Tag 27 – Kemer Creek

Nachtplatz am Kremer Creek


🇹🇷 Milet, 37.529455,27.274756
🏛️ 4h/605TL
🚍 115km/2h
🇹🇷 Çakırlar, 37.437283,28.150009
🌡️15°+/ 3°+ ☀️


Uff, noch sehr kalt da draußen. Dago und ich hätten besser gestern am Nachmittag Milet besichtigt. Die Reiseleitung trotz den Widrigkeiten und beginnt mit den ersten Sonnenstrahlen die Besichtigung.
Wir werden nachher mit dem Museum beginnen und wenn die Sonne bisschen höher steht über die Reste der antiken Stätte klettern.
Wenn wir fertig sind, fahren wir Michael und Andrea hinterher. Die sind schneller fertig mit Anschauen.

Wir beginnen mit dem Museum. Klein und fein. Eine deutsch beschriftete Karte zeigt wer beim ausgraben federführend war.

Zurück zum Auto und das Frühstück etwas vorgezogen. Frisches, selbstgebackenes Brot gab heute. Nebenbei die Akkus der Drohne geladen.
Während Dago die Küche aufräumt, starte ich zu einem Rundflug.

Dann erkunden wir das weitläufige Gelände. Die Anlage hat schon einmal bessere Zeiten gehabt. Damit meine ich nicht die Antike. Rahmen von Schilder, Tafeln und Wegweisern stehen zuhauf herum, sind aber nackt. Nicht eine einzige Tafel mit Erklärungen gibt es mehr. So laufen wir von einen „Steinhaufen“ zum nächsten. Beginnen tun wir am Amphitheater, welches im Augenblick vermessen wird. Erklimmen die Stufen bis ganz hinauf. Von oben haben wir einen tollen Überblick. Wir laufen den Hang hinunter zur Badeanlage. Auf dem Luftbild des Museums gut zu erkennen. In Natura ohne das Wasser.

Luftbilder aus dem Museum

Weiter zum Theater und einer aufgelassenen Moschee. Ein netter Kuhhirte führt uns zu einem weiteren Hamham und erklärt uns mit türkischen Englisch das Gebäude.

Brav sagen wir Danke und gehen weiter. Der nächste „Fremdenführer“ lauert schon wenige Meter weiter auf uns.
Der war trickreicher. Die Moschee war mit einer Kette verschlossen. Die hat der Fremdenführer entfernt, war nicht wirklich abgeschossen, und dafür ein Bakschisch eingefordert.

Okay, ohne ihn wäre ich nicht rein gegangen und ich krame aus meinem Geldbeutel den kleinsten Schein heraus und überreiche das lappige Papier. Ein fünf Lireschein, etwa zehn Cent. Ist nicht sehr viel, bemerke ich als ich nachrechne, er hat auch nicht sehr viel getan. Immerhin hat er in eine rostige Kette investiert. Übrigens, alle anderen Türen, von vorne nicht sichtbar, standen sperrangelweit offen. Müde schleppen wir uns zurück. Noch schnell in den Museum-Shop, aber das gesuchte gab es hier nicht. Daher sind wir nochmals zum Museum um dem Souvenir-Automaten das Gewünschte zu entlocken. Der Automat verweigert konsequent mein Geld. Auch das Personal konnte nicht helfen. Dann eben nicht.

Wir nehmen die 115 Kilometer zum „Kremer Creek“ in Angriff. Außer einer wilden Aktion eines Möchtegern-Rennfahrers, der rechts vorbei zieht, in zweiter Spur anhält und der Typ hinterm Fahrer die Türe aufreißt. Natürlich in dem Moment ein Fahrzeug neben mir. Ich verfehlen die Tür nur um Haaresbreite.

Am Nachtplatz angekommen, kurz mit der Reiseleitung gesprochen um dann wohlverdient die Beine hochzulegen und ein Tässchen Kaffee zu genießen.
Nehme das Tablet zur Hand und tippe diese Zeilen für Euch.

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