Tag 26 – Ein Ruhetag (Pustekuchen)

Unser Nachtplatz bei Milet


🇹🇷 Kadikalesi, 37.786680 27.266700
🚍 56km/1h
⛽ 80L/4.020,22TL
🇹🇷 Milet, 37.529455,27.274756
🌡️15°+/ 3°+ ☀️


Wir gönnen uns einen Ruhetag und genießen die wärmenden Sonnenstrahlen. Wir stehen in einer reinen Feriensiedlung und niemand stört sich an uns. Die Häuser stehen leer und die Fensterläden sind fest verschlossen. Nur hie und da hat eine kleine Bar geöffnet, die anderen Geschäfte sind zu.
Die schöne Promenade lockt viel Städter an. So ist ein kommen und gehen den lieben langen Tag. Die Leute spazieren am Strand entlang und manche setzen sich auf die Bänke oder bringen Campingstühle mit.
Wir haben ein bisschen länger geschlafen und sind etwas später in den Tag gestartet. Prinzessin hat ihre Turnübungen nachgeholt und anschließend den Brotteig angerührt. Wenn der Teig gegangen ist, werfen wir den Backofen an und lassen den Duft von frischem Brot aufsteigen.
Die nächsten zwei Tagesetappen sind auch schon geplant. Auf unserem Weg liegen zwei tolle Plätze, die wir noch in guter Erinnerung haben.
Die alten Reiseberichte von der Türkei-Reise 2023 haben bei der Recherche geholfen.
Bin manchmal froh, das ich den Blog angefangen habe. Mein Erstgeborener hat damals gemeint das dieses etwas für seinen Vater ist. Danke dafür und die Wartung der Software. Immerwieder gehe ich in die Vergangenheit zurück und suche die vergessenen Ereignisse, wie zum Beispiel: Wann haben wir den Stammtisch gegründet? Wo waren wir damals genau?

So die Gedanken bis gegen 11 Uhr. Ein paar Arbeiter kamen und haben ein Schild montiert. Neugierig wie ich bin, habe ich mir das Schild angeschaut.

Spontan muss der Plan geändert werden. Die Gefahr das bald Uniformierte kommen und sich das anschauen ist sehr groß. Dann zu diskutieren das dieses Schild bei unserer Ankunft noch nicht stand, ist das was wir nicht wollen.

Wir machen einen auf Kultur und fahren nach dem Frühstück nach Milet. Da gibt es einge alte Steine zum anschauen. Auf dem Wege dorthin, fahre ich an etlichen Tankstellen vorbei. Ein lockt mit 51,xx/L und wie ich vorbei bin kommt der Funkspruch.
Wir müssen irgendwann tanken und so eine günstige Tankstelle wäre top.
Es dauert nicht allzulange und eine große, grüne Leichtanzeige wirbt mit 50,19 und ich lenke den Duc an die Zapfsäule. An der steht allerdings ein wesentlich höherer Preis und ich rolle ein paar Meter weg von der Säule. Michael diskutiert mit dem Tankwart, der daraufhin ein paar Tasten an seiner Zapfsäule tippt und dann erscheint der günstige Preis. Ich drehe und tanke auch. Dann geht es die letzten Kilometer dahin.
In Milet angekommen fahre ich am offiziellen Parkplatz vorbei und setze den Duc gegenüber vom İlyas Bey Kervansarayı rückwärts in eine Parkbucht.
Michael und ich schlendern zum Ticketschalter und treffen unterwegs einen Offiziellen. Wir erklären das wir viel Kilometer gefahren und sehr müde sind. Wir wollen hier übernachten und morgen die Ausgrabungen besichtigen.
Unser Vorhaben wird freundlich abgenickt.
Somit haben wir einen neuen, ungeplanten Nachtplatz und der Schlendrian kann fortgesetzt werden.

Ella hat eine neue kleine Verehrerin.

Rolf hat heute ordentlich geschrieben. Er hat die Datei nicht unnötig groß gemacht und trotzdem alle Ecken notiert. Ich bin stolz auf ihn.

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