Tag 56 – Kloster, Steinzeit-Dorf, Hafen Pomos

Nachtplatz im Hafen Pomos


🇨🇾 Königsgräber, 34.774550,32.407951
🚍 80km / 2h30 Minuten
🛒 Lidl Pathos, 11,90€/ ½h
⛪️ Holy Monastery of Saint Neophytos the Recluse, 1h20min, 4€
🛖 Lempa-Lakkoi Archaeological Site, ¼h
☕️ 35.012592,32.404100, 1½h
🚰 35.061440,32.461837, 120L
🇨🇾 Pomos Hafen, 35.174751,32.555059
🌡️ 17°/11° ⛅️


Der Platzwechsel war eine gute Entscheidung. Auf den Platz gefahren und meine „alte“ Parkbucht angesteuert. Wagen steht ohne etwas absolut waagerecht. Kurz vor dem Zubettgehen das Dach aufgestellt. Eine Dichtleiste macht Probleme. Muss ich mich am Tag darum kümmern.

Samstag früh und wir fahren zum Lidl. Schnell die paar Dinge in den Einkaufswagen gepackt und beim Personal nach dem leckeren Kuchen erkundigt. Haben sie nicht😧. Nun, das Leben ist kein Ponyhof.

Es geht weiter zum Holy Monastery of Saint Neophytos the Recluse. Wir gehen in die Kirche und sind beeindruckt. Ich akzeptiere die Schilder, welche keine Kameras erlauben.

Dann gehen wir ins Museum, nicht ohne uns vorher die Audiodatei vom Kloster anzuhören. Auch im Museum stehen die Schilder das Kameras verboten sind. Wir fragen ganz höflich ob man für interesierte Blogleser ein paar Fotos machen darf. Der Wärter meint: „Heute bin ich blind“ und läßt mich gewähren.

Er erlärt Dagmar noch ganz genau, was wir uns unbedingt anschauen sollten. Dafür braucht man eine Woche Zeit.
Wir gehen zur alten, in den Fels gehauenen Kapelle.

Auch hier die selben Schilder, die ich diesmal einfach ignoriere.

Als wir heraus kommen blicke ich hinunter in einen „Graben“. Erstaunt frage ich, ob die Felswand ein Wasserfall ist. Der Wärter springt auf und meint das gestern das Wasser gelaufen sei und er zeigt uns ein Video auf seinem Handy. Beeindruckend, hätte ich so stark nicht erwartet.

Von all den Empfehlungen picken wir die Nächstgelegene heraus und über geben Kurt den Fahrauftrag. Michael und Andrea, die wir hier getroffen haben, sind leider schon weg.

Es geht ein paar Kilometer „zurück“ und nach 15 Minuten erreichen wir Lempa-Lakkoi Archaeological Site .
Wir haben vorher die Rezensionen gelesen und jemand hat sich beschwert, das es geschlossen sei und man nur über den Zaun schauen kann.
Zwei unverschlossene Tore, nur duch einfachen Riegel zugehalten, stellen für uns kein bemerkenswertes Hindernis dar. Auf einer Schautafel entdecken wir das Abbild eines Fundstückes. Wir haben das Original im Museum in Pathos angeschaut.
Es gibt freigelegte Fundamente und einen Nachbau der Hütten. Sehr realistisch ist Einer davon schon eingestürzt.

Wir haben nun eine andere Strecke nach Pomos und streifen wieder die Küste. Ein beeindruckender Strand, Potima Beach, veranlasst mich zu einem Foto-Stopp.

Weiter im Takt und die Mittagszeit ist erreicht. Ich biege in einen Schotterweg ein und parke das Reisemobil für die Frühstückspause.

Blick aus dem Wohnzimmerfenster

Letzte Aufgabe für unterwegs, Wasser aufnehmen. Sind dazu einen P4N-Platz angefahren und haben den langen Schlauch ausgepackt.

Der automatische Wasserhahn kann den professionellen Wasserdieb nicht abhalten.

Vollkommen unnötig, da am Zielort, Hafen von Pomos, Wasser zur Verfügung steht.
Ich parke neben Michael, der die Gegend schon erkundet hat, und richte mich häuslich ein. Der Plan kommt auf, wenn man uns duldet, zwei Nächte hier stehen. Soweit keine Schwierigkeit, Strom ist auf 80% gefüllt und die Vorratsschränke platzen aus allen Nähten.

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4 Antworten zu Tag 56 – Kloster, Steinzeit-Dorf, Hafen Pomos

  1. Arno Buchheister sagt:

    Hallo ihr 2,

    80km sind aber ganz schön viel. Also, im Verhältnis der letzten Tage …
    Tolle Bilder und schön wenn’s läuft !

    Gruß Arno

    • Peter Trunner sagt:

      Hast recht, aber es waren ja Erholungspausen und eine stärkende Mahlzeit im Programm. Dann geht das schon.
      Und ja, es läuft. Alles was mit Bordmitteln gerichtet werden kann ist Pipifax. Ich hoffe das es so bleibt. Ist doch eine lange Reise, zeitlich und streckenmäßig.

      Gruß in den Norden, halt die Ohren steif.

      • Arno Buchheister sagt:

        Hallo Peter,

        btw, Norden … fahrt ihr noch eine ähnlich intensive Tour durch Nordzypern ? Da würde mich ein „Blick hinter die Kulissen“ sehr interessieren. Purer Eigennutz …

        Liebe Grüße auch an die Frau Gemahlin

        • Peter Trunner sagt:

          Der Norden ist landschaftlich sehr schön, aber die Sehenswürdigkeiten nicht ganz so zahlreich. Zudem läuft unsere Versicherung nur 30 Tage und man müsste eine extra Simkarte organisieren. Daher werden wir wie bei der Anfahrt nur 3 bis 4 Tage in Nordzypern verweilen, ohne Telefon und ohne Internet.

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