Am Wochenende mich um die Lebensmittelvorräte in der Sitzbank gekümmert. Bestand und MHD musste kontrolliert werden. Dabei zwei Wurstdosen mit überschrittenen MHD entdeckt. Die werden die nächsten Tagen einfach aufgegessen.
Auf der Zypernreise sind die Vorräte gut genützt worden. Nur wenige Artikel sind spazierengefahren worden. In den nächsten Tagen erfolgt eine Analyse der ermittelten Werte um künftige Reisen noch besser zu organisieren.
Am Sonntag, zwischenzeitlich überflüssige, Dinge aus dem Schaltkasten entfernt und einige Klemmleisten beschriftet, bevor ich alles vergesse.
Oh, so viele Kabel von denen ich keine Ahnung mehr habe wohin sie gehen und was sie steuern.
Am Montag hatte ich meinen zweiten Arzttermin. Die Beisserchen sind an der Reihe. Nichts besonderes, aber ein paar Fotos gemacht und die Fugen ordentlich ausgekratzt. Die Zahnarztpraxis ist in Bietigheim bahnhofsnahe und somit der Bäcker mit den guten Brezeln in rufnähe. Kurzer Abstecher und neben sechs Brezeln noch eine Hefekapsel für Prinzessin gekauft.
In der Burg angekommen war Bescherung. Temu hat die erste Lieferung zu mir durchgebracht. Kann die kindliche Freude gar nicht ausleben, den es klingelt an der Tür.
Mein Sohn Michael ist aus Freiburg gekommen und bringt uns die Feierwehr zurück.
Wir frühstücken gemeinsam und reden über vieles, was am Telefon nicht so gut geht.
Die Zeit verrinnt im Fluge und ich bringe Michael zum Bahnhof für die Heimreise.
Anschließend nur kurz in der Burg verweilt, dann geht es zum Stammtisch bei Antonella. Die Leute haben wir schon ewig nichtmehr gesehen.
Die Zeit schreitet voran. Heute, am Dienstag, erste Versuche mit der selbstklebenden „Isoliertapette“ vorgenommen. Es gibt ein paar Stellen an denen der weiße Lack nicht ums verrecken durchhärtet.
Der Lack hat schon die Sitzpolster ruiniert. Die Polster haben sich gewehrt und der Lack hat mächtig gelitten. Trotzdem hört er nicht auf, klebrig zu sein.
Unser Bücherregal, aus Plexiglasplatten gebogen, an der lakierten Wand befestigt, hat mächtig gelitten und sich mit der Farbe verbunden.
Am Nachmittag hat Dagmar einen weiteren Arzttermin. Bei dieser Fahrt wollen wir den alten Durchlauferhitzer zum Wertstoffhof bringen. Ich trage den runter und als ich den Karton in die Papiertonne werfen will, stolpere ich auf der Treppe am Gartentor und lege mich lang. Der linke Fuß war neben der rechten Hand der große Verlierer bei dem Spiel. Unter Schmerzen den Karton entsorgt und mich ins Womo geschleppt.
Die Abfahrt nach Ludwigsburg verzögerte sich ein paar Minuten. Der DHL-Mann ist schon in unserer Straße und hat eine Lieferung von Temu für mich.
Trotz starker Schmerzen habe ich Dago nach Ludwigsburg zum Arzt gefahren. Habe sie aber nicht hinein begleitet, sondern bin im Panda sitzen geblieben. Es dauerte länger wie gedacht. Egal, zum Kassenautomaten gehumpelt und meinen Obolus entrichtet.
Den Heimweg über den Wertstoffhof in Tamm gelegt und mich anschließend aufs Sofa geschleppt.
Mittwoch, die halbe Woche ist um und den Fuß gibt es jetzt in bunt.
Trotzdem versucht die anstehenden Aufgaben abzuarbeiten. Die rechte Seitenwand im Bereich der Sitzgruppe rund ums Fenster auch mit der Isoliertapete verschönert. Dort ist die Wand lichtdurchlässig und wenn wir Abends das Licht anhaben, scheint dieses im oberen Fensterbereich durch. Sieht von außen blöd aus.
Um die Tapete einfacher zu händeln, den Innenrahmen vom Fenster ausgebaut. In diesem Atemzug den nichtvorhandenen Insektenschutz optimiert. Dazu schnell zu Hornbach gefahren und eine Bürstendichtung gekauft. Nach dem Einbau lief das Fliegennetz nicht mehr freiwillig zurück. Die Bürste ist etwas zu lang. Mit der Haarschneidemaschine die Spitzen geschnitten. Jetzt müssen sich die Insekten durchquetschen. Vorher konnten Hummeln einfach durchfliegen.
Am Nachmittag das Wohnmobil fahrfertig gemacht. Noch nicht verbaute Teile in den Keller geschleift und versucht so etwas wie Ordnung zu schaffen und groben Dreck zu entfernen. Den Abend gemütlich vor dem Fernseher mit einem schlechen Programmangebot verbracht.
Himmelfahrt. Warum und wann das zum Vatertag geworden ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich verstehe auch nicht, warum die kaum geschlechtsreife männliche Jugend saufend und gröllend durch die Gegend wandern. Ich denke, wenn das Väter wären, dann sind sie ein schlechtes Vorbild für die noch nicht geschlechtsreifen, männlichen Nachkommen.
Die Kälte sorgt dieses Jahr dafür, das es eine elitäre Veranstaltung bleibt. Nur die Harten sind unterwegs. Es ist arschkalt und ungemütlich im ungeheizten Zuhause. Da gehen wir doch auf Gasterei. Wir besuchen Hans, Gabi und Leon in Tiefenbronn. Die haben uns zum Frühstücken eingeladen.
Wir saßen bis ½3, dann habe ich zum Aufbruch gedrängt, obwohl wir uns noch Stunden unterhalten könnten. Der nächste Termin rückt näher und daher muss der Standort verlagert werden. Es ging heim zur Burg um das Fahrzeug zu wechseln. Ich habe das Womo von den Keilen gefahren und Dago hat noch schnell win paar Dinge aus der Burg geholt.
Dann ging es nach Nordhausen zu Kai und Heike. Ende November haben wir den Dachboden isoliert und heute gab es eine Schloßbesichtigung. Die ersten Möbel stehen und eine provisorische Küche ist installiert. Kai hat einen Streuselkuchen gebacken und dazu einen amerikanischen Kaffee serviert. Beides sehr lecker.
Man sitz, redet und schaut Fotos an.
Auf 18 Uhr war ein Tisch in der „La Rustica Ristorante-Pizzeria“ in Hausen reserviert. Das Lokal haben wir letztes Jahr entdeckt und waren begeistert vom Essen und Service.
So war es auch heute. Lokal ist ein echter Geheimtipp.
Vollgefressen ging es zurück nach Nordhausen. Es gibt einen Filmabend mit frischem Popcorn.
Eine Nachricht von der IT-Abteilung erhalten. Die neue Software für die Steuerung der elektrichen Anlage vom Reisemobil ist „fertig“. Sie umfasst 426 Programmzeilen um die acht Verbraucher, Lichter, Lüfter und Wasserpumpe, jetzt auch mit dem Handy zu steuern. Die Wege zu den Schaltern sind einfach zu weit.
Freitag quatsch, ist ein Dienstag, dienst bei Kai und Heike. Vier großen Paletten mit Dämmplatten müssen auf den Dachboden. Wir bilden eine Kette. Die Mädels tragen die Platten von der Palette vor der Haustür in den Gang. Ich stehe auf der klappbaren Dachbodenstiege und reiche die Platten hoch. Oben nimmt der Kai sie ab und verteilt sie auf dem Dachboden. Wenn eine Palette leer ist, gehe ich runter und zerre mit dem Palettenwagen die Nächste vor die Türe und das Spiel beginnt von neuem.
Als der Hof „leer“ war, haben wir die Platten ausgelegt. Klingt einfach, aber dann kommen die Ecken und Spalten. Das dauert und dauert. Aber rund ¾ der Fläche ist mit den 8cm starken Platten ausgelegt und in einer Ecke liegen schon die 10cm staken Platten obendrauf. Erschöpft machen wir Feierabend und ich muss erstmal im Wohnmobil duschen. Die Fasern der Dämmung jucken auf der schweißnassen Haut. Kai räumt noch ein bischen auf und sucht dann auch schnell. Sauber und angezogen sitzen wir im Esszimmer und ordern in der Pizzeria von gestern ein Abendessen zum abholen.
Den Filmabend habe ich früher verlassen und das Wohnmobil eingeheizt. Als die Temperatur einigermaßen war, ausgezogen und ins Bettchen gekrochen.
Den Samstag mit einem kleinen, gemeinsamen Frühstück begonnen und dann die letzten Teile der 8cm Dämmung eingepasst.Das Tetris wurde durch ein Mittagessen unterbrochen. So irgendwann um die 16 Uhr war das Game beendet. Wir habe einen Plan für das nächste Wochenende für die 10cm Schicht.
So gegen 18:30 in der Burg angekommen und das Sofa belagert.







