🇲🇰 Debar-See, 41.511104,20.526056
🚍 70km, 1h30min
🛃 5 Min und 20 Minuten Stau
☎️ ½h 2.600MT / 40gb
☕️ 1h
🇦🇱 Kreis Kruja, 41.517545,19.802250
🌡16°↑/1°↓ 🌤
Guten Morgen. Nach der so oft beschriebenen Morgenroutine geht es nordwärts nach Albanien. Die Grenze, nur einen (weiten) Steinwurf entfernt, ist schnell erreicht. Auf der Mazedonischen Seite zwei Spuren, in Albanien nur eine. Die Straße im Niemandsland bereitet einen mental gut auf die kommenden Kilometer vor.
Ging ja recht flott, die reine Abfertigung. Waren halt viele Fahrzeuge und ab und zu demonstrieren die Grenzbeamten ihre Macht. Auf der Gegenseite wir einer rechts raus gewunken. Brav fährt er an den Straßenrand und wartet. So lange ich ihn im Auge hatte, hat sich kein Beamter um ihn gekümmert.
Ich erkenne, wo die rücksichtslosen türkischen Autofahrer gelernt haben. Das ist eine echte kalte Dusche. Die Mazedonier so zurückhaltend und hier fast alle mit dem Messer zwischen den Zähnen. Ich versuche dagegen zu halten, aber bei so mancher alten Karre gebe ich auf.
Die fahren dermaßen aggressiv und dabei kostet der Liter Diesel 2,27€. Da denkt man, das eine vorausschauende defensive Fahrweise angebracht wäre.
Da steht 40km/h auf dem Schild ich habe über 60km/h drauf und werde von Fahrzeugen mit minimum 90 überholt. Wir sind hier im Ort.
Der Gegenverkehr überholt, obwohl er mich kommen sieht.
Aber auch wenn sie langsam fahren oder parken haben sie ein Matscho-Gehabe erster Klasse.
Wir fahren nach Maqellara zu Vodafone und kaufen eine Simkarte. Es herrscht absolutes Chaos und Dagmar meint ich solle hier, weit weg vom Laden parken. Nein, ich habe schnell gelernt und parke fast vor dem Laden. Klappe zur Sicherheit den Spiegel weg.
Die Dame bei Vodafone rollt mit den Augen, als sie mich als Ausländer erkennt. Ihr Englisch ist noch schlechter wie meines. Aber sie versteht was ich will und öffnet einen Schrank. Sie entnimmt drei Päckchen mit Simkarten und tippt in ihr Handy. Und tippt in ihr Handy…. Weiterlesen









