wird nun wahr.

Am Mittwoch, 02.08.2017, nach nicht mal 8 Wochen Wartezeit ist es beim Händler angekommen. Das ging viel schneller als erwartet und brachte mich in ein bisschen Hektik. Diese hat aber bald nachgelassen und die Politik der kleinen Schritte wird wieder eingesetzt.

Es galt abzuwarten bis der Platz für das Zelt fertig ist. Ja, ich habe mich für ein Zelt entschieden, da ein Hallenplatz und dessen Kosten wahrscheinlich einen zu hohen Druck auf mich ausüben würde. Mit dem Zelt sind die laufenden Kosten überschaubar und wenn das Projekt einige Wochen mehr an Zeit braucht geht das ohne Stress.
Am 23.09. wurde mit Hilfe einiger Freunde das Zelt aufgestellt. Das geht ohne Menpower einfach nicht. Hier ein paar Daten zum Zelt:
Grundfläche: 5 x 8m – 40,00 m²
Seitenhöhe: ca. 3,0 m
Firsthöhe: ca. 3,9 m
Torgröße: ca. 3,8 x 3,0 m
Eingangsbreite: ca. 3,8 m
Eingangshöhe: ca. 3,0 m

Und so konnte im laufe der Woche das Fahrgestell einziehen und nun galt es das Zelt „einzurichten“. Strom musste über einen Zwischenzähler angeschlossen werden und ein Bodenbelag musste her. Aus Kostengründen wurde ein billiger Teppichboden gewählt.

So begannen die ersten Arbeiten am Fahrgestell.Die Abwassertanks und die Standheizung wurden montiert. Es musste gegenüber der ersten Planung zwei kleine Tanks, anstatt eines Großen, montiert werden. Das lag an der Traverse, auf der jetzt die Heizung liegt. Diese war im Ausstellungsstück auf der Messe nicht eingebaut. Man sollte nicht planen solange nicht alle Fakten vorhanden sind. Aber so etwas wird noch öfters passieren. Die Abstrahlwärme der Heizung und ihres Auspuffes soll die Abwassertanks frostfrei halten. Die Tanks sind mit leichtem Gefälle nach rechts eingebaut um eine restlose Entleerung zu erleichtern. Das elektrische Ablassventil (3/4″) sitzt nahe beim rechten Hinterrad und eine Kamera erleichtert das Manövrieren auf den Schacht.
Ja, die Sache mit der Kamera. Da habe ich eine für kleines Geld in China bestellt und dann so meine Gedanken über den Einsatz dieser und weiterer Kameras gemacht. Ein Umschalter wurde angedacht, aber schnell wieder verworfen. Letztlich fiel die Entscheidung auf ein Set. Ein 7″ Monitor, der im Splitscreen vier Kamerabilder gleichzeitig darstellen kann, mit 4 Kameras und 4x 10m Kabelset. Eine saubere und recht kompakte Sache. Als Platz für dem Monitor wurde die Galerie ausgesucht. Da verstellt er nicht die Aussicht und ist geschützt vor neugierigen Blicken.
Nun galt es Hand anzulegen, aber richtig. Der Rahmen muss verlängert werden. Also Flex ausgepackt und abgetrennt den Rest. Natürlich gleich alle blanken Stellen mit einer guten Grundierung gegen Rost geschützt. Man tut was man kann um den Rost erst gar nicht entstehen zu lassen. Nun kamen die guten Beziehungen von meinem Bruder zum tragen. In der Firma wo sein Hausboot geschweißt wurde, hat er Familienanschluss und darf sich in der Halle frei bewegen. Dort wurden dann die Rahmenverlängerung zugeschnitten, gekantet, gelocht und gleich geschweißt. Es ist toll mit richtigem Werkzeug zu arbeiten. Danke an die Firma Schwantes für die Unterstützung. So ganz nebenbei ist das Stromaggregat gekommen. Es ist ein Denqbar 2800 mit E-Starter. Der soll später den Zweiplattenkocher und den Waschtrockner mit Strom versorgen, wenn wir frei stehen. Gleich zerlegt und geschaut ob das Bedienteil ausgebaut und im Fahrzeug eingebaut werden kann. Ja, alle Leitungen sind problemlos zu verlängern.
Jetzt sind auch die Drehsitze eingebaut. Der Beifahrersitz wird noch zum verschieben gemacht. Dafür wurde der Kabelstrang aufgemacht und neu verlegt. Die vordere Abstützung ist auch schon eingebaut. Michael S. hat heute die Rahmenverlängerung vor Ort fest geschweißt. Fahrzeug wurde um 580mm verlängert und nun ist 3,50m Platz für den Kofferaufbau. Beginnt mit 1,40m für die Sitzgruppe, 1,20m für links Küche und rechts Schränke mit 2 Kühlboxen und Waschtrockner, und hinten noch 0,80m links Waschgelegenheit und rechts Kleiderschrank.
Setzte mal ein Datum, damit man das bisschen besser verfolgen kann. Heute, am 20.10., sind die Sandwichplatten angeliefert worden. Hier möchte ich mich bei Dietmar Zonewicz bedanken. Er machte für mich den Einzelhandel, da mein Lieferant nicht an Privat verkauft. Der Aufwand hat sich gelohnt, extrem leichte Platten, für einen echten Kampfpreis.
Gerade rechtzeitig wurden gestern Abend die Schweißarbeiten von meinem Freund Michael in einer „Spätschicht“ erledigt. Heute Zinkfarbe aufgesprüht und etwas Planung am Objekt betrieben.
Ach ja, fast vergessen, die vorderen Abstützungen sind auch schon eingebaut. Im Hintergrund sieht man den 120-Liter-Tank. Das lackieren der Rahmenverlängerung ging schneller als gedacht. Brauchte die Zinkfarbe 24 Stunden zum trocknen, konnte man den Primer nach einer halben Stunde überlackieren. So konnte man eine andere Reihenfolge beim arbeiten einhalten.

So habe ich die Platten durch verschieben umsortiert und die Bodenplatte in Angriff genommen. Auf das Fahrgestell geschoben und die Platte vorne an die Kabine angepasst. Dann konnte ich von unten die Befestigungspunkte anzeichnen. Jetzt musste die Platte gedreht werden, dazu sie hinten mit einer Schraubzwinge und einem Seil am Zeltgestänge hochgezogen, durchgedreht und abgelassen. Dann konnten die ersten Löcher mit einer Lochsäge gesetzt werden. Dann war der Arbeitstag zu Ende.
Der neue Tag brachte es ans Licht. Die Bohrungen, was soll ich sagen……
….leider daneben. Ich sollte am Tagesende nicht solche Dinge tun. Aber was soll es, ist nur die Bodenplatte. Die sieht man nie mehr (aber ich weiß es halt). Dafür gingen die anderen Schritte besser. Die Bodenplatte mehrmals gedreht (alleine) und diverse Schnitte ausgeführt. Die Sache mit den Gehrungen ist nicht so einfach, vor allem wenn die Schnitte nicht durch gehen. Ich pfusche einiges, indem ich die Säge rückwärts (ohne Spaltkeil) schiebe.
Aus den Ausschnitten das linke Radhaus gebaut und mal mit Klebeband fixiert. Fast einen ganzen Tag gebraucht um den Aufriss einer Platte zu machen. Irgendwie wollte das dritte Teil nicht passen. Mehrmals gedreht und nicht richtig weiter gekommen. Musste feststellen, das ich das Teil auch kürzen kann. Einmal schlafen und dann die Säge angesetzt. Das dauert fast genauso lang wie das aufreißen. Aber am Abend konnte ich noch das zweite Teil anpassen.
Viele der Schnitte müssen mit der kleinen Flex und einer dünnen Trennscheibe durchgeführt werden. Aber nur das GKF anritzen und dann den Schaum mit dem Cutter schneiden. Schnitt um Schnitt, Stück um Stück. Freue mich auf die ersten Klebungen, aber das muss bis zum Frühjahr warten. Habe jetzt in der kalten Zeit alle Maschinen und das Material abgezogen und im Keller eingelagert. Versuche nun die Sitzschinen des Beifahrersitzes zu bohren und sägen. Die Montage dieser Teile kann auch bei niederen Temperaturen erfolgen.
Jetzt, in der Weihnachtszeit, stöbere ich viel im Internet nach benötigtem Material und Werkzeugen. Vieles wird in der Theorie durchgekaut und abgeklärt, damit dann zügig gearbeitet werden kann, wenn die Temperaturen wieder steigen.
Das neue Jahr hat gut angefangen. Ich arbeite wieder. Viele Kleinigkeiten im Internet gekauft und bastle an Detaillösungen und zeichne Pläne. Zwei Relaisboxen zur Steuerung der Zusatzelektrik gekauft und bestückt. Als Montageplatz wurde die Rückseite der Fahrersitzkonsole ausgewählt. Dazu musste das Sitzgestell wieder mal ausgebaut werden und eine Halterung angebracht werden.
Das Gestell wurde zwischenzeitlich viel male aus- und eingebaut. Nicht zur Strafe, nur zur Übung. Immer kommt etwas dazu oder geht nicht wie geplant. Aber da hilft kein schimpfen, einfach nochmal, nochmal, nochmal. Wird schon irgendwann richtig werden.
So war das mit der Fahrradbühne auch. War erst mit einfachen Schwerlastauszügen geplant. Sah so aus, war nicht überzeugend.

So sieht es jetzt aus. Nun denke ich das diese Version stabil und haltbar ist und man darauf 2 E-Bike transportieren kann. Letzte Woche wurden die Titanschrauben bei Thomas aus die benötigte Länge gebracht und Uwe hat am Samstag (14.04.) geholfen die Seitenteile grob zu zu sägen. Ich brauche den „Abfall“ für die Radhäuser. Dies habe ich heute (15.04.) eingeklebt und werde sie morgen mit Glasfaser verstärken. Ich werde nun eine Woche dran bleiben und die Sache vorantreiben. Es ist ein Besuch beim Stahlbauer geplant, um Haltebleche für die heute bestellten Stauboxen zu fertigen und diese auf den Rahmen kleben, bevor die Bodenplatte drauf kommt.

Rahmenverklebung


Oh, es hat sich einiges getan. Michael und Uwe haben mir geholfen am Vatertag den Boden auf den Rahmen zu kleben. Zwei verschiedene Kleber kamen zum Einsatz. Ein 2K-Kleber für spaltfreies Kleben, Körapur 660, und für den Rest mit 2mm Spaltmass ein 1K-Kleber, Körapur 140.
Körapur 140 hat nur eine offene Zeit von 10 Minuten, so wurde mit dem 660er begonnen. Hier ist die offene Zeit rund 45 Minuten. Zügiges Arbeiten war da angesagt. Aber nach exakt 10 Minuten hatten wir den Kleber aufgetragen und die Bodenplatte aufgelegt. Dann ging die Fummelei los. Wassertank und Heizung versperren den Zugang, aber Michael hatte die nötige Ruhe und dünneren Finger. So wurde der Vatertag sinnvoll und ohne Alkohol verbracht. Anschließend machten wir Brotzeit und genossen den Rest des Tages.


Ich bin nun täglich zu Gange und fummle den Alkoven drauf. Heute, Montag 14.05., den Alkoven mit Einziehkeder aufgelegt und ich bin mit dem passen letztlich zufrieden.

So sah es heute Abend aus. Man sieht auf der linken Seite die aufgezeichnete Küche. Die Linie auf dem Radhaus zeigt den Platz für die Wassertanks, der vordere Teil ist für Teller und Co. Rechts kommen die Kühlboxen, dahinter der Waschtrockner.

Heute war ein gemischter Tag. Freud und Leid lagen dicht beieinander. Habe die Seitenwand in Angriff genommen. Recht sperrig das Teil, wenn man es alleine bewegen muss. Ich säge die meisten Teile auf Gehrung. Am Heck wird es knifflig, dachte ich. Das Heck und das hintere Dach werden aus einer Platte gefertigt. Gehrung an der Rückwand, Biegung, auf dem Dach ohne Gehrung. Das ging erstaunlich gut. Zeichnung geladen, Maße verglichen, aufgezeichnet, gesägt, passt. (theoretisch, praktisch sehe ich erst wenn ich die Dachbahn auflege.)
Dann vorne an der B-Säule den Anschlag angebracht. Immer im Kopf das bei 8,8cm mit Anschlag nix schief gehen kann. Irgendwie habe ich mich blöd angestellt und die Säge hat sich gewehrt. 8,8 kann nix schief gehen, unten versucht. War blöd, muss man rückwärts sägen. Auf Fensterhöhe eingesetzt, das muss doch gehen……..
Ich weiß nicht wie blöde ich mich angestellt habe, aber ich habe die Kante verbissen, mehr als der normale Winkel abdeckt. 😳 😳
Die gute Nachricht ist, unten kommt Dekor und auf Fensterhöhe muss eh ein breiterer Winkel aus Alu hin um die Gasdruckfeder des Klappalkovens aufzunehmen. Bilder vom Unglück gibt es keine, hat sich ohnehin in meinem Schädel eingebrannt.
So sieht es heute aus.

Morgen geht es mit Hochdruck an die andere Seite. ich muss Vorarbeiten damit ich am Feiertag nicht sägen muss. Möchte nicht der einzige sein der lärmt.

Nach dem ich selten einen Fehler zweimal mache, ging es heute an die linke Seite.
Bisher hat sich die Bauweise, Gehrung und die Winkel zuerst ankleben, als gut erwiesen. Ich konnte alle Teile, ausgenommen den Boden beim Kleben, alleine hantieren und montieren.
Poplige Flaschenzüge reichen um die Wände anzuheben. Auch das Zelt ist stabil genug.
Ja, ich habe die Wände alleine gesetzt. 😀
Heute sieht so aus:

Rechtes Seitenteil heute,20. Mai, geklebt. Dann die Auflagewinkel für das später begehbare Dach im zweiten Durchgang abgeklebt. Dabei hat wieder mal der Fehlerteufel zugeschlagen. Nach dem auftragen des Klebers bemerkt das ich den falschen Winkel habe. Dieser ist zu lang. Egal, morgen mit der kleinen Flex wird er gekürzt.
Um wenigstens ein gutes Ergebnis zu erhalten, habe ich das Lüftungsgitter der Heizung montiert.
Auf der Innenseite ist ein verschließbares Lüftungsgitter montiert. Damit kann ich die Heizung wahlweise mit Frisch- oder Innenraumluft betreiben.
Nach einige Winkel im Bereich des Stromaggregates vorbereitet, damit wenn ich Kleber übrig habe, dieser nicht unnütz angerührt ist.
Gute 2kg Kleber sind verbraucht. Morgen kommt das Dach und die Rückwand, mit etwas Glück auch mit Fotos, dran.
Das ist das Teil unserer heutigen Bemühungen. Das hat zwei Nächte vor dem Zelt geschlafen. Wie mir bessere Bilder vorliegen, reiche ich sie nach. Zur Erklärung, ziemlich in der Mitte habe ich auf der Innenseite mit einem Gehrungsschnitt etwa 90mm quer raus gesägt und den Schaum auf eine Breite von 140mm komplett entfernt. Das teilt die Platte in Dach und Rückwand. An dieser Stelle wechsle ich von Gehrung, an der Rückwand, auf stumpf am Dach, da die Seitenwände höher sind. So bekomme ich innen eine Ecke und außen einen Bogen. Die zahlreichen Helfer haben das Teil argwöhnisch begutachtet. Zelt aufgemacht und alle Mann angepackt, passte das Teil auf Anhieb perfekt. Dann wurde es etwas angehoben, eine Dachlatte quer unter geschoben und die Helfer hatten Pause.

Ich habe Kleber angerührt und Otto die Klebeflächen gereinigt.
Er wurden nur die Auflagewinkel am Dach und der Winkel unten am Boden geklebt.
Es gibt einiges zum berichten. Ich war fleißig zu gange und habe einiges gestemmt.
Heute habe ich nur meine Arbeit von gestern bewundert. Musste feststellen das der Eingang mit der Türschwelle nur schwierig zu meistern ist. Die Fahrradbühne und der Tritt musste schnellsten auf meine elfenartige Gestalt angepasst werden. Die dafür benötigten Alu-Prufile wurden zwischenzeitlich angeliefert und heut aufs Maß gebracht. Natürlich alles zweimal gemacht, da die Verstärkung am Ersatzrad anstand. Die Löcher 8 cm versetzt und wieder angeschraubt.

Heute ging alles klein in klein. Das Sägeblatt der Kappsäge musste gewechselt werden, mein Bruder hat noch eines in Reserve.

Ein Gerüst musste her um die Abschussprofile der Oberkante der Seitenwand zu kleben. Nebenbei habe ich die Leisten für die Türe gesägt. Geklebt wurde mit zwei Klebstoffen. Die Innenseite wurde mit 2-K Körapur und die Außenseite mit Körapur 140. Der Grund ist das Innenmaß des U-Profils mit 32mm. Die Wand ist nur 30mm und die 2mm werden später außen bei der Schiebetür benötigt. Kleber rein und verkeilt. Der Spalt wir später ausgefugt. Die Kleberreste habe ich an den kleinen Winkeln beim Stromaggregatskasten aufgebraucht.

Dienstag 24.Mai, Rein ins Auto, raus aus dem Auto, den ganzen Tag. Etliche Leisten und Winkel galt es passend zu sägen. Gehrung links, Gehrung rechts oben unten……
Schleifen, putzen, kleben…
Linke Seite fast fertig und den Streifen der von der Rückwand/Dach übrig war als Verstärkung an die Innenwand geklebt. Dann ist die Stelle schon mal belastbar. Das Wetter macht mich heute kaputt. Keine Lust mehr. Schluss für heute.

Sonntag 27.Mai, Gestern war sägen angesagt, heute schleifen und kleben. Nebenbei mal die Belastbarkeit der halbfertigen Dachterrasse getestet. Hatte rechts keinen Platz für das Gerüst und daher auf dem Bauche liegend die rechte Fuge des Daches mit Körapur 140 verfüllt.
Ganz nebenbei bemerkt das mir ein Teil, Abschuss-Streifen der Dachterrasse, fehlt. Sägeplan aufgerufen und ……….
Vergessen??? Und zweimal hätte ich das auffangen können, habe aber die langen (Abfall-)Streifen von den Seitenteilen für die Verblendung des Daches beim Alkoven verbraten.
Nun werde ich den Streifen in der Mitte anstückeln und dafür den Türausschnitt nehmen. Nicht gerade optimal, aber in der Not frisst der Teufel Fliegen.
Morgen geht es an den Alkoven, bin sehr gespannt.
Heute war ein guter Tag.
Die letzte Platte(n) vor das Zelt geschleppt und klein gesägt. In der Mittagspause durchzuckte mich der Gedanke das der Alkovendeckel zu lang ist. Aufgesprungen und nachgemessen. Den Rechner hoch gefahren und die Zeichnung angeschaut. Was soll ich sagen? Der Konstrukteur hat eine kleine, aber feine, Änderung eingeplant, die hätte ich beinahe übersehen. Der Kerl hat es schon drauf. Zum Glück habe ich die Gehrungen noch nicht gesägt und kann die Änderung übernehmen.
Hier ein Blick auf die Seitenteile des Alkovendeckel:
Aus dem Teil wird der Deckel gebogen. Breite und Länge habe ich heute schon gesägt, morgen kommen die Einschnitte für die Biegung dran und dann sieht man ob alles passt.


Donnerstag 31.Mai, Es war Rohbauvorstellung. Alle waren da, der Ideengeber, der Konstrukteur, der die Sache finanziert, der Technische Zeichner, der Handwerker, der alles zusammenbaut und ich. 8)
Es bestand kurz die Möglichkeit Fotos vom Erlkönig zum machen und ich habe sie genutzt.

Natürlich waren auch ein paar Leute da, die mir auf die Schulter geklopft haben.

Der Bau geht natürlich weiter, leider vergesse ich das hier zu dokumentieren. Aber ich versuche am Ball zu bleiben und schiebe jetzt etwas nach. Zur Info, heute ist der 1. August 2018.
Viel Zeit nehmen die tausend Ecken und Leisten in kauf. Rein ins Auto messen, raus aus dem Auto absägen, rein ins Auto probieren, passt nicht, raus aus dem Auto absägeb, rein ins Auto, zu kurz, nochmal von vorne…..
Dann schleifen, kleben, schleifen lackieren……
Aber ich mag nicht jammern. Ich will das so und dann wird das so.

Letztes Wochenende habe ich mir für den Sonntag zwei Helfer gefreiwilligt und Uwe und Otto um Hilfe gebeten. Klar waren die Zwei zur Stelle. Ich wollte bis dahin den Alkovendeckel ganz fertig, Leisten lackiert und verfugt, haben. Nun, er war geklebt und das musste reichen.
Kranarm und Stapler ausgeliehen und dann ging es los.

Der Stapler und der Kranarm haben genau gereicht. Uwe links, Otto rechts, ich auf dem Stapler. Sachte um nichts kaputt zu machen wurde das Teil an den Platz bugsiert. Leider ist bauartbedingt wenig Platz zum Schrauben, da ein Verstärkungsprofil angeklebt wurde. Mit einer Minirätsche wurden die gefühlten 100 Schrauben cm um cm in mehreren Durchgängen eingeschraubt. Immer wenn ich eine Schraube etwas zu weit angezogen habe, bin ich nicht mehr mit dem Bit in den Schraubenkopf gekommen. Das dauerte recht lange, aber ich wollt das je nur einmal machen. Es zeigte sich jedoch das die Fertigungstoleranzen sich addieren und der Deckel leicht schief auflieg und hinten nicht sauber schließt.

Dann wurde noch schnell ein Seitenteil provisorisch montiert um die berechneten Winkel zu prüfen. So siet der Alkoven später in der Schlafstellung aus:

Der hintere Teil ist Dachterrasse, ist in diesem Bild besser zu erkennen. Ja, die Laterne müsst ihr euch weg denken.

Zum ausrichten der Alkovendeckels werden die Schrauben nochmal gelöst und von links nach rechts ansteigend mit aufgesägten Unterlagscheiben unterlegt. Dann müsste er hinten sauber abschließen.
Anschließend wurde das Fahrzeug über eine Radwaage geschoben und das Gewicht ermittelt.
Fahrzeug mit Koffer ohne Fenster und Türe
Sitze mit Dreh- und Schiebebeschlägen
4 von 6 Alu-Stauboxen
Standheizung
2 Abwassertanks
Elektrische Abstützung
Fahrradbühne

Vorderachse 1473kg
Hinterachse 902kg
Gesamt 2371kg

Bleiben noch 1129kg für den Innenausbau, Technik, Zubehör, Gepäck und Leute.
Das müsste reichen

Link zum Bewerbungsvideo für Paul Camper
Bewerbungsvideo