Dritte Nacht in London

Freitag, 25.07.

Ist einfach klasse hier. So unkompliziert und die Nachbarn sind sehr nett. Die Müllabfuhr sollte uns wecken, aber wir waren schneller. Das Energieproblem ist keines mehr. Das morgentliche einklappen des Alkovens reicht vollkommen aus. Heute scheint am Vormittag die Sonne und in guten Momenten rauschen fast 20 Ampere zu den Batterien.
Habe etliche Versuche unternommen eine günstige Fährverbindung zu finden. Etliche Portale locken mit preiswerten Angeboten. Beim bezahlen ändert sich dann spontan das Währungszeichen € in £ und aus preiswert wird normal plus irgendwelcher Zusatzzahlungen. Egal, ich will runter von der Insel und bereit den Preis zu bezahlen. So buche ich wieder bei AFerry.de und bezahle 141,-€ für die 13 Uhr 40 Fähre am Montag 28.07.

Flicky ist wieder zum Frühstücken bei uns und die Mädels schnattern um die Wette. Allerlei Themen aus der Kindheit werden erörtert und mit aktuellen Sachen verglichen.

So kurz nach 15 Uhr machen wir uns auf den Weg und besuchen Georg. Erst mit Bus und dann von „Bounds Green“ bis „Manor House“ mit der Untergrundbahn.

Die Untergrundbahn ist ein echtes Erlebnis. Es rüttelt und schüttelt das einem Angst und Bange wird.
Wir laufen durch Woodberry Down

und am Ende des Woodberry Down Park, in verbauungsfreier Wohnlage, wohnt Georg im 3ten Stock in einem modernen Gebäude.
Nett auch Georg zu treffen und zu sehen wie es ihm geht. Die Unterhaltung geht in englisch und ich sitze auf dem kleinen Balkon und genieße die Aussicht.

Flicky gesellt sich zu mir und wir diskutieren den Sinn des Lebens. Drinnen führt Georg seine Musikanlage vor und beschallt uns mit guter Musik. Trinken Tee und essen Kirschen. Einfach ein schöner Nachmittag.
Zurück geht es mit Bus, Bahn und den Rest zu Fuß.
Ermattet das Wohnmobil erreicht und all die guten Dinge des Kühlschranks aufgetischt um gemeinsam das Abendbrot einzunehmen.
Lassen den Tag einfach ausklingen.

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Zweite Nacht in London

Donnerstag, 24.07.

Ich habe mich gestern nach dem Abendessen bald verabschiedet. Konnte den zahlreichen Tischgesprächen nur sehr schwer folgen.
Prinzessin ist dann so kurz nach 23 Uhr aufgetaucht und hat mich schon im Bett vorgefunden.
Der erholsame Schlaf, eh schon fast beendet, wurde durch die Müllabfuhr unterbrochen und es ging die gewohnten Schritte in den Tag.
Da wir gestern Abend aushäusig, schreckliches Wort, essen waren, sieht die Energiebilanz gut aus. Nach dem Duschen noch 70% Kapazität, aber jetzt beginnt die Tee-koch-Orgie.
War nicht so viel und 66% sind noch über.

Wir gehen eine Runde und kaufen dabei ein.

Nach 4½km wieder in der Parkhurst Road zurück. Haben uns das Frühstück ehrlich verdient. Die wenige Sonne brachte 4% und somit stehen 70% zur Verfügung.

Nach dem Frühstück musste ich mich niederlegen. Habe den Drehschwindel fast nicht mehr unter Kontrolle. Das hatte ich alles schon mal. Muss ich die Kacke nochmal durchmachen?
Habe fein geschlafen. Als ich aufwache, habe ich das Wohnmobil alleine. Prinzessin ist zu Flicky gegangen und hat mir das Wohnmobil überlassen.
Warscheinlich hat mich das Einkaufen geschafft. Gehen und nicht in Laufrichtung schauen ist extrem anstrengend für mein Gleichgewichtsinn. Das suchen in den Regalen ist für meinen Drehschwindel gutes Futter.

Abendessen bei Flicky und anschließend habe ich ein paar Dinge im Haus gerichtet. Hier fehlt ein Mann mit geschickten Händen.
Sitzen im Wohnzimmer und reden über alles mögliche. In dieser kleinen Runde geht das meiste in deutsch. Planen die kommenden Tage, reden über unser körperlichen Gebrechen, gutes Essen, Reisegeschichten und was man sonst noch so redet.

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Erste Nacht in London

Mittwoch, 23.07.

Stehen im Norden von London mitten in einem typischen Wohngebiet vor Flicky’s Wohnung. Sie wollte uns ihr Gästezimmer aufdrängen, aber wir haben im Wohnmobil geschlafen.

Flicky war zum Abendessen zu Gast und später kam Elisabeth, von der Arbeit zurück, auf eine Tee vorbei. Elisabeth ist in Bad Mergentheim geboren und vor vielen Jahren in London gelandet. Es gab viel zum erzählen und der Abend war entsprechend kurzweilig.

Haben sehr lange geschlafen und nach der Morgentoilette das Wohnmobil optimiert. Da ich gerne leicht bergauf stehe, ist die Solaranlage nach Norden gerichtet. Sehr kritisch für den Energiehaushalt. Morgens den Alkoven eingeklappt um fast waagerechte Solarzellen zu haben. Dadurch zumindest eine Ladung der Batterien ermöglicht. So eine Nacht mit Abendessen und Duschen braucht etwa 100 Ampere, was einem viertel der Kapazität entspricht. Da wir nicht fahren wollen und eine Woche verweilen möchten muss etwas geschehen. Weiterlesen

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Wir setzten über.

Dienstag, 22.07.

Der Wecker klingelt um 6 Uhr. Warum frage ich, und drehe mich nochmals für ½ Stunde um. Dann geht alles seinen gewohnten Gang. Ich dusche während Dago die Betten macht. Schichtwechsel, Dago duscht und ich baue um, sprich Bett weg und Leiter aufräumen.
Es wird frischer Tee gekocht und Dagmar macht ihre Turnübungen. In der Zeit mache ich meine Post und tippe die ersten Zeilen für den Blog. Sowie die Körper bedeckt sind, werden die Vorhänge abgebaut und der Tag begrüßt.
Gemütlich vom Platz gerollt und Richtung Fähre gefahren.
Ich wusste das der Fährhafen nach Dover hinter Dünkirchen liegt, aber als ich an Dünkirchen vorbei war, bemerkt das Kurt den Fährhafen Calais bevorzugt. Ich bin ja niemand der seinem Navi blind vertraut und über die Brücke fährt obwohl die Fähre nicht da ist. Nächste Ausfahrt gedreht und Port 5625 angefahren.
Stehe jetzt vor der Fähre und Kurt brüllt immernoch:“Bitte wenden“. Blöde Maschine!
Check-in ging ohne (Papier-) Ticket problemlos. Zweimal musste ich das Wohnmobil den Beamten zur Besichtigung freigeben. Pünktlich begann das einchecken. Das Womo oben auf Deck 4 und wir Deck 7 mit guter Aussicht.
Anders wie bei der letzten großen Fähre, ausreichend bequeme Sitzplätze und freies WLAN.

Prinzessin hat ihr eigenes Fenster.

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Packen ist angesagt

Den Schwarze Hengst aus dem Stall geholt und verladen. Habe ihn zugedeckt und sorgfältig verzurrt. Die Kühlboxen in Betrieb genommen und zum Großteil gefüllt. Die Grundnahrungsmittel im Wagen kontrolliert und die Apotheke eingeladen.
Alle Klamotten haben am Sonntag den Weg ins Wohnmobil geschafft, sodas wir heute in der Früh nur leichtes Gepäck zum tragen hatten.

So kurz nach acht sind wir losgekommen. Ungeübt wie ich bin, vergessen Rolf zu aktivieren. Kurt kann zwar auch die Strecke aufschreiben, braucht aber 10x soviel Platz wie Rolf und die Datei lässt sich mit meinen Mitteln nicht bearbeiten. Daher darf Rolf weiterhin mitfahren.
Die Dame des Hauses hat in den Kühlboxen und Schränken Lücken entdeckt, die gefüllt werden mussten.
Das Kaufland in Pirmasens liegt direkt an der Strecke und konnte ohne großen Zeitverlust angefahren werden.
Nächster Halt, Bad Mondorf an der französisch luxemburger Grenze.
Ein Stellplatz bietet sich zum Frühstücken und Wasserbunkern an.
Weiter geht es frisch gestärkt. Gleich noch die Pferde trinken lassen. Bei 1,44⁹ dürfen sie sich voll saufen. Nehme noch 2x 5 Liter zusätzlich mit.
Quer durch Belgien mit nur einem echten Stau.
In Frankreich um 19 Uhr nach 8½ Stunden Fahrzeit angekommen. Und was sehe ich

Andrea: „Ein Carrefour!!“

Der P4N-Platz ist auf dem Parkplatz des Supermarkt.

Leider fast kein Empfang. Bin nach dem Essen zum Markt gelaufen und nutze das offene WLAN.
Morgen mehr.

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Es geht nach England

Heute die Fähre Dünkirchen – Dover für den Dienstag 22.07. gebucht.

Es geht um 10 Uhr los. Die Überfahrt dauert 2 Stunden und wir kommen um 11 Uhr an.
Kosten tut das Ganze 137€ zuzüglich 2x 19,16€ ETA (Eintrittskarten)

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Es geht langsam los.

Montag. Kleine Runde mit der Feierwehr gedreht. Paket zur Post gebracht, Geld holen wollen und DM etwas ausdrucken.
Geldholen hat fast nicht geklappt. An meiner Tanke wurde der Service mit der Postvank gekündigt. Andere PB-Automaten liegen sehr ungünstig und ohne Parkmöglichkeit davor. In den sauren Apfel gebissen und widerwillig 4,90€ bezahlt um an mein Geld zu kommen.
Ein Wechsel des Kreditinstitut kommt nicht in Frage, da umliegende Banken mir absolut nicht zusagen.
Frühstücken und nach kurzer Sättigungspause mit dem Wohnmobil losgefahren. Zuvor noch kurz mit der App den Dieselpreis hier und am Zielort Freiburg verglichen. Wir werden in Freiburg tanken.

Punktlandung um 17 Uhr in Freiburg um die Sachen von Michael in die neue Wohnung zu schaffen.

Zwei Jugendfreunde sind dazugestoßen und so war das in einer ½ Stunde erledigt und wir sind wieder zurück gefahren.

Dienstag. Mein Schwindel macht mir extrem zu schaffen und lähmt meinen Tatendrang. Weiterlesen

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Sommer, Sonne, Kaktus

Montag. Kurz nach Redaktionsschluss am Sonntag haben mich einige wichtige Informationen erreicht. Das hatte zur Folge das der geplante Zickzackkurs unserer Sommerreise begradigt wurde. Die Abfahrt etwas nach hinten geschoben 😒 und wegen fester Termine die Reihenfolge der Ziel geändert. Ob wir alles auf die Reihe kriegen steht in den Sternen.
Ansonsten den Duc für die Fahrt zum TÜV vorbereitet. Das heißt, Schnäuzer abbauen, Wasser ablassen, diverse Dokumente bereitlegen, alles festzurren.

In der Burg den Türschließer montiert und eingestellt. Dann war das Zeitfenster für Arbeiten auch schon zu und ich tausche Arbeitsgewand gegen eine Ausgehuniform. Es geht zum Stammtisch.

Dienstag. Es geht in der Früh zum TÜV nach Ludwigsburg. Das Ganze hat trotz Vorbesprechung fast eine Stunde gedauert. In der ABE der Zusatzfeder ist mein Fahrzeug nicht gelistet und somit ein Problem. Das Gutachten ist zu alt, aber es gibt kein Neueres. Der nette Onkel vom TÜV hat selber gesucht. Durch den Einbau der neuen Federelemente (Gummipuffer) ist der Wagen hinten etwas höher und dadurch die Scheinwerfer zu nieder. Man lässt mich das einstellen, sehr freundlich. Weiterlesen

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Arbeitsbericht KW 27

Montag. Nichts gemacht. Erinnert mich an meine Zeit beim Land-BW, da hatten wir auch solche Tage.

Dienstag. Kleine Runde mit der Feierwehr gedreht. Klimaanlage ist geil. Hornbach ein paar Kleinigkeiten gekauft, DM den Druckservice getestet, TÜV Vorabbesprechung. Weiterlesen

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Phu ist das heiß

Montag. Wieder steht Gartenarbeit auf der Liste. Die gerodeten Fliederbüsche wollen zerkleinert und entsorgt werden. Stück um Stück wandert in die Biotonnen. Tonne voll, fertig für heute.
Rückblick auf die vergangenen Tage. Das Fliegennetz an der Türe im Womo hält unzählige Tiere ab. Den Weg über das weit geöffnete Dach finden wenige. Am Abend, wenn die Stechviecher kommen, wird das Dach geschlossen und die elektrische Fliegenfalle aufgehängt. Die killt zuverlässig die wenigen kleveren Eindringlinge, welche die Ritzen gefunden haben.
Wieder einen Schritt näher an der Perfektion.
Pläne für neue Trips werden geschmiedet. Die Liste der zu besuchenden Leute und Städte ist lang. Ganz oben steht der Zweitgeborene und seine „Schwiegereltern“, Gasometer in Leipzig, Karsten und Agata in Polen, Chris und Constanze in Oberbrumberg, Fanzi mit Familie in Nittenau, Circuit Chambley Anfang August, Flicky und Co in London. Die Liste ist nicht vollständig, nur die wichtigsten Eckdaten sind notiert. Da fehlen noch unzählige Leute. Leider fallen fast immer die gleichen Leute hinten runter. Ach, nach Österreich sollten wir auch mal wieder.
Montag in einer geraden Woche = Stammtisch bei Antonella.

Dienstag. Arbeitseinsatz am Wohnmobil in Otto’s Garten. Es gibt Dinge, die kann man nicht auf der Straße machen. Die Hinterachse erhält neue Stoßdämfer und neue Federelemente. Im gleichen Zug wurde die Zusatzfeder ausgebaut. Der TÜV will die eingetragen haben und die Gefahr das in diesem Fall das Gesamtgewicht angehoben ist groß.
Zum Glück trägt die Feder eine Nummer mit Herstellerangabe.
Mit diesem Wissen habe ich Freund Google mit der Suche nach einem passenden Gutachten beauftragt. Die mitgelieferten Papiere sind damals „verschwunden“.
Und, große Freude, diese Feder kann ohne Auflastung eingetragen werden.
Der Wiedereinbau war ja geplant und die Federn wurden vorgespannt ausgebaut. Somit kann die mit geringem Aufwand neu platziert werden.
Eine defekte Seitenleuchte (links) wurde auch erneuert. Somit ist die Lichtanlage 100% in Ordnung.
Von Otto habe ich auch eine Säbelsäge bekommen. Damit rücke ich den Stämmen des gekillten Fliederbusch zu Leibe, aber nicht heute. Weiterlesen

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