Tag 61 – Auf in den Westen

Nachtplatz in Güzelyurt


🇨🇾 Beylerbeyi, 35.306692,33.352842
🚍 80km, 2½h
⛪️ Bellapais, 1h
🚰 60L ¼h
🏰 St. Hilarion Castle, 1h15
☕️ 35.351681,33.167281, 1h45min
🇨🇾 Güzelyurt, 35.204865,32.992685


Hier ging es zu, wie in einem Taubenschlag. Dachte nicht, daß in so einem Kaff so viel los ist. Ja, wir stehen an der Hauptstraße.
Es ist kalt in der Bude und ich werfe nach dem Aufstehen die Heizung an. Gehe es sachte an und warte auf ein paar Grad mehr Raumtemperatur.
Hat soweit geklappt und dann, Schuhe an.
Wir laufen zurück Bellapais, einer Klosterruine und treffen auf eine große deutsche Reisegruppe. Das Areal ist weitläufig und man verteilt sich.

In einem Kellergewölbe beginnen drei Leute mit singen.

Wäre ein toller Partykeller mit guter Akustik.

Zurück am Wagen, bediene ich mich an dem von Michael entdeckten Wasserhahn und fülle etwas Wasser nach.

Aufsitzen, es geht weiter zur Burgruine St. Hilarion Castle.
Franz und Kurt haben unterschiedliche Meinungen zu der Strecke. Daher darf Franz uns zum Abzweig führen und dann müssen wir uns an den Straßenschildern orientieren, da Kurt umkehren und 50 Kilometern Umweg machen. Erst als wir an der Kaserne die Schranke passieren, über nimmt Kurt die Strecke.
Wir parken und erklimmen die Burg. Tolles Gemäuer.

Zum angedachten Nachtplatz wollen alle über Gerine fahren, aber ich wähle die von Kurt gewünschte Anfahrt.
Muss man sonst immer auf den Boden starren um Schlaglöcher zu erkennen, werde ich zum „Hans guck in die Luft“ um tiefe Äste zu umfahren, wobei die schmale Straße nicht viel Spielraum lässt. Grandiose Aussicht, aber schwer zum fahren. Daher darf Rolf, wie gestern, den Rotstift nehmen. Andrea ist von der Streckenwahl nicht begeistert, ich fand’s klasse.
Am Nachtplatz angekommen, trage ich bei Rolf nur einen Stopp ein und lasse ihn weiterlaufen.
Ich fahre auf Keile und Dago richtet das Frühstück. Kaffee noch nicht ganz getrunken, kam Michael mit einem anderen, nicht so lautem, alternativen Platz.
Kein Problem, wir fahren noch ein paar Kilometer um bis zur Fähre schön und ruhig zu stehen.

In Güzelyurt gibt es einen großen Parkplatz mit viel grün drum herum und weit weg von der Hauptstraße. Ella kann ohne Leine springen und bringt keinen Dreck mit in den Wagen.
Hier stehen wir nun. Ich arbeite an den Bildern. Etliches zum aussortieren oder nachbearbeiten. Es ist ruhig, außer dem Muezzin ist nichts zu hören. Will hoffen das die spät pupertierenden Nachwuchsfahrer ihre Potenzschwäche im Dorf therapieren und nicht hier auf dem Parkplatz.
Es bleibt Zeit über die Zypern-Rundreise nachzudenken und die Eindrücke zu sortieren. Gerne kommen wir in zwei Jahren wieder hierher. Nächstes Jahr geht es wiedereinmal nach Marokko.

Dieser Beitrag wurde unter Zypern 25-26 veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.