🇬🇷 Kerkini Lake, 41.162160,23.188371
🚍 95km / 2h
☕️ 1h
💰 400€
🛒 124€
🇬🇷 Dojransee, 41.198146,22.776522
🌡18°↑ 5°↓, ☀️🌤
Gestern am Abend den Streckenplan für die kommenden Tage ausgearbeitet. Wir werden nochmal beim Lidl unsere Vorräte aufbessern und dann die nächsten zwei Nicht€-Länder, Nordmazedonien und Albanien, ohne Kleinkäufe durchqueren. Griechenland konnte ich ohne tanken, Diesel kostet rund 1,85€/l, durchfahren. Ein großer Tank ist schon etwas wert.
Die Dachmechanik macht mir bisschen Sorgen. Neue, unbekannte Motorengeräusche kündigen einen Getriebeschaden an. Ersatz ist an Bord und zur Not kann ich den Antrieb abkoppeln und das Dach von Hand bewegen. Einzig das Solarkabel, welches im Kabelschlepp des Motors mitverlegt ist, erfordert Montageaufwand. Ich habe die Spindel von außen mit der Leiter neu eingefettet und hoffe das dieses hilft. Morgen früh weiß ich .ehr.
Zwei Hunde, den Tag über ganz ruhig, diskutieren nach Einbruch der Dunkelheit lautstark vor dem Wagen. Sie sind außerhalb der Reichweite meiner erzieherischen Maßnahmen. So greife ich zum Lichtschwert und fixiere die Hunde. Stille…, aber sie stehen da wie angewurzelt. Ich stecke das Schwert weg und nach kurzer Zeit werden die wieder laut. Also von vorne. Diesmal laufen die Hunde hin und her um dem Lichtstrahl auszuweichen und bellen als weiter. Nun, ich kann auch anders und tippe im Lichtmenü zum Strotoskop-Modus. Das wirkt und sie verziehen sich. Einige Zeit später versuchen sie das letzte Wort zu haben, sind aber so weit weg das sie kaum stören.
Es ist morgen und ich weiß mehr. Getriebeschaden am rechten Motor verhindert den Abbau des Alkoven. Auf halber Strecke geht nichts mehr. Mit der Leiter außen aufs Dach geklettert und den Alkoven manuell wieder aufgestellt. In der Stellung sind dann die Solarzellen waagerecht und ich kann gut an die Mechanik kommen. Den Motor lösen und über die lange Spindel von Hand runterdrehen. Den mitgeführten Ersatzmotor auf die alte Stelle gespuhlt und festgeschraubt.
Gute zwei Stunden „verloren“, aber es geht weiter.
Ich wähle die kürzere Strecken nach Kilkis, obwohl man länger fährt. Entspechend tief sind die Schlaglöcher, aber ansonsten wunderschön zum fahren und schauen. In Kroussi finden wir einen ebenen Platz und frühstücken.
Es geht weiter nach Kilkis zum Lidl. Unser Einkaufszettel ist verschwunden 😮. Dago sucht und ich überfalle den Geldautomaten.
Leichtsinnig habe ich einen kleinen Einkaufswagen, größer wie die mit Fähnchen, genommen. Zack, eben voll und 124€ ärmer.
Die fortgeschrittene Stunde verlangt ein umplanen der Strecke und das vorziehen eines Übernachtungsplatz. P4N bietet nichts (besonderes) in der Nähe und dann muss es hat gehen wie vor der Smartphone-Zeit. Karte anschauen, auf dem Handy 😆, und Park- und Sportplätze anschauen. Da stechen mir zwei Plätze dicht nebeneinander ins Auge. Kurt meint beim ersten Platz, ihre Route endet in einem nur eingeschränkt befahrbaren Gebiet.
Fahre ich trotzdem zuerst an. Der Sportplatz geht nachher immer.
Es steht ein großes Schild am Anfang der Straße. Nur griechische Schriftzeichen, die aber so verwittert sind, das auch ein Grieche sie nicht entziffern kann. Fahre an der ersten Parkbucht vorbei und wähle die Zweite. Sind gleich auf Keile gefahren.
Machen einen Spaziergang zum Ufer des Dojransee. Ein kleiner gepflasteter Fußweg führt an einer Grillhütte bis durch den Schilfgürtel und kreuzt dabei eine Fahrspur. Nach dem Schilfgürtel steht der Pkw eines Anglers.
Mit diesen Erkenntnissen parke ich um.
Der Sonnenuntergang war nicht so berauschend, aber der Himmel ist nett anzusehen.
Morgen in der Früh geht es nach Nordmazedonien. Da haben wir keinen Internetzugang und sind auch nicht erreichbar. Sowie wir Albanien erreichen kümmere ich mich um eine Simkarte und werde den Blog aktualisieren. Geduld, alles wird gut.




