Tag 15 – Wir verlassen Euböa


🇬🇷 Agkali, 38.880194,23.439656
🚍 70km/2h
⛴️ Agiokamos – Glyfa 35,80€
🇬🇷 Achillio, 39.005730,22.964536
🌡17°⬆️ 12°⬇️ 🌥 ☁️


War das Dorf den Tag über tot, erwachte es am Abend. Zuerst kreuzte die Dorfjugend mit lauten Fahrzeugen auf, wild um Aufmergsamkeit betteln. Sie prahlten überlaut mit ihrem schlechten Musikgeschmack, deutsch Rap, bis Prinzessin die Tür öffnete und ihnen einen stechenden Blick zu warf. Danach wurde die Musik leiser, aber leider nicht besser.
Es ist wie überall, die Mama ruft zum Abendessen und danach durften die Kinder nicht mehr raus. Dafür kamen Abendspaziergänger und flanierten durch die neue Hafenanlage.
Michael hat entdeckt, das er für OsmAnd, auch eine offline Navigationsapp, noch Zugang hat. Er hat die App in der Vergangenheit versuchsweise installiert und getestet. Mega umfangreich, mega kompliziert am Anfang und sie daher deaktiviert. Ich habe den guten, alten Franz aus seiner Rente zurück geholt und ihn gebeten etwas auf Kurt aufzupassen. Franz ist schon alt, aber sehr erfahren. Beide suchen nun den optimalen Weg.
Hier hat es vor einiger Zeit gebrannt. Die Fahrt durch dieses Gebiet ist sehr bedrückend.

Zum Glück sind die wenigen Häuser, soweit wir das sehen können, verschont, oder gerettet worden.

Viele Kurven, immer bergauf bergab und einige Schlaglöcher erfordern viel Konzentration.
Wir kommen an unserem angedachten Nachtplatz an.

Der ist gut besucht und Andrea hat eine gute Idee.

Wir essen hier gemütlich und nehmen heute die 15 Uhr Fähre.
Schnell mal P4N aufgemacht und nachgesehen, was sich so anbietet.
Die Zeit nach dem Frühstück bis zur Abfahrt habe ich genutzt um die Abwasserschäuche zu reinigen. Erst Abflussfrei in alle drei Abläufe eingefüllt und nach gewisser Einwirkzeit mit warmem Wasser nachgespült. So ganz hat mich der Ablauf in der Dusche nicht überzeugt und so habe ich mit einer Schlauchbürste vom Überlauf bis zum Tank den Schlauch gereinigt. Das was sehr erfolgreich.

Bei Zeit zur Fähre gefahren. Waren die ersten. Tickets konnten wir nicht gleich kaufen, das System ist abgestürzt.
Ich versuche Kurt das neue Ziel einzugeben. Ohne Erfolg. Wegpunkte setzten, diese wieder löschen, Magic Earth ist für nichts mehr zu gebrauchen. Ich stelle mal ein paar Screenshots ein.

Franz macht das ganz souverän, erkennt die Fähre und gibt die genaue Meteranzahl zum Zielhafen aus. Sogar Rolf schreibt heute auf dem Wasser.

So nach und nach füllt sich der Warteraum. Schiff kommt, und die andere Schlange darf zuerst fahren. Man muss auf der Fähre wenden und die ersten stehen am Rand, wir in der Mitte.

Sich hinten anstellen machen die Griechen nicht gerne. Da beim Einschiffen unsere Schlange steht, wechseln alle hinten auf die andere Spur. Bei der Ankunft stürmt auch der hinterste los und will mitten durch. Da macht der Duc einen Schlenkerer nach links und macht die Türe zu. Griechische Vorfahrtsregel: Großes Auto hat Vorfahrt vor kleinem Auto!
Dann ging es die letzten Kilometer über den Höhenzug nach Achillio.
Dort stehen wir „mitten“ im Dorf auf einem Parkplatz am Hafen.
Noch ein kleiner Abendspaziergang und dann ist Zeit für das Abendessen.

Dieser Beitrag wurde unter Zypern 25/26 veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.