskunst und mittelalterlichen Waffen in einer Festung von 1310. Sehr beeindruckend.

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Ruhetag = Arbeitstag

Tag 24, wir bleiben bei den Sendemasten stehen und genießen die Aussicht.

Ruhetag heißt nicht fahren, die Arbeiten welche anfallen sind reichlich.
Da der Ruhetag spontan einberufen wurde, stehe ich in Sache Solarstrom falsch, aber die Sonne wärmt durch die Frontscheibe das Fahrzeug auf. Sehr angenehm, da wir heutnacht -1° hatten. Die Heizung lief wie so viele Nächte davor auf mittlerer Stufe durch. Dadurch ist der Fußboden angenehm temperiert, aber das Schlafzimmer ist schön kühl. Um nach dem Aufstehen die Bude schnell aufzuheizen öffene ich die Wartungsklappe im Fiußboden und werfe normalerweise die zweite Heizung dazu an. Mit Einer ist das schon zäh um von den 15° auf eine Wohlfühltemperatur, wie man sie zum Duschen gerne hätte, zu kommen.
Der Energieverbrauch ist doch sehr hoch und so beschließe ich, für die anstehendenden Dinge wie Wäschewaschen, Brötchen aufbacken etc, das Aggregat aufzutanken und wachzuküssen. Weiterlesen

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Noch ein Schloss

Tag 23, Graf Yoster Dracula gibt sich die Ehre.

Immer wieder muss die grob erstellte Reiseroute, aus verschiedenen Gründen, abgeändert werden. Das Bärenreservat Zarnesti war so ein Fall. Stand erst auf dem Plan und mit dem Näherkommen haben wir weitere Information eingezogen. Es gibt nur 2 Führungen, a 40 Personen. Ich nehmen an, daß es Busse sind und billig ist es auch nicht. Es werden 85RON (16€) pro Person aufgerufen. Nicht unbedingt das Problem, aber wenn für das Fotografieren nochmal 10€ aufgerufen werden, da verlieren wir schlagartig das Interesse.
Hochflexibel wie wir sind, finden wir da immer einen Ersatz.

Oder Râșnov, Festung Rosenau. Da ist bei Nachforschungen an den Tag gekommen, dass die Festung seit 4 Jahren geschlossen ist. Man nimmt Geld für den Schrägaufzug und sagt dir aber nicht, daß oben tote Hose ist. Sind zum Glück mit Freund Google und den Rezensionen draufgekommen.
Habe die Drohne aufsteigen lassen, aber ohne Sonne wirkt das bisschen tostlos.

Drohnenbild

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Blöder Tag

Tag 22, der Tag mit vielen Rückschlägen.

Es begann ganz gut. Nach erholsamer Nacht gut weg gekommen. Prinzessin hat das nicht opitmal temperierte Duschwasser bemängelt. Komisch, meines war warm!?
Es ging nach Sinania an den Bahnhof. Dort konnten wir das Dickschiff parken, der Rest ist für Fahrzeuge über 3,5to gesperrt. Michael und Andrea eingeladen und hoch zu den zwei Schlössern auf den Parkplatz gefahren. Kurzer Fußmarsch und dann das Schild links 100m Castelul Pelișor und rechts, wo alle hinlaufen 100m Casa Cavalerilor. An der langen Kassenschlange bemerkten wir ganz deutlich, dass wir weder die Ersten, noch die Einzigsten sind. Ein unvorstellbare Menschenmenge war bereits im Innenhof. Das muss man mögen, wir nicht. Alle sind hierhergelaufen und niemand zum Castelul Pelișor. Kehrt gemacht und sind dort fast die Ersten und Einzigsten.

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