Tag 98 – ab nach Montenegro

Nachtplatz bei Ulcinj


🇦🇱 Qark Lezha, 41.700922,19.583126
🚍 95km / 2h20min
🚮 5min
🚰 180L/20min
🛃 45min
🛒 1h / 44,44€
☕️ 1h
🇲🇪 Ulcinj, 41.905867,19.257922

🌡13°↑ 6°↓ ⛅️🌧🌦


Da es gestern kaum Solarertrag gab, sind die Batterien herunten auf 17%. Duschen und Teekochen ging aber noch.
Wir verlassen den Platz und finden unweit einen Mülleimer der regelmäßig geleert wird. Dem haben wir unseren Müll anvertraut. In der Zufahrt von unserm Platz stand auch ein Müllcontainer, der aber nicht geleert wird. Trotzdem wird weiterhin Müll abgeladen. Die brauchen bei Saisonbeginn einen Bagger um den Container freizulegen. Keine 200m weiter ist der Wasserhahn neben dem neuen Supermarkt.

Wir parken direkt am Hahn und füllen komplett auf. Was wir haben, haben wir.

Vor auf die Hauptstraße und Richtung Shkodra. Geht ohne Nennenswertes voran. Vor Shkodra erst über den „Drin“ und dann die „Buna“ überquert um links zum Border Crossing Muriqan – Sukobin abzubiegen. Die Straße deutlich schmäler bringt uns zur Grenze.
Ein langer Stau hat sich gebildet und als die Fahrbahn sicht teilt, ich war schon zu weit, wird auf der Einreiseseite eine Spur zur Ausreise umfunktioniert.
Um den Ablauf zu beschleunigen kommt ein Grenzer und sammelt die Papiere ein. Leider läuft er zuweit zurück und die ersten von diesen Fahrzeugen stehen vorne und haben keine Papiere. Natürlich wird der Grenzer auf dem Rückweg von verschiedenen Leuten angesprochen und er gibt geduldig Auskunft. Scheinbar sitzen die Polizisten von Albanien und Montenegro in dem kleinen Autoschalter, den die Zöllnerin, direkt im Anschluß winkt uns durch und wir sind raus und schon drin.
Unterwegs ist auf der linken Seite ein „großer“ Supermarkt, Lamiga Restaurant&Market. Zumindest so groß das wir warscheinlich alles benötigte bekommen.
So war es dann auch. 44,44€ kommt bei denen in die Kasse und wir haben deutsches Brot, ja, Fabrikbrot aber egal, und viele andere Dinge „Made in Germany“ im Wagen.
Ausgehungert fallen wir über unsere Beute noch auf dem Parkplatz her. Durch den Stau an der Grenze sind wir später dran und hungrig wie die Wölfe.

Frisch gestärkt nehmen wir die letzten Kilometer unter die Räder. Ich war in dieser Ecke doch noch nie. Straßenzüge und Kreuzungen kommen mir bekannt vor, aber….?
Kann nicht sein. Vielleicht in einem anderen Leben.
Den Weg am Schluss, welchen mich die Navis schicken, verweigere ich. Wir fahren weiter zum nächsten rechtsab, das jedoch größer ist. Wir fahren durch das offene Tor und denken schon, das klappt hier nicht. Ein Arbeiter steht und wekelt an der Schattierung herum. Wir fragen höflich ob wir hier übernachten dürfen und man heißt uns willkommen.
Vor bis zur „Kante“ gefahren. Nivelierung gibt an allen Seiten grün. Der Wagen steht ohne Keile waagerecht.
Die Batterien habe ich während der Fahrt auf 81% aufladen können. Stop and Go an der Grenze hat auch Vorteile.
Dagmar wirft eine Maschine mit Socken und Co an. Das Zeug geht zum trocknen in den Dachboden. Aus Interesse habe ich den Stromverbrauch beobachtet. Die Maschine nimmt in dem 30-Minutenprogramm mit extra Schleudern 24Ah. Das sind 6% der Batteriebank.
Mal sehen ob wir die Wäsche noch trocken bekommen.
Arno hat uns per WhatsApp mit Infos versorgt, der kennt sich in der Ecke aus. Danke dafür, mal sehen was wir verwenden.
Prinzessin hat während der Fahrt ein paar Fotos gemacht.

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