Tag 36 – Dem Ziel einen Schritt näher

Nachtplatz bei Gazipaşa


🇹🇷 Side, 36.772216,31.395886
🚍 114km/2h
🇹🇷 Gazipaşa, 36.242820,32.293786
🌡 18°↑ 10°↓ 🌤


Es ist am Morgen viel zu tun. Etliches, was gestern zum trocknen aufgehängt wurde, muss aufgeräumt werden. Ich informiere die Reiseleitung und bitte um ein paar Minuten extra. Ist ja kein Problem, ist nur blöd wenn man hinterm Lenkrad sitzt und es geht nicht los. Somit hält der Stress sich in Grenzen.
Prinzessin bezieht die Betten neu und wäscht anschließend ihr silbernes Haar. Auch das will getrocknet werden.
Unwesentlich später rollen wir los. Die Schranken am Parkplatz sind geöffnet und keiner da, der kassieren möchte. Da freut sich die Reisekasse und wir überlegen was wir mit dem gesparten Geld, 210Tl/4,18€, anfangen. Nicht leichtsinnig werden und das Gesparte für schlechte Zeiten aufheben!
Eine einfache Strecke liegt vor uns und die üblichen Idioten bekleiten uns. Tolle Rotlichtverstöße sehen wir live. Von hinten, auf dem Standstreifen, an allen vorbei. Vorne kurz den Speed reduziert und weiter ging die Fahrt.
An der nächsten Ampel, ich bin Erster, kommt von hinten ein dicker 4×4 und stellt sich neben mich auf den Standstreifen. Blöd, das er ein schlechter Starter ist und über der Kreuzung der Standstreifen zugeparkt ist. In dem Moment, wo ich das Rennen gewonnen habe, bin ich natürlich vom Gas gegangen und habe gehofft das mein Hintermann die Türe zu macht. Diese Türken tun alles um 2 Sekunden schneller zu sein. Es fehlt ihnen aber der Überblick, Überblick und Handy passt nicht zusammen, um zwei Schritte weiter zu denken.
Das Wetter macht sich und die Sonnenbrille kommt zum Einsatz.
Unterwegs vergleichen wir unsere Navis. Bei jedem laufen zwei Stück. Magic Earth kannst du nicht unbeaufsichtigt nutzen, Franz ist nicht auf dem Laufenden und OsmAnd hat auch so seine Macken. Wir lassen dann immer Abstimmen wenn es wichtig ist.

Wir kommen in Gazipaşa an und der Platz ist proppe voll. Die Einheimischen, warscheinlich aus den Bergen, überwintern hier in kleinen Wohnwägen. Auch die Straße bis zum Ende ist dicht besiedelt. Als wir uns nach dem Wasserbunkern platziert haben und die erste Waschmaschine läuft, fällt es uns wie Schuppen aus den Haaren. Wir sind damals hier geflüchtet und ein paar Kilometer weiter auf den Tyana Beach gefahren.

Nun ist es so, es gibt schlimmeres. Die Frage der Fähre rückt näher. Für die am Tag fahrende Schnellfähre sind wir zu dick. Die Nachtfähre am Dienstagabend kommt ins Gespräch.

Es gibt hässlichere Plätze um den Sonntag Nachmittag zu verbringen.

Die Einheimischen kommen zu hauf und bevölkern die Promenade. Entweder nur flanieren, oder sitzen und den Tag genießen.

Dago hat drei Maschinen Wäsche gewaschen und zum trocknen aufgehängt. Zum Glück ist die erste Ladung trocken bis die Letzte kommt.

Der Tag geht zu Ende.

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