🇲🇰 Ohrid, 41.102369,20.808198
🚍 70km, 1h30min
⛽️ 116,3L/ 10.470 MT
🚰 50L/ 30min
🇲🇰 Debar-See, 41.511104,20.526056
🌡Wetterdaten vergessen
Wir wachen beide ohne Wecker auf. Nicht das uns so ein Teil terrorisieren dürfte, aber das Signal hilft geordnet in den Tag zu starten. Morgens das übliche, Körperpflege, anziehen, Betten machen und die eine oder andere Tablette einwerfen.
Heute kommt zur Morgenroutine wieder eine Partie Schmutzwäsche dazu. Die darf sich in der Waschmaschine tummeln und nachher im Wagen baumeln und die Gegend anschauen.
Es dem „Crn Drim“ entlang, vorbei am Globochica-See zum Debar-See, wo wir das letzte Mal auf dieser Reise in Nordmazedonien übernachten werden. Unterwegs werden wir Wasser aufnehmen und die Pferde zur Tränke führe.
Hat alles wie geplant geklappt. Der Tankwart hat wiedereinmal komisch geschaut, als die Zapfpistole erst bei 105 Liter abgeschaltet hat. Mühsam hat er auf 116,3L rein gebracht. Wenn der Wechselkurs noch stimmt, kostete der Liter 1,45€.
Wasser war zäh. Der Druck miserabel und zum Schuss habe ich beide Pumpen angeworfen und gesaugt bis ich die 100 Liter-Marke erreichte. Das hat für die 50 Liter eine halbe Stunde gedauert.
Die Fahrt durch das Tal war, auch dank der Sonne, ein Traum. Leider wird hier der Müll immernoch einfach den Hang runter gekippt. Der „Crn Drim“ nimmt einiges mit, manches bleibt hängen. An einem umgestürtzten Baum stauten sich tausend Plasikflaschen. Ein trauriges Bild, das anscheinend niemand stört.
Nach kurzweiliger Fahrt kommen wir pünktlich zum Frühstück in Debar an und fahren ans Ufer, ein P4N Tipp.
Anfangs überzeugt mich der Platz nicht. Bin etwas weiter nach hinten gefahren um dann zu wenden und das „erste“ Angebot gewählt. Frühstücken geht überall. Der volle Magen dämpft meine Erwartungshaltung und wir bleiben.
Die weitere Strecke liegt im unklaren. Morgen geht es in das 12 Kilometer entfernte Maqellara in Albanien. Dort organisiere ich eine Simkarte und werde den Wetterbericht abrufen. Ist dann wie würfeln, die höhere Zahl gewinnt.
Die Sonne hatte wohl nur den Auftrag und nach Debar zu begleiten und macht sehr früh Feierabend. Damit das keiner mitkriegt, helfen die sehr grauen Wolken und bedecken den ganzen Himmel.





