Tag 42 – Gazimağusa

Nachtplatz bei


🇨🇾 Kantara Picknickplatz, 35.400401,33.914676
🚍 47 km/ 1h30min
🏛️ Ancient Salamis 2x 50TL
🕌 St. Barnabas Arkeoloji 2x 50TL
🇨🇾 Gazimağusa, 35.119480,33.956733
🌡️ 20°/8° 🌤️☁️


Am späten Abend kamen unsere Wachhunde vorbei. Leider haben sie uns nicht bewacht, sondern dafür gesorgt das wir wach bleiben.
Ich will der Sache Herr werden und muss feststellen, draußen ist kein Licht und die Störenfriede verstecken sich in der Dunkelheit. Ich greife zum Nachtsichtgerät und entdecke das sich schnell und laut hin und her bewegt. Leider außerhalb der Reichweite meiner erzieherischen Maßnahme. Ich tausche Zwille gegen mein Lichtschwert und visiere jedes Tier an. Das hat funktioniert und es herrscht Ruhe.

Gut geschlafen und in der Früh wieder mit der Zweiheizung die Bude angewärmt.
Am Morgen sitzt das ganze Rudel da und tun so, als ob sie kein Wässerchen trüben können. Nee Jungs, ich habe euch wiedererkannt.

Wir rollen zur gewohnten Zeit vom Platz und sammeln unterwegs Andrea, die mit Ella vorausgegangen war, ein.
Es geht wieder an die Nordküste, nach Ancient Salamis.

Eine beeindruckende Ausgrabungsstelle.

Ein Höhepunkt der Besichtigung, eine antike Toilettenanlage mit 44, im Halbkreis angeordneten, Sitzplätzen.

Die große Besichtigungsrunde ist nur etwas für eingefleischte Anhänger der Antike, und so wählen wir den kurzen Weg.

Es geht weiter, nur ein paar hundert Meter zu St. Barnabas Arkeoloji.

Ein ehemaliges Kloster, das jetzt als Museum genutzt wird. Neben vielen archäologischen Fundstücken, die leider in Vitrinen ausgestellt sind, dessen Scheiben seit ihrem Aufstellen keine Reinigung erhalten haben, was den Blick auf die wunderschönen Exponate etwas trübt, gibt es eine große Ikonen Sammlung.

Dann noch schnell in das kleine Kirchlein geschlüpft und die Gruft besichtigt.

Die Reiseleitung ist voraus gefahren. Prinzessin braucht in Museen viel Zeit. Die letzten Kilometer sind anstrengend. Vor einem Veranstaltungszentrum ist die Fahrspur blockiert. Eine Fahrerin meinte, da sie keine freie Parklücke ergattern konnte, einfach auszusteigen und das Fahrzeug zu verlassen. Der Führende wollte zurück setzten, aber auch hinter mir stehen schon Autos. Der Dame wurde klar, sie macht sich gerade keine Freunde und hat den Wagen vorgezogen. Der Führende erkennt das es Rückwärts gar nicht geht und wählt die sehr kleine Lücke, die vor ihm entstanden ist. Die Tante hat ihren Wagen schon wieder verlassen und hätte mich verhungern lassen. Ich habe aber ganz deutlich gezeigt, das ich mein Wohnmobil durch diese Lücke quetsche. Da hat sie panische Angst erfasst und sie eilte zurück, um nochmals etwas vorzufahren, Platz war ja für diese Aktion.
Das geschimpfe habe ich ja nicht verstanden und musste nicht darauf reagieren.
Noch dreimal links abbiegen und ich rolle auf den Parkplatz neben Michael.
Frühstück!
Wir ziehen Schuhe an und machen eine Erkundung. Teile der Sperrzone bei Famagusta sind für Zivilisten frei gegeben und ist ein beliebtes Ausflugsziel geworden. Man kann hier Roller, Fahrräder und Viererkettcar mieten um die wenigen freien Straßenzüge abzufahren. Wir begnügen uns mit einem Spaziergang. Ich habe das ehemalige UN-Gebäude für Wowo fotografiert. Ich habe die Schilder mit dem Fotografierverbot gesehen, nicht den Soldaten gegenüber. Ich muss das Foto löschen, habe es aber wieder aus dem Papierkorb geholt.
Die Bilder sind deprimierend. Anders kann ich das nicht nennen.

Zum Nachmittagskaffee sind wir zurück und versuchen die Eindrücke zu verarbeiten. Natürlich ist der morgige Tag ein großes Thema.

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