Tag 58 – Troodos-Gebirge

Nachtplatz in Kakopetria


🇨🇾 Pomos Hafen, 35.174751,32.555059
🚍 103km / 3h45min
⛪️ Throni Shrine, ¾h
🕍 Kloster Kykkos, 10€/1h15min
☕️ 1h15min
🚶‍♀️ 1h10min, Mylos Venetian Bridge, Drakontas Venetian Bridge
🇨🇾 Kakopetria, 34.990901,32.902105
🌡️ 17°/6° ⛅️


Es geht los wie gestern. Schnell duschen und dann die Waschmaschine anwerfen. Alles aufräumen und die Wäsche im Wagen aufhängen. Die soll während der Fahrt trocknen. Das haben wir jetzt schon ein paarmal mit gutem Erfolg gemacht. Spart Zeit und Zirkus.

Der Plan hat geklappt und die Wäsche ist gewaschen. Beide Navis sind programmiert und wenn die Wäsche hängt, geht es ins Troodos-Gebirge (1952m). Meine Strecke führt auf über 1400m hinauf.

Wir haben im Hafen extra den Sonntag abgewartet. Michael wollte nicht mit den Sonntagsfahren auf der Strecke spielen.
Sonntags, kein Lkw-Verkehr und wir fahren Montags im Berufsverkehr😮.
Auf der Küstenstraße sind uns zwei Pickup’s vom Militär begegnet. Die Straße zum Kloster nicht ein Auto im Gegenverkehr. Zwei offizielle Fahrzeuge standen abgestellt, sonsten tote Hose. Zum Glück, den die Straße verlangt höchste Konzentration. Ein Kurve nach der anderen und unzählige kleine Steinschläge sind abgegangen. Es ist sehr schwer auf die Schnelle Pinienzapfen von Steinen zu unterscheiden. Für das Auge kaum ein Unterschied, für den Reifen schon. Immerwieder muss man zum ausweichen die Gegenfahrbahn nutzen.

Unser erstes, gemeinsame Ziel ist das Kloster Kykkos.
Aber zuerst fahren wir hoch um das Grab- und Denkmal, Throni Shrine, anzuschauen.
Ist echt beeindruckend wieviel Kohle hier verbaut ist.

Wenn die Abwasserrinnen so ausschauen, könnt ihr euch vorstellen wie der Rest aussieht.

Dann geht es runter zum Kloster. Man braucht einen Kinnriemen damit der Mund nicht offen stehen bleibt. Nur für das Museum muss man Eintritt bezahlen. Die 5€/P. ist echt okay. Die Exponate vom feinsten. Prächtige Gewänder, alte Bücher und Schriftrollen sowie allerlei kirchliches Zubehör, aus edlen Metallen kunstvoll gefertigt. Auch hier besteht ein Fotografierverbot und die Aufsicht ist nicht blind. Zum Glück gibt es im Internet Fotos von Leuten die das Verbot ignoriert haben.

In dem weitläufigen Kloster haben wir die Reiseleitung aus den Augen verloren. Als wir am Parkplatz ankamen, waren sie schon weg.
Jetzt erstmal frühstücken.

Wohl gestärkt geht es an unsere Ziele. Nach ein paar Kilometern, Kilometer 72 dieser Etappe, biegen wir rechts ab und fahren auf einer Straße, deutlich eine Kategorie tiefer angelegt, südlich zu zwei mittelalterlichen Brücken. Auch hier viele Steinschläge, aber zum ausweichen muss man nicht auf die Gegenfahrbahn, die gibt es nicht. Man teilt sich den schmalen Streifen Asphalt. Bei Kilometer 79 sind wir am Ziel und parken den Duc am Straßenrand.

Wir ziehen die dicken Schuhe an und machen uns an den Abstieg. Mit dem Rapid währe ich das vielleicht gefahren, aber das Reisemobil ist für die Bäume und Büsche zu hoch.
Lange bevor man die Brücke(n) sehen kann hört man das Wasser rauschen. Rund 800m zur Mylos Venetian Bridge. Das sind aber auch 50 Höhenmeter, die es da steil runter geht. Noch ein paar wilde Stufen und da ist sie.

Man muss einen (kleinen) Faible für Brücken haben um so einen Abstecher zu machen.

Die Treppen wieder hoch und etwas zurück gehen. Dann geht der Fußweg, der zum „Treis Ellies Natural Trail“ gehört, zur Drakontas Venetian Bridge.

Entlang des Weges stehen Schilder mit den Pflanzennamen, gut gemacht, dieser Wanderweg.

Wieder oben angekommen machen wir uns auf den Weg zu unserem Nachtplatz. Dachte nicht das die Wegekategorie noch tiefer geht. Ich fahre hoch konzentriert und achte auf beide Navis. Dago’s Frage: „Wohin fahren wir?“, konnte ich bei dem Abbiegemanöver nicht beantworten. Dagmar hatte jedoch die Straßenschilder gelesen. Geradeaus nach XY 6km. Rechts, so wie ich abgebogen bin, nach XY 2km. Die zwei Kilometer hatten es echt in sich. Schmale Ortsdurchfahrt mit vorstehenden Dachkanken und Steigungen für den ersten Gang. Da hatte ich bedenken die 150 Pferdestärken auf den Boden zu bringen, aber alles gut gegangen. Das ist auch der Grund warum Rolf den Rotstift genommen hat.

Wir sehen unterwegs viele nette Parkbuchten und Plätze die zum verweilen einladen, aber wir fahren nach Kakopetria und stelken uns auf den großen Parkplätz vor der orthodoxen Kirche.
Schöne Fahrt, LiFePo4 voll, meine Batterie flach.
Noch schnell den Blog gemacht und das wohlverdiente Abendessen genossen.
Speibefehler mach ich später raus.

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