Fähre gebucht

Die Vorbereitungen sind am laufen und die auf der Testfahrt festgestellten Problemchen stehen auf meiner Arbeitsliste und werden nach und nach abgearbeitet.
So habe ich mich auf einen Fährtermin festgelegt. Am Mittwoch 07. August um 14:00 legt die Fähre in Tallin (Estland) nach Helsinki (Finnland) ab und legt dort um 16:30 an. Diese Verbindung erscheint uns optimal und ist mit 136,50€ eine erschwingliche Sache. Dann haben wir noch genügend Zeit um nach Raisio zum Eurotrial 2019 Finnland am 09. August. Dort treffen wir uns mit Karl L. und werden anschließend gemeinsam bisschen durch Finnland fahren. Karl möchte hinauf in den Norden, das heben wir uns für den Herbst auf.

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Trenntoilette

Hallo Leute.
Wir stehen in Bad Wimsbach, Oberösterreich, mit WLan-Zugang übers Schloß. Es regnet und die Innenarbeiten sind abgeschlossen. Draußen mag ich bei dem Wetter nicht sein. So nutze ich die Zeit um über unsere kurzen Erfahrungen mit unserer Trenntoilette Separett Villa 9010 zu berichten.
Bei uns steht dieses Monster-Klo auf einer asymmetrischen Drehkonsole und wird bei Bedarf unterm Waschbecken heraus geschwenkt. Den Urinschlauch sauber zu führen war einen Herausforderung die letztlich gemeistert wurde. Für die Entlüftung wurde eine Schiebemuffe gebastelt um die Längenänderung beim Schwenken auszugleichen.


Mit jedem Gebrauch wird die Handhabung leichter, da sich einiges einläuft.
Der permanent laufende Lüfter saugt ja über die Klobrille (warme) Raumluft an und befördert diese bei uns in eine unter dem Fahrzeug montierten Staubox hinter der Achse.

Diese Box enthält einen 30-Liter-Kanister, der den Urin aufnimmt. Zum Ablassen wurde ein elektrisch betätigtes Ventil montiert.
Ich hoffe das die warme Luft in der kalten Zeit ausreicht um die Sache frostfrei zu halten.
Soweit die technischen Grundlagen.
Wir ja seit letztem Samstag unterwegs und mit unserer Chemie-Toilette müsste ich jetzt zum zweiten mal nach einer Möglichkeit der Leerung suchen. Das ist nicht immer einfach. Viele Entsorgungsstationen sind innerhalb eines Campingplatzes und das Benützen ist nur Gästen erlaubt oder mit unverschämten Gebühren, ich zahlte schon mal 6€, belegt. Das hat nun endlich ein Ende.
Eine Geruchsbelästigung im oder am Wagen ist mir nicht aufgefallen. Die Sitzhöhe ist mit der Drehkonsole angenehm hoch. Das Treffen der vorgegebenen Öffnungen bereitet weder mir, noch meiner Frau, Probleme.
Gingen wir lange Zeit mit einem Spaten und einer „Notfallbox“ in den Wald oder hinter die Hecke, brachte die Chemietoilette eine echte Erleichterung bei der Stellplatzsuche. Mit der Kapazität der Trenntoilette kommt jetzt ein großes Stück „Freiheit“ dazu. Die Suche nach einer Entsorgungsmöglichkeit reduziert ich enorm. Ich denke das wir uns für die/eine Trenntoilette entschieden haben, war eine gute Wahl.
Nach unserem Skandinavien-Trip, um Polarlichter zu sehen, werde ich in Sache „Frostsicherheit“ berichten.
Ich hoffe das der kurze Bericht einigen bei den Überlegungen, „ob, oder ob nicht“, behilflich ist.

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Fußbodenheizung ist toll

Das Wetter zeigt sich von seiner schlechten Seite. Es regnet und regnet. Ab und zu regnet es dann zur Abwechselung. Da ist es morgens schon recht frisch in der Bude. Das ist der Moment für unsere Heizungen. Zwei 2kw Diesel-Luft-Heizungen von Planar sind im Wagen verbaut und die Linke ist die Hauptheizung und bläst ihre Warmluft durch den 30mm Doppelboden und bereitet Dagmar helle Freude. Der komplette Boden im Laufbereich wird durchströmt und vorn tritt die Warmluft hinter den Sitzpolstern aus, und im hinteren Teil des Wagens im Kleiderschrank und hinter der Toilette.
Die rechte Heizung arbeitet mit der gleichen Luftverteilung. Sie unterscheidet sich nur in der Luftansaugung. Die Rechte benutzt zum Heizen Luft aus dem Innenraum und die Linke kann sich Außenluft dazu holen.
Die rechte Heizung bläst das Abgas das HT-Rohr welches die darin geführten Abwasserschläuche schützt. So hoffe ich das Abwassersystem in Ausnahmesituationen frostfrei halten kann. Die Linke bläst ihr Abgas gegen das Wasserablassventil um dieses frostfrei zu halten.
Während des Schreibens dieses Beitrags streikt das Stromaggregat schon wieder. Für Tee und Duschwasser hat es gereicht. Werde nun eine sichere Regenpause abwarten um mich der Sache erneut anzunehmem.

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Schloß Wimsbach

Heute Nacht im Schloßpark übernachtet. Schön ruhig, aber weit weg von einer Steckdose. Jetzt muss das Aggregat zeigen ob die Reparatur erfolgreich war.
Nach dem Starten und einschalten der Kochplatte ist er ausgegangen. Neu starten und den Regler nicht von 0 auf Voll, sondern Stufe für Stufe. Erst als der Boiler abschaltet, bemerke ich dass der von Netzanschluss noch an war. Da darf das Aggregat schon mal zucken.
Frühstück ist fertig.

Stehen im Park und geniesen die Weite. Adrian ist im Womo zu Besuch und wir kochen nochmal Kaffee. Plaudern über alles mögliche, Solarzellen, Gasboiler, Handhabung diverser Dinge. Adrian hat ja am NHalleusiedler-See in seiner Hütte ähnliche Anforderungen wie wir unterwegs.

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Sind in Österreich

Das Stromaggregat hat mich schon zweimal geärgert. Eine Steckverbindung löste sich während des Betriebs. Erst eine neuer Stecker scheinte das Problem zu lösen. Aber heute streikt der Generator schon wieder. Werde in mir nachher zur Brust nehmen und eine echte Lösung anstreben.
Heute morgen unter der Dusche. Teste die Temperatur mit der Hand und kurz bevor ich mich ins Wasser stürzen möchte, bricht der Wasserdruck zusammen. Nackt, aber trocken die Anlage gecheckt. Das Relais zieht an, aber es fehlt am Arbeitsstrom. Ein Blick in die Sitzbank reichte um die rote LED zu erkennen. Eine 10A Sicherung war durch. Jetzt Mal eine 15A eingesetzt.
Viele Dinge finden so langsam ihren Platz und wir finden uns immer besser zurecht. Wir schreiben eine Liste was noch gebraucht, oder geändert werden muss. Sehe der großen Reise immer gelassener entgegen, alles wird gut.
Wir sind zwischenzeitlich in OÖ angekommen, genauer in Bad Wimsbach Neydharting, und besuchen Freunde.

Schönen Tag noch.

Gruß Peter

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Transit ist weg.

Ja, nach mehreren Verzögerungen ist er jetzt weg. Martin aus Neu-Ulm erfreut sich jetzt an ihm.
Ich habe noch gutes Geld bekommen und Martin ein gutes Fahrzeug.
Nun habe ich Zeit, viel davon habe ich schon verplempert, um nun endlich den Neuen auf die Straße zu kriegen. Leider ist die Inbertiebnahme verschiedener Komponenten äußerst schwierig. Allein das Wasser dicht zu bekommen hat zwei volle Tage in Anspruch genommen. Dort ein Schlauchband, da eine Verschraubung, dreimal die Tanks ausbauen, aber jetzt ist alles dicht und er steht mit rund 150 Liter Wasser im Bauch da und wartet auf seinen ersten Einsatz.
Aber viele Kleinigkeiten stehen noch aus. Ein Radio einbauen, Sache von einer halben Stunde, hat sich auch in die Länge gezogen. Ich werde alt! Antennenadapter, ich habe einen – finde ihn aber nicht, im Nachbardorf nicht da, er kann bestellen, ich lehne dankend ab. Fahrt in die große Stadt in meinen Baumarkt, nebenbei in ein Autofachgeschäft nach dem Adapter gefragt, vergeblich. Media-Markt konnte endlich meinen Wunsch erfüllen. So verrinnen die Stunden…..
Heizungen waren ähnlich zäh, aber auch diese tun jetzt. Freue mich auf die ersten kalten Tage wenn die Warmluft durch den Doppelboden strömt und die Bude aufheizt.
Stromaggregat auf 4 Schaumstoffblöcke gestellt um die störenden Schwingungen auf ein minimum zu reduzieren. Diese Aktion war sehr erfolgreich. Klar, wenn das Aggregat in der Staubox vor sich hin brüllt, hört man das im und neben dem Wagen, das ist der Preis den man bei solch einem System bezahlt.
Es fehlt noch einiges, Dachterrasse, Alkovendichtungen, Schlafzimmerverkleidung (Wandteppich löst sich), diverse elektrische Dinge, ach jede Menge noch.

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Einweihungsfest

Ja, ich hinke der Berichterstattung hinterher.
Am Mittwoch, 29.Mai, hatte ich einen Werkstatttermin um 7:30 zur AU. dort bemerkt das statt des Briefs nur der Schein im Ordner war. Auf dem Weg zum TÜV Dago zuhause raus gelassen und ich weiter zum TÜV. Dort war Termin 8:30. Ging dann recht flott. Ich auf Bahn 4 gerufen und kaum drin war Dago mit dem Brief da. Das Palaver begann. Das Fahrzeug hätte vor 1 1/2 Jahren so garnicht zugelassen werden dürfen. Im Schein stand: „unvollstängiger LKW“. Jetzt wie geht es weiter???? Man benötigt noch ein Schreiben von Fiat. Ich die Nummmer vom Händer online raus gesucht, angerufen, Schreiben liegt als Kopie vor, er kann es durchfaxen. Zwischenzeitlich im Brief das Schreiben als Anhang entdeckt. Das Gute, bei der Erstzulassung wurde ein Fehler gemacht (unvollständiger) und das Umschreiben zum Wohnmobil geht jetzt doch.
Zwei Prüfer wurden auf mich und das Fahrzeug angesetzt. Einer für die HU, einer für die Begutachtung. Der Zweite war echt ein …… Nun ja, lassen wir das. Die Radhäuser sind zuklein, der Federweg zu gering und wo ist der Kocher? Ich: Kocher steht im Schrank. Meine Frau brauch den Platz auf der Arbeitsfläche zum vorbereiten der Zutaten. Dann kommt der Kocher auf die Arbetsfläche und das Essen wird zubereitet. Er: Dann wird das nichts mit Wohnmobil. Beim Wohnmobil muß der Kocher fest montiert sein. Ich: dann spaxe ich den Kocher halt auf die Arbeitsplatte.
Den Kocher aus dem Schrank geholt und auf die Arbeitsplatte gestellt. Dann dem Prüfer erklärt das es nicht so einfach geht mit dem festspaxen. Das sei ihm egel, nix Wohnmobil. Die Unterhaltung wurde lauter und die neugierigen Kollegen umringten mein Wohnmobil. Die nun im Chor: Das ist sogar ohne Kocher ein Wohnmobil! Was soll das sonst sein?
Damit war die Kocherdiskussion beendet. Es ging nach dem Wiegen, 3140kg, auf die Grube. Der „Zweite“ und an der Hinterachse angekommen beutete auf die Achsgimmis und sagte: Der sitzt ja schon auf. Ich: Das ist ein Fiat Ducato, das sind keine Anschlaggummis sonder Federelemente und wenn die jetzt nicht im Einsatz sind, dann sind sie für den Arsch. Der „Erste“ winkte schon immer gelassen ab, aber der „Zweite“ wollte sich unbedingt verbeissen.
Nun zu guter letzt ging alles gut und der Zulassung als Wohnmobil stand nichts im Weg.
Am Samstag haben wir dann ein Baustellenfest veranstaltet.Spontan geladene Gäst, Freunde und Familie feierten ab 15 Uhr bei Kaffee und Kuchen. Später habe ich im Grill ein paar Kohlen zum glühen gebracht und jeder konnte sein eigenes Grillgut zubereiten. Einige Salat und Kuchenspenden sorgten dafür das reichlich zum Essen da war. Hier nocchmal ein Dankeschön an die Spender. Auch möchte ich mich nochmal recht herzlich für die tollen Geschenke bedanken.
Zwei meiner Kinder habe auf meinen Wunsch das öffnen des Daches mit der Kamera festgehalten:
Klick mich für Video (220MB)

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Boden die Zweite

Heute wurde der Fußboden und die Duschwanne gefliest. Wie schon im Bad und Küche kommen die Fliesen von der Rolle.
Habe versucht sauber zu arbeiten. Boden gespachtelt und geschliffen, damit nichts durchdrückt. Einige Spax, welche sich nicht im Boden versenken liesen, kurzerhand entfernt.

Dann frisch ans Werk. Boden ausgelegt und grob zugeschnitten. Hab ihn dann eine weile liegen lassen und dann im Bad begonnen etwas genauer zu zu schneiden. Dann zurückklappen und Kleber auf den Boden. Schön mit der Zahnspachtel verteilt und ablüften lassen.
Dann eingelegt, kurz korrigiert und fest angepresst.
Als nächstes habe ich den Küchenbereich geklebt und die Duschwanne zum Schluss aufgehoben.

Ich dachte erst das ich wegen der Schräge der Duschwanne den Boden einschneiden muss, aber die Sonne lachte auf den PVC und der schmolz förmlich in die Wanne. Somit ohne Schnitt. Nur in den hochgezogenen Ecken, da wird es eine schöne Fuge aus grauem Silikon geben.

Morgen geht es ans Abwasser und den Tisch.

Gruß Peter

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Boden in Angriff genommen

Heute im Fahrerhaus geputz und aus grober Auslegeware passende Fußmatte geschnitten.

Der Verschiebemechanismus des Beifahrersitzes machte eine Maßfertigung von nöten.

Hinten muss er noch auf Länge angepasst werden. Bin mit diesem Ergebnis sehr zufrieden.
Ach wie schnell vergehen die Arbeitstage.
Muss euch was erzählen. Gestern in der Schaltzentrale an zwei Kabeln Wassertropfen entdeckt, unterhalb der Relaiskarte. Wo kommt das Wasser her? Alles abgetastet, mit kleiner Lampe alles ausgeleuchtet, nix zu finden. Wasser abgewischt, irgendwas gearbeitet und später nochmal nachgesehen. Wieder Wassertropfen am Kabelbogen. Kabel nach oben verfolgt und unterwegs das Kabel abgeknickt, was sich Wassertropfen hier sammeln, nix wars. Kurzerhand das ganze „Schaltbrett“ ausgebaut und auf die Seite gelegt. Wieder Wassertropfen unterhalb des Relais am Kabel hängen. Kommt das Wasser aus dem Relais (Quatsch)? Kabel abgeklemmt uns siehe da, das Wasser läuft nicht aussen am Kabel entlang, sondern innen im Kupferkern!!! Rauf aufs Dach und die offene Klemmdose angeschaut. Ja, der Regen prasselt auf die Lüsterklemme, rinnt an dieser entlang und trifft die unteren zwei Kabel. Dort läuft es über die Zwei Kabel. Ein Teil tropft ab, ein Teil dringt ein und läuft innen zum Schaltkasten.
Nein, ich habe nichts getrunken. Das ist Tatsache. Die Tempo-Taschentücher, mit denen ich die Kabelduchbrüche ausgestopft habe sind trocken.
Im Kabel fließt nicht nur Strom.

Gruß Peter

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Unten rum alles im grünen Bereich

Die Stauboxen sind fertig, ohne sichtbare Schlösser.

Für die Klappe des Stromaggregates muss ich mir noch was einfallen lassen.

Die Küche wurde gefliest, wobei die Fliesen von der Rolle kommen.

Dann habe ich mich an die Anbindung der Kabine an das Fahrzeug gemacht. Es galt viele Schrauben zu verstecken. Da wurde eine Holzplatte vorgebaut und diese gespachtelt und geschliffen.

Dann lackiert.

Die schlechte Bildqualittät bitte ich zu entschuldigen, die Kameralinse hat einen Sprung. Aber besser schlechte Bilder, als gar keine.

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