🇹🇷 Fethiye, 36.619958,29.091399
🚰 60 L/ 10min
🏞
🇹🇷 Demre, 36.225446,29.946396
🌡 13°↑ 10°↓ ☁️🌧
Das Regenwetter hat uns nun auch erwischt. In der Nacht sind einige Gewitter über uns gezogen. Wir stehen vor dem Morgenschrei (Muezzin) auf und beginnen den Tag wie immer. In der Nacht war es warm und die Heizung durfte auch schlafen. Jetzt aber muss sie ran.
Die Ladekur hat dem Energiehaushalt gut getan. Allerdings muss ich achtgeben, wenn der Duc im Stand läuft und die zwei B2B-Lader arbeiten, schwächelt die Starterbatterie und fällt ab auf 11,5 Volt. Bei leicht erhöhtem Leerlauf erholt sie sich schnell und mit der Fahrt heute sind alle Batterien voll.
Michael hat gestern in einem Buch die Beschreibung von Saklıkent-Nationalpark durchgelesen. Eine 300 Meter tiefe Schlucht, die man ohne Probleme rund 150 Meter begehen kann. Zu dem hat meine Wetterapp die Gegend verhältnismäßig „trocken“ aufgezeigt.
Wir fahren los und bunkern zu erst Wasser. Der Regen veranlasst mich, in den Ostfriesennerz überzuziehen. Rund 60 Liter nehmen wir auf.
Weiter in dieser schönen Gegend bis der Parkplatz von der Schlucht auftaucht. Wir fahren ungehindert auf den sonst gebührenpflichtigen Parkplatz.
Die Wetterapp behält recht und der Regen hört auf. Wir sind alleine auf dem Gelände. Nur ein Hahn und seine Hühner laufen umher. Wir gehen die Treppen runter und stehen vor einem verschlossenen Eingang. Es sei bei so viel Wasser zu gefährlich bla bla bla. So wie es hier aussieht, war das schon vor dem Regen zu.
So bleibt nur die Möglichkeit von außen ein paar Fotos zu machen.
Hatten wir gestern noch den Gedanken, hier zu übernachten, so verwerfen wir ihn heute.
Egal, wir fahren nach Demre und stellen uns wie vor zwei Jahren auf die Mole.
Aufsitzen, es geht weiter. Allerdings langsamer als gedacht. Die Straße ist in schlechtem Zustand und überall hat es tiefe, ausgebaggerte Löcher, die nur mangelhaft bis gar nicht abgesichert sind. Dann stockt der Verkehr. Besser gesagt er kommt zum erliegen. Ein großer Bagger ladet einen LKW ab und wirft den feinen Schotter in eine Grube entlang der Straße. Er macht das unbeirrt, bis der LKW leer ist. Endlich geht es weiter, aber nur ein paar Meter. Dann steht da der Bagger, der mit der mit dem hydraulischen Meisel versucht den Graben zu vertiefen. Der weicht erst, als nach langem, geduldigen Warten ein allgemeines Hauptkonzert los geht.
Wir verlassen die „trockene“ Blase und holen den östlich ziehenden Regen ein. Verpassen den einzigen großen Migros. Meine Schuld, kurzer Augenblick gepennt. Dachte der kommt später und das ist auch nur ein kleiner Jet-Migros.
In Demre fahre ich frech in das „Hafengelände“ wie immer. Ich scheitere an etlichen Holzbooten, große Dinger, keine Ruderboote, die auf der Straße stehen, mit Holzbalken abgestützt sind. Kein durchkommen auf die Mole. Wir wenden und fahren traurig ein paar Meter zurück um auf einem Parkplatz uns zu positionieren.
In einer Regenpause entstehen diese Bilder. So entstehen die Klassiker „Blick aus dem Wohnzimmerfenster“
Hier ist er nun:
Richtig gesehen. Ein paar Boote laufen langsam voll.
Der Nachmittagskaffee entfällt, es gibt nur Tee. Wir planen den, bzw die nächsten Tage. Das Wetter will berücksichtig werden. Wir greifen auf eine Empfehlung von Anke zurück und beschließen in Side beim Stadion zu parken. Fester Untergrund und nicht allzu weit in die Altstadt. Zypern rückt immer näher.








