🇹🇷 Kocaömer, 39.078434,27.431516
🚍 236km 4h30min
🌉 Karaosmanoğlu-Aquädukt, 39.057706,27.452148 /¾h
🥖 15TL
☕️ 1h,
🇹🇷 Atikhisar Baraj, 40.074296,26.544057
🌡12°↑ 2°↓, ☀️
Hier muss man die Gebetszeiten gut kennen um dem Muezzin zu hören. Man hört ihn kaum und das ist gut so. Haben lange geschlafen, Prinzessin braucht das zur Zeit. Sie isst fast nichts, Zwieback, Toastbrot, wenig Ziegenkäse und ich bin zu faul um zu kochen. Macht für einen alleine auch keinen Spaß. So esse ich auch weniger und sehe mich morgens beim duschen im Spiegel fast nicht mehr.
Nachher geht es zu Karaosmanoğlu Su Kemeri, einem Aquädukt. Er ist nach der Familie Karaosmanoğlu benannt, den Honoratioren der Region.
Er ist etwa 100 Meter lang und 10 Meter hoch und stammt aus der Römerzeit.
Ein Teil davon wurde beim Straßenbau zerstört, aber der verbliebene Abschnitt steht noch.
Als wir beim aufräumen sind, höre ich Motorengeräusch. Es kommt einer dieser nicht allzugroßen, weißen Linienbusse und fährtan mir vorbei. Der hat die tiefen Spuren in den Schlam gedrückt. Bin jetzt davon ausgegangen das dieses eine Buslinie ist und der Bus durch das enge Dorf weiter fährt. Es muß also einen Weg geben.
Oh nein, nicht mit diesem Bus. Der ist doch deutlich größer wie der Duc.
Es dauert nicht lange und der Bus kommt zurück.
Das ich in dem Dorf gescheitert bin, lag also nicht an meinen mangelden Fahrkünsten.
Habe jetzt mal Komoot aufgemacht. Der hat normalerweise jeden Trampelpfad verzeichnet, aber auch da, keine Straße oder Weg.
Wir packen zusammen und fahren zum Aquädukt. Hier hätte man auch gut schlafen können.
Ganz nebenbei entdecke ich die alte Brücke. Die neue verdeckt sie komplett. Schlecht zum fotografieren. Da kommt mir die Idee, die Drohne einzusetzen.
Nach dem Fotoshooting geht es weiter quer durch die Pampa, nicht ohne vorher ein frisches Weißbrot zu kaufen. Straßen der unterschiedlichsten Kategorien und den verschiedensten Zuständen galt es zu bewältigen. Dörfer, Käffer und Gehöfte wurden durchfahren. Sehr anspruchsvolle Strecke mit viel Abwechslung.
Dann kommen wir zum P4N-Platz. Ich wähle die Anfahrt vom Osten, da ich diese Zufahrt als erstes bekomme und der Weg hier besser sei. Es ist mächtig viel Wasser im Stausee und als der Weg unter dem Wasserspiegel verschwand, habe ich aufgehört, bessere Stellplätze zu finden. Etliche hundert Meter rückwärts gefahren bis der Weg zum wenden breit genug war und dann einfach geparkt.










