🇸🇮 Podlehnik, 46.330539,15.872982
🛣 365km
🚍 4h15min
☕️ 50 Minuten
🚍🚿 15 Min 7€
⛽️ 88L 113,74€
🇭🇷 Lipovac, 45.045452,18.999116
🌡6°⬆️ 2°⬇️ ☁️
Am Abend ging mir die Simkarte vom Router auf den Sack. Keine Internetverbindung?!
Alles versucht, Router zurücksetzen und neu einrichten. Kamera, Tablet und Co neu angemeldet. Immernoch kein Internet!?
Die Möglichkeiten den Router einzustellen sind, aufgrund des doofen Menü, beschrängt. Eine Option wäre, die Simkarte vom Router ins Tablet zu stecken und einen Hotspot aufmachen.
Wie ich nach dem Router greife, geht die grüne LED für Internet an.
Flux die anderen Geräte aktualisiert und alles geht wieder. Das man immer mit Gewalt drohen muss.
Die Liste der vergessenen Dinge wird immer länger. Keine Sorge, die Reisepässe haben wir vergessen aus dem Handschuhfach zu nehmen und sind somit dabei. Ein Powerpack, speziell für Dagos neue Heizweste liegt noch zuhause. Dachte das Dago die Weste auf dem Weihnachtsmarkt benötigt, aber die frühlingshaften Temperaturen machten den Einsatz überflüssig. Aus den Augen, aus dem Sinn. Noch kein Problem ist die zurückgelassene Festplatte mit Dagos Büchern. Zum Glück sind die Reader und Tablets neu bespielt, aber ob das reicht? Der größte Patzer ist das vergessene ungesunde Essen! Ich nasche so gerne die Him- und Brombeeren von Haribo. In einem Werksverkauf haben wir einen (sehr) großen Beutel gekauf. Lag immer sichtbar in der Küche. Nicht zu übersehen! Bei einer Putzaktion, ich war es nicht, sind die in einer Dose verschwunden. Habe ich gestern mit entsetzten bemerkt, als beim fahren am Nachmittag, ein altes Ritual, die Zeit dafür gekommen ist.
Zum Glück gab es (schwachen) Ersatz, Haribo Tutifruti.
Banane in den Mund genommen, schmeckt nach Banane. Dann die Orange, schmeckt nach Orange. Den Papagei habe ich verweigert. Brillenputztücher, extra gekauft, irgendwo versackt. Täglich wird es mehr, aber alles kein Weltuntergang.
Der Wecker klingelt und wir starten in den Tag. Alles hat so seine Ordnung und Reihenfolge. Das spielt sich noch ein bisschen ein, läuft aber zufriedenstellend.
Auf der Bahn werden die Idioten mit der Nebelschlussleuchte weniger, dafür tauchen kriminell, aggressive Autofahrer auf. Sicherheitsabstand, wozu? Überholen, gerne auch rechts. An der Ausfahrt fast vorbei und kurz entschlossen von links mit Schwung raus gefahren, um festzustellen das es falsch war und man über die Nebenfahrbahn sich vorne wieder eintacktet. Irre, einfach nur irre. Da sind die romanlesenden Lkw-Fahrer fast harmlos dagegen.
Irgendwie empfinde ich das anstrengend und wir ziehen das Frühstück etwas vor. Der Kaffee und die Pause tun gut. Frisch gestärkt geht es nach 50 Minuten weiter.
Es geht nicht allzu weit. Es geht nach Sikirevci, dort ist ein SB-Waschplatz. Das Mobil ist unheimlich dreckig. Ich investiere rund 7 € und erkenne mein Fahrzeug wieder. Auf dem Weg von und zu der Autobahn ist eine preisgünstige Tanke. Mit 1,30€ für den Liter die Günstigste in dieser Ecke. Oha, eine Lkw-Tanke und es gibt nur den dicken Rüssel. Versuch macht klug und führt zum Erfolg. Fast 88 Liter gehen rein und ich bezahle 113,74€ mit meiner Visakarte. Ist wieder ein teurer Tag. Einmal 10€ bis kurz vor Zagreb Maut. Die Umfahrung ist frei. Das nächste Ticket bis zur Tanke kostet 28€. Beim Einfahren neues Ticket gezogen, das wird morgen bezahlt.
Kurz vor unserem Tagesziel Blaulicht auf dem Standstreifen. Die Polizei sichert den Lkw-Rückstau ab. Ob von der Grenze, oder der Mautstation (?) kann ich nicht erkennen. Die LKWs haben die Ausfahrt frei gelassen und wir fahren auf die andere Seite.
Ich stehe ungern bis gar nicht auf Autobahnplätzen, aber hinten ist ein kleiner Parkplatz direkt vor der Polizeistation. Ich hoffe die passen auch ein bisschen auf. Schnell auf Keile fahren und um 14 Uhr Feierabend machen.
Es gibt einen wohlverdienten Kaffee und einen Lebkuchen dazu.
Anschließend wird der Plan für die nächsten zwei Tage gemacht. Wir verlassen morgen in aller Früh Euroland und haben kein Internet. Ziehen durch Serbien mit einer Übernachtung. Am Tag darauf durch Nordmazedonien nach Griechenland. Von dort aus melde ich mich wieder.
So möchte ich allen Freunden, Verwandten und Lesern dieser Seite auf diesem Weg ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest wünschen.

Wir wünschen Euch auch ein schönes Weihnachtsfest und gute Fahrt
Klaus und Renate
Vielen Dank. Wir werden das Fest irgendwo auf der Straße feiern.
Auch Euch ein friedliches Weihnachtsfest.
Hoffentlich nicht an der griechischen Grenze in dem Bauernprotest. Vielleicht sollte ihr auf einen kleinen Grenzübergang ausweichen wenn ihr das noch lesen könnt.
Kleiner Grenzübergang? Hier gibt es nur einen.
Kein, in Zahlen 0, Autos vor mir.
Kommen, wollen und dürfen.