Tag 50 – Ein Ruhetag

Tag- und Nachtplatz
Kourion Beach


🇨🇾 Kourion Beach, 34.662004,32.882773
🍦 Eismobil 2x 3€
🌡️ 21°/13° ☁️ 🌤


Trotz der tosenden Brandung gut geschlafen. Die Energiekrise ist vorbei und es geht entspannt in den Tag, der ohne das ein Wecker klingelte begann.
Es ist trübe. Eine durchgänige Wolkenschicht hängt am Himmel und versperrt der Sonne den Weg. Trotzdem beginnt die Solaranlage zaghaft ihren Dienst. Es ist geduscht und die erste Portion Tee ist gekocht. Mit etwas unter 50% Restkapazität sehe ich dem Tag gelassen entgegen.
Wir haben den Umkehrpunkt der Reise erreicht und so ist es nicht verwunderlich wenn man über die Rückreise ein bisschen nachdenkt. Noch 85 Tage haben wir zur Verfügung. Somit nichtmal Halbzeit. Da ist noch vieles möglich.

Muss die Tage Michael bitten, mir einen Zugang zu seinem Internetanschluss bereit zu stellen. Bedingt durch seinen Vertrag hat er ein sehr großes Datenvolumen zur Verfügung. Ich muss Kurt wieder mit Informationen versorgen, da bei der nutzlosen Neuinstallation die Offline-Karten gelöscht wurden. Ja, die Neuinstallation hat nicht den gewünschten Effekt gebracht. Irgendwie reißt ME alle Ressourcen an sich und bremst das Tablet, manchmal bis zum Stillstand, ab. Wenn man Kurt langsam startet und nur nach und nach mit Zwischenzielen füttert, ohne jedesmal eine Übersicht aufzurufen, läuft ME einigermaßen. Blöd, wenn man schnell Informationen über den Streckenverlauf abrufen will und nur die Meldung kommt, App reagiert nicht, Warten oder Abbrechen.
Wie war das früher, so mit einer alten Landkarte und nicht immer gewusst wo man genau ist? Oder das Gesuchte sich im Falz versteckte, oder gar ein weiteres Kartenblatt gebraucht wurde. Jetzt noch das griechische Alphabet das man kaum lesen kann.
Ein Blick in das Kassenbuch und die Tabelle gibt einen Tagesverbrauch von rund 55€ aus. Wird sicher noch fallen, da wir mit vielem in Vorleistung gegangen sind.

Dagmar backt für das Meetig Buchteln. Alles für den Teig ist an Bord und die Batterien machen das sicher (?🙈) mit.

Die Sonne hat sich durchgesetzt und tut brav ihren Dienst. Füllt mir die Batterien und lockt Leute zum baden an. Ja, einige eiserene junge Leute stürzen sich in die Fluten.
Ich frage mich, ob die eine Wette verloren haben, oder es eine Wunschentscheidung war.

Ein Eismobil hat sich in der Nähe positioniert und bohrt an meinem Unterbewusstsein. Ich wehre mich noch dagegen, bin aber sicher das ich verliere.

Der Teig ist gegangen und die 780gr sind in 12 Portionen aufgeteilt. Die Erdbeermarmelade, welche sich auf dem Frühstücksbrot so blöde anstellt, macht die Füllung für die zwölf. Dann kommt der Moment für die Batterien.
Die modernen Backformen aus Silikon haben auf Dauer keine Chance zum überleben. Viele wurden schon zuhause entsorgt, die letzte hier. Die ersten sind ekelig geworden und die Letzte hat hier gegen die fast gleich große Blechform den Zweiten gemacht. Diese Formen sind nichts was man vererbt!

Das Meeting mit den Buchteln war nett. Neben dem kommenden Tag viel anderes gequatscht. Nach den Buchteln gab es ein Eis. Gleich zwei Eismobile stehen hier am Strand. Wir wählen den schon von Michael und Andrea getesteten und sind auch sehr zufrieden. Einzig das Abendessen ist der Verlierer. Nach Buchteln und großem Eis besteht kein Bedarf.

Mit 54% Restkapazität beginnen wir den Abend. Die Sonne ist wie gestern nicht im Meer versunken, sondern in einem Wolkenband verschwunden.

Für die Nichtleser hier noch ein Foto:

Blick aus dem Wohnzimmerfenster

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