Staudämme und Kanäle gebaut.

Nach dem Pech mit dem Wasser wurde nun eine Dichtaktion gestartet. Der Boden des Küchenschrankes, in dem die Wasserinstallation ist, wurde mit Sika verfugt und ein Ablauf in Richtung der Duschwanne gebohrt. Ging insofern gut, da die Küche auf dem Radkasten steht und somit ein gewisses Gefälle vorhanden ist. Theoretisch richten weitere Undichtheiten keine Schäden an.

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Gut wenn der Koffer nicht dicht ist.

Das Wasserauffüllen war soweit in Ordnung, aber der Teufel steckt im Detail. Der O-Ring des Sauganschusses der Pumpe schwächelte etwas. Die Pumpe steht auf gleicher Höhe wie die Tanks (Abmessungen (L*B*H)50*30*75 cm) und somit drückt das Wasser nach. Für Wasser das direkt am Tank austritt, oder Kondenswasser beim füllen, sind Abläufe vorgesehen. Das restliche Wasser verteilt sich von da wo es Austritt. So suchte sich das Wasser von der Pumpe seinen Weg und fand in den Kofferecken den Weg ins Freie. Eine Pfütze unterm Auto zeigte genau wo. Jetzt habe ich den Wagen auf Keile gestellt um dem Wasser den Weg zu weisen und die Fussbodenheizung angemacht. Jetzt steht er da mit geöffnetem Dach zum ablüften. Ich gehe davon aus das keine bleibenden Schäden entstehen.
Nebenbei wurde weiter an der Optimierung des Innenraum gearbeitet. Dinge die bisher irgendwo abgelegt waren, Stock für Seitenteile, Dichtbrett Alkoven, Krückstock usw., haben jetzt feste Plätze und Halterungen.
Die kleine Wasserpumpe arbeitet zwar sehr laut, aber sehr effektiv. Erst bei ganz geöffnetem Hahnen fällt der Druck soweit ab, das die große Pumpe einschaltet. Somit musste ich feststellen das fast alle Pumpen überdemensioniert sind. Mit diesem Wissen würde ich heute anderst bauen. Leitungsquerschnitt 10 mm und Pumpe mit maximaler Fördermenge 4 Liter/Minute. Für die Waschmaschine eine zweite, baugleiche Pumpe parallel angeschlossen.
Da die kleine Pumpe nun die Nummereo 1 ist, muss ich am Geräuschpegel arbeiten. Mal sehen was da noch geht. Die ist an die Holzwand geschraubt und benutzt diese als Resonanzkörper.

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Kalt geduscht

Hallo Leute.
Der Reihe nach. Heute von den Keilen gerollt und das Wohnmobil Richtung Autobahn bewegt. Die ersten sozialen Kontakte standen an, eine nette Geburtstagsfeier in Raten. Damit nichts passiert wurde die Gästezahl strickt begrenzt und so saßen wir zu viert am Tisch. Es war sehr angenehm und wir saßen länger wie geplant. Ein Drohnenflug um das frisch renovierte Haus wollte nicht klappen. Immer meldete die Drohne Verbindungsfehler und führte automatische Steuerbefehle nicht aus. Mehrere Versuche endeten immer mit der manuellen Landung. Somit konnten nur zwei Fotos gemacht werden.
Viel zu spät sind wir weggekommen. Der Weg führte uns nun nach Bi-Bi auf den Wohnmobilstellplatz. Dort wurde die Schlauchtrommel ordentlich gespült und dann Wasser in die Anlage gefüllt. Dabei habe ich gleich mal die erste Dusche genommen. Mit Einwurf der Münze entschied der lose im Kasten liegende Schlauch schlagartig die Richtung zu ändern und ich stand im Weg. Als genügend Wasser durch die Trommel durch war, kurz den Schlauch abgeknickt und den Schlauchanschluss auf den Füllstutzen gesteckt. Das erste Sorgenkind, der Vorfilter, erwies sich als dicht. Nach kurzer Zeit rutschte der Schlauch aus der Verschraubung. Dago gerufen um das Wasser abzudrehen. Ich traute mich nicht den Schlauch aus der Hand zugeben. Wieder etwas Wasser abbekommen. Verschraubung neu gesetzt und Schlauch wieder aufgesteckt. Befehl an Dago: Wasser marsch.
Bin nicht davon ausgegangen was nach dem schließen des Hahns nochmal Wasser kommt. Normalerweise macht innen das Zahlventil zu, aber der Füllvorgang ging weiter. Zu guterletzt rutsche die Kupplung nochmal vom Füllstuzen und der Duschvorgang war komplett. Will nicht maulen, für 1€ Schlauchtrommel gespült und beide Tanks fast voll.
Eine Massesonde schwitzte etwas. Konnte mit kleinem Bordwerkzeug durch nachziehen abgedichtet werden. Dann der zweite Gang, Anlage unter druck setzen.
Hey, Alles dicht, nur die kleine Pumpe schaltet nicht ab.
Das ist eine gute Arbeit für morgen.

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Neue Wäschefächer

Dagmar hat aus Stoff Taschen für die Schranktüren genäht. Ich habe die heute eingebaut. Sieht gut aus und der Platz ist optimal genutzt.

Die Liste wird immer kleiner.

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Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

Lohnarbeit an Anton’s Wohnmobil abgeschlossen. Die Kameras haben sich gegen das Einstellen ein bisschen gewehrt, aber nun ist es vollbracht.
Kann mich entspannt wieder meinen kleinen Sorgen widmen.
Die zweite Wasserpumpe ist angeschlossen und nach kurzem Geplänkel ging es sogar elektrisch. Habe das Relais sicherheitshalber gleich mit einer Löschdiode versehen. Sowie wir Wasser auffüllen, werden wir sehen ob die Pumpen über die eingebauten Druckschalter gesteuert werden können, oder ob ein Wechselschalter nachgerüstet wird. Wenn dann alles dicht ist, Wasserfilter und neue Pumpe, steht einer Reise nichts mehr im Wege.
Heute habe ich auch ein Schloss an der Staubox hinten rechts gewechselt. Die Magnetriegel sind suboptimal und ich habe ein elektrisches Schnapsschloss gefunden. Die Box hinten rechts beherbergt die Wasserversorgung und wird oft gebraucht. Ausgerechnet da war ein klemmender Magnetriegel der immer mit Werkzeug überredet werden wollte. Nun ist das Geschichte.
Wenn das neue Schloss sich bewährt, werden nach und nach alle gewechselt.

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Lohnarbeit übernommen.

Das steht, während ich an meinem Wohnmobil bastle, ein älterer Mann mit Fahrrad vor mir. Er findet mein Mobil toll und erzählt daß er, wird im September 80 Jahre alt und auch mit Wohnmobil unterwegs ist.
Das macht mir persönlich Hoffnung.
Anton heißt er und führt die Fahrräder auf einem Anhänger mit. Der Anhänger ist leider schmäler wie sein Bürstner und er sieht ihn im Spiegel nicht, oder erst wenn es zu spät ist. Eine Rückfahrkamera ist sein Träum, aber ein Kostenvorschlag von 1000€ hat diesen bisher verhindert.
Ich habe ihm meine Anlage gezeigt und den Einkaufspreis gesagt.
Nach einigem Hin und Her und der Suche im Internet hat ihm sein Sohn eine Anlage gekauft und ich helfe beim Einbau. Den arbeitsintensiven Anteil, Kabel ziehen und Monitorhalter fertigen, hat Anton übernommen. Gemeinsam haben wir dann den Anschluss und die Montage gemacht. Rund 2 Stunden haben wir gestern am Spätnachmittag gearbeitet. Leider haben wir erst beim Einstellen der Kameras bemerkt das die Langlöcher im Halter um 90° falsch sitzen und weder Kamera 1, Weitblick als Rückspiegel, noch Kamera 2, Nahbereich Rangieren, optimal eingestellt werden kann.
Da es kurz vor 8 war, haben wir bisschen frustriert Feierabend gemacht.
Montag geht es weiter

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Blöde Idee

Ich bin ja täglich 2-3 Stunden im Wohnmobil zu Gange, aufräumen, umbauen, Ecken putzen.
Heute unter anderem zwei PVC-Streifen angeklebt. Um den Klebstoff flächig zu verteilen habe ich kurzerhand den Zeigefinger genommen. Keinen Lappen gefunden um den Finger abzuwischen. Ein Stück Küchenrolle müsste reichen. Gegen später, ein Griff zum Handy und den, genau den, Zeigefinger auf den Scanner gehalten. Tja, war wohl nix. Auch jetzt nach einer normalen Handwäsche, nix. Echt blöde Idee. Nächstes Mal werde ich die andere Hand nehmen.
Das Mobil ist soweit aufgeräumt, dass wir morgen eine Spritztour machen können. Powershopping ist angesagt. Maske, Handschuhe und Desinfektionsmittel liegen bereit.

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Bastelarbeiten gehen gut voran.

Muss mich Mal wieder melden. Sitzen Zuhause und genießen die Wohnung. Raus geht es nur alle 10-14 Tage zum Einkaufen und täglich ab 10:30 ins Womo zum basteln. Die Wassertanks wurden gereinigt und die Filter gewechselt. Tanksensoren, Ampere- und Voltmeter eingebaut und die Kabel dafür verlegt. Das ist nachträglich eine echter Mist.
Der Klappalkoven würde zusätzlich abgedichtet und eine „automatische“ Nachführung der Seitenteile wurde auch eingebaut.

So langsam sehe ich Licht am Ende des Tunnels. Nebenbei wird das Werkzeug und die diversen Ersatzteile auf ihren Sinn überprüft und ausgesondert. Man muss nicht alles dabei haben, wenn man in Europa unterwegs ist.

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Baumarktbesuch

Hey da hab ich mir was angetan. Heute, kurz vor dem langen Wochenende zwangsläufig einen Baumarktbesuch angetreten. Mit allem ausgerüstet, Maske, EC-Karte und Einkaufszettel, in meinen Lieblingsbaumarkt gefahren und….
das erste Mal das ich auf dem Gelände keinen Parkplatz ergattern konnte. Und das nicht nur weil ich mangels Alternative mit dem Womo gefahren bin. Zumindest auf der Zufahrt könnte ich im absoluten Halteverbot hinter einem Übernacht abgestellten Lkw parken.
Dann ging es los, quer über den Parkplatz und da war auch schon wieder Ende. Ein freundlicher Herr der Security bat mich vor dem Eingang zu warten. Nach kurzer Zeit ging es endlich los. Raus aus der Quarantäne, rein ins Gewühl.
Alles in ausreichenden Mengen vorhanden. (Kein Klopapier) Immer wieder kommt man an Spendern mit Desinfektionsmittel vorbei, bei den Waagen für Schrauben und Co der Hinweis den Bildschirm mit der Plastiktüte zu bedienen und alle tragen Masken. Fast alle. Die nette Dame an der Kasse nicht, dafür sitzt sie hinter einer Plexiglas-Scheibe. Die haben ja alles zum Selbermachen.
Trotzdem bin ich nun total erschöpft und ziehe mich auf mein Sofa zurück. Nicht ohne mir vorher gründlich die Hände zu waschen. Morgen oder Übermorgen geht es weiter mit den Bastelarbeiten.

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Wassertanks aus- und eingebaut

Wieder Mal einige Kleinigkeiten am Wohnmobile gerichtet. Die Wassertanks wurden ausgebaut und die Tanksensoren eingebaut. Die Tanks waren innen sauber. Das Filtern des Frischwassers hat sich somit bewährt. Waren im Transit immer Rostablagerungen an den Wänden der Kunststofftanks, die mit Bürste und Spülmittel jährlich entfernt wurden, so ist jetzt keinerlei Ablagerungen zu entdecken. Mit zwei Einer Wasser wurden die ausgebauten Tanks gespült, damit Späne von bohren oder andere Verunreinigungen der Montage beseitigt sind.
Dann würden die Wasserfilter gewechselt.

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