Tag 39 – Fast am Ziel

Warteplatz auf die Nachtfähre

🇹🇷 Taşucu, 36.317579,33.881830
🛂
⛴️ Taşucu-Kyrenia, 120km/6h
🛃
🚍 137km/2h
🇨🇾 Dipkarpaz, 35.668146,34.572244
🌡 15°↑ 8°↓ ☁️⛅️


So liebe Leute. Das ist der letzte Bericht, den ich noch in Taşucu absende. Die nächsten Tage haben wir kein Internet. Ich habe gestern am Abend ein Update auf den Blog aufgespielt und seit dem funtioniert die Seite Reiseziele nicht mehr fehlerfrei. Es werden alle Reiseziele der letzten Zeit ungefiltert angezeigt. Die IT-Abteilung ist informiert und arbeitet bereits an einer Lösung. So wie wir in Südzypern ankommen werde ich wieder aktuelle Berichte einstellen und diesen hier unter Umständen korrigieren oder erweitern.
Mit dem übrigen Datenvolumen, 25GB von 50GB, des 30 tägigen Willkommenspaket werde ich am Abend Kurt aktualisieren und weitere anstehnde Updates an Tablet und Handy vornehmen.

Der Abend verlief wie so viele Abende an beliebten Plätzen. Laute Musik, Autos und Leute kommen und gehen. Irgendwann ist Ruhe eingekehrt. Da die zu kühlenden Langzeitvorräte etwas geschrumpft sind, habe ich am Abend die Kühlboxen umgeräumt und eine außer Betrieb genommen. Energietechnisch ist das natürlich optimal, für den Tagesablauf nicht ganz. Was man aktuell braucht ist immer ganz unten in der Box. Ich möchte aber unsere Boxen nicht gegen einen bequemen Kühlschrank tauschen.
In der Früh eingeheizt und das Duschwasser aufbereitet. Die Sonne kommt heraus und hebt das Batterielevel langsam an.
Michael und Andrea haben vergeblich Informationen zum Check-in gesucht. Leere Schalter und Sprachprobleme verhindern das unser Wissensstand wächst.

Schuhe an und einen kleinen Spaziergang gemacht. Unterwegs eine Bäckerei entdeckt und ein Brot gekauft. Die 30 Cent dafür trage ich nichtmal ins Haushaltsbuch ein.

Jetzt weiß ich, warum das Pflänzchen bei meiner Oma in den „großen“ Topf Gummibaum geheißen hat. Hier ein erwachsenes Exemplar:

Zurück im Wohnmobil und die Batterien gecheckt. Stehen jetzt auf 62% und es kommen bei schwachen Sonnenschein so um die 9 Ampere herunter. Alles im grünen Bereich.

Meine IT-Abteilung hat sich gemeldet:
Fehler Gefunden. Der Entwickler ist ein Pfuscher.

Ich gehe davon aus, bis ich den Bericht kurz vor der Abfahrt hochlade, ist das Problem gelöst.

Ja, das Problem ist gegessen. Bin begeistert wie schnell und zuverlässig meine IT-Abteilung arbeitet.

So um ½3 sind wir, alle fünf, zum Office der Fähre gelaufen und haben unsere Bordkarten abgeholt. Auf dem Rückweg einen diese Stände, die so klebriges Zeug, Spritzgebäck in Honig ertränkt, verkaufen. Wir lernen zwei Wörter türkisch und nehmen eine Schale voll mit.
Es ist Kaffeezeit. Wir diskutieren den Ablauf des Einchecken. Offiziell darf nur der Fahrer im Auto sein. Passagiere müssen zu Fuß aufs Schiff. Es stellt sich die Frage, wenn das so ist, wie kommen wir wieder zusammen?

Es ist Zeit für das etwas vorgezogene Abendessen. Einfaches Gericht, Nudeln mit einer Käsesauce. Wie immer werden die Nudeln energiesparend mit dem Schnellkochtopf gekocht. Wärend sich der Druck langsam abbaut, kann die Sauce zubereitet werden. Viel Arbeit machen wir uns nicht damit. Päckchen aufgerissen, eingerührt, gekocht, fertig. Natürlich noch etwas extra Parmesan und bisschen zusätzlich abgeschmeckt, man hat ja einen verwöhnten Gaumen.

Es ist ½9 und wir stehen im Hafen und warten auf die Polizei. Sie kommt um 9 oder um 10, keiner weiß das so genau. Da es nachher vielleicht hektisch wird, beende ich mein getippe und lade diesen Tag hoch. Weiteres im nächten „Tag“ der aber ein paar Tage auf sichcwarten lässt.

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