Und noch ein Tag.

Haben noch einen Tag, der leider schlecht anfing, dran gehängt. Wollten uns von dem Wäsche-Marathon erholen. Aber der Fehlerteufel sorgt dafür, daß ich nicht zu Ruhe komme. Wasserpumpe stellt nicht mehr ab. Liegt daran das daß Überströmventil des Boilers aufgeht. Pumpendruck zurück gedreht, kein Erfolg. Reinigungsmechanik bedient, keinen Erfolg. Ausgebaut und zerlegt, kein Erfolg. Zwischenzeitlich, zweimal Boiler entleert, stehen wir in einer Pfütze.
Nach dem Mittag ziehe ich die Stützen hoch und fahre zum entleeren. Die Mittagspause zum hochladen der Bilder genutzt. Rund 700 Fotos sind nun im Oline-Album gesichert. Muss ich Zuhause am großen Bildschirm anschauen und aussortieren. Wenn ich nachher eh schon mich bewege, schau ich ob im Dorf es Ersatz für das Ventil gibt.
Man sagte mir etwa 700m im Ort sei ein Laden. Vielleicht! Ich denke erst darüber nach, ob ich das kurz zu Fuß mache, entschließen mich aber doch das Womo zu nehmen. Eine extra Runde, weil Einbahnstraßen und Franz im Dämmerzustand ist. Ein freundlicher junger Mann bedient uns, besser gesagt er schüttelt freundlich den Kopf. Ausschweifend erklärt er mir den Weg in die Stadt. Ich schaue ihn an und lege mein Smartphone auf den Tisch. Flux ist die Adresse an Maps übergeben und die kurze Fahrt in den Nachbarort verläuft erfolgreich. Das Ventil, ein Doppelnippel und ein Schlauchanschluss kommt noch dazu, da ich Aussengewinde hatte und jetzt Innengewinde bekommen habe. Man darf nicht wählerisch sein und nach bezahlen von knapp 13€ geht es zurück.
Eingebaut und Funktionstest gemacht, wenn die Sache dicht ist bin ich zufrieden.

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Noch ein Tag Campingplatz

So, die ersten drei Maschinen sind gewaschen und teilweise über Nacht getrocknet. Drei weitere stehen auf dem Plan. Das ist natürlich auf dem kleinen Raum immer etwas stressig. Wir haben aber ein gutes System gefunden, was wo wie zum trocknen aufgehängt wird.
Nun gibt es nicht nur Hausarbeit, der Campingplatz ist direkt an das Dorf angebunden. Vorbei an der Feuerwehr steht man schon auf dem Kirchplatz. Die Kirche, Igreja Matriz da Golegã ou Igreja de Nossa Sra. da Conceição, deren Altarraum mit Azulejos gefliest ist, ist wunderschön. Wer bei Google-Maps schaut, findet schöne Bilder.
Ich habe die Zeit genützt um die Lüftung der Trenntoilette zu verbessen und 13 Löcher a 10mm in die Aluriffelbox gebohrt. Es nützt nichts, wenn man mit einem Lüftungsrohr mit 70mm in eine Box geht und nicht eine ähnlich große Öffnung zum ausströmen schafft. Nebenbei die Mechanik des Daches geschmiert und ein bisschen Werkzeug sortiert. Das reicht für einen Sonntag.
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Golegā, Campingplatz

Kein Plan den man nicht ändern kann. Wollten eigentlich in Tomar die Convento de Cristo besichtigen, aber Dagos Bauch spielte heute früh nicht mit. Somit haben wir den nötigen Campingplatzbesuch vorgezogen. In den letzten Tagen war die Auswahl an frischer Kleidung etwas eingeschränkt.
Viel brauch man jetzt bei Sonne und 23° nicht, aber der Berg an getragener Unterwäsche ist schon beachtlich. Meine Spürsinn hat uns nach Golegã hinter die Feuerwehr geführt. Hier gibt es einen Campingplatz der für arme Rentner, welche unter einer Brücke schlafen (Facebook), ein Herz übrig hat. Ich bezahle hier für 2 Nächte komplett mit allem 10,12€. Also nicht jeder und pro Nacht, nein komplett.
Somit gibt es wenig zu berichten. Dago isst und trinkt, der Bauch hat sich glücklicherweise gebessert. Mit etwas Zeit werde ich das online-Album füllen. Dort gibt es aber nur unsortierte Bilder.
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Aqueduct of Pegoes

Ein rumpeln weckt mich auf. Irgendein monströses Fahrzeug macht genau hinter unserem Mobil halt. Überlege was einerseits ohne Motorgeräusch solch ein gerumpel veranstalten kann. Ohne das ich es sich entfernen gehört habe, kommt es wieder und wieder.
Erst nach dem Duschen und einigermaßen Angezogen verlasse ich mein mich schützendes Wohnmobil um gegenüber den Verursacher des Lärms zu entdecken. Da kippt ein großer Muldenkipper Steine den Hang runter. Das gepolter in der Mulde verursacht das Geräusch.
Entspannt kann ich mich den Frühstück widmen und dann gleich Mal die Drohne losschicken. Erst ein paar Runden uns Mobil geflogen und dann durchs Tal, rüber an den Hang mit dem Kipper. Der ist gerade nicht da, dann kann ich mich ein bisschen umschauen. Dann ist es passiert, ich habe den Blickkontakt zur Drohne verloren und das Kamerabild zeigte ….. nichts was ich zur Orientierung nutzen konnte. Zögerlich gebe ich der Drohne den Befehl zur automatischen Rückkehr.
Ich starre auf das Display, nichts was ich kenne, hebe den Blick in den Himmel, nichts zu sehen.
Plötzlich höre ich das vertraute Geräusch der Rotorblätter, sie steht hoch über mir.
Nach der Landung lobe ich sie für ihr braves Verhalten.

Es geht weiter, aber nicht weit. Unser nächstes Ziel lag quasi vor der Tür.

Das Castelo bei Vila Nova der Ourém. Beim passieren des Sperrschild (>2m<) fällt mir die Geschichte aus dem Reiseführer ein und fahre auf gleich auf den kleinen Busparkplatz. Es sind von hieraus rund 200 Meter Aufstieg bis zur Stadtmauer. Ich wähle bei den Schuhen heute das große Programm und ziehe meine rustikalen Wanderschuhe an. Nicht wegen der Distanz, mehr wegen des angekündigten Kopfsteinpflaster. Schnaufend erreichen wir die Stadtmauer und gehen durch den Torbogen.
Steil geht es weiter und so langsam sieht man die Burgmauern, teilweise eingerüstet.



Wir denken uns nichts, bis man uns erklärt, das die Burg wegen Bauarbeiten geschlossen ist. Wir meinten das wir das nicht wussten, kein Schild oder Absperrung hat uns darauf aufmerksam gemacht. Wir treten den Rückweg an und stellen fest, jetzt sind wir eingesperrt. Der Bauzaun ist aus dem Nichts entsprungen. Ich öffne ihn und wir verlassen die Baustelle.

Es gibt ja noch mehr zum anschauen hier in der Gegend. Die Römer haben da wiedermal mit einen Aquädukt die Landschaft verschandelt. Immer diese modernen Bauwerke, werden die früher gedacht/ gesagt haben.
Doch der Ärger mit „Franz“ geht weiter. Er hat sowas wie Satelliten-Inkontinenz, er kann sie einfach nicht halten. Sinnlose Angabe: „Sie erreichen ihr Ziel um 0:23Uhr“ deuten auf erste Anzeichen von Alzheimer.
Wir führen betreutes Navigieren ein und schnallen „Kurt“ in seine Tablet-Halterung, die vorausschauend mitbestellt wurde.
Jetzt spricht „Kurt“ eine ganz andere Sprache, an die ich mich erst gewöhnen muss. Die Auswahlkriterien der Straßen und Wege, mehr Wege, ist auch ungewohnt. Aber alles ging gut und wir stehen vor dem Aquädukt. Imposantes Bauwerk!

Wer will kann das Tal auf dem Bauwerk, neben der Wasserrinne, überqueren.
Der Parkplatz ist ein bisschen schief, und der Tag noch jung. Weiter zur Christusritterburg nach Tomar. Der Parkplatz ist nur von 8-20Uhr und so suchen wir einen Stellplatz in Tomar. Nicht so einfach, da ich mit verschiedenen Geräten arbeite und diese sich nicht unterhalten können. Franz navigiert immernoch zum Aquädukt, ohne Erfolg und „Kurt“ will mich nicht verstehen. Kurzerhand entscheiden wir zurück zum Aquädukt zu fahren. Das sind 2 Km und wir haben Platz. Da hat Franz einen klaren Moment und übernimmt das Kommando, nicht ohne von mir kritisch beobachtet zu werden.
So stehen wir jetzt wieder am Aquädukt.

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Entschuldigung

Ich habe heute erst auf zwei Kommentare reagiert. Zu meiner Entschuldigung muss ich sagen, ich betreibe diesen Blog nur mit Handy, und da ist alles so winzig klein das ich den Hinweis in der Kopfzeile übersehen habe. Ich gelobe Besserung.

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Batalha

Haben uns von Strand verabschiedet und „Franz“ mehrere Wegpunkte übergeben. Der erste führte uns nach „Batalha“ eine der schönsten Kirchen Portugals. Auf dem Weg dorthin habe ich gelernt das Kaffeepulver zwar die Rohre reinigt, aber auch denn Ablass zusetzt, und das ordentlich. Ein aufpulen mit einem Kabelbinder misslang. So bin ich rechts auf Keile gefahren und habe den Verbindungsschlauch der zwei Abwassertanks ausgebaut. Dago versucht ihr bestes an dem 25cm langen Schlauch und ich mit dem Kabelbinder in den Ablassbögen. Beide waren wir erfolgreich. Zusammenbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Nach einem kurzen Einkauf haben wir dann die imposante Kirche von
Batalha erreicht.

Nur wenige Meter entfernt geparkt und mit gutem Schuhwerk ausgerüstet haben wir zuerst das Bauwerk umrundet und dann von innen besichtigt.



Leider hätte ich auf das gute Schuhwerk verzichten sollen, die geschlossenen Schuhe waren nicht nett zu meinem linken kleinen Zeh. Meine Standart-Schuhe tun das nicht. Jammer gilt nicht und jeder Rundgang geht Mal zu Ende.
Auf geht es zum nächsten Event, aber „Franz“ hat einen schlechten Tag. Er verliert immer den Kontakt zu seinen Satelliten und weiß nicht weiter. Landkarte hilft im ersten Moment nicht, da nicht klar ist wo wir sind. Schilder gibt es zwar, keines das uns weiter hilft. Kurzerhand würde das Tablet am Armaturenbrett montiert und Programm „Karten“ aufgerufen. Wir finden den Parkplatz der Grotten, aber schräg und man ist sowas wie ein Pickel auf der Nase. Ich beschließe diesen Platz ein andermal anzufahren und ziehen weiter. Kurz vor Sonnenuntergang geht rechts ein Schotterweg auf einem Bergrücken.
Das ist unser Platz.
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Parkplatz Praia do Samouco 2

Das stehen hinter der Düne ist besser. Man sieht zwar nichts vom Meer, aber es schüttelt und rüttelt nicht so wie auf dem Felsplateau. Mit etwas Glück haben wir das nervige Piepsgeräusch, welches nur Nachts wenn wir schliefen ertönte, entdeckt. Alles mögliche wurde verdächtigt. Heute Nacht hat die Fernanzeige der Kühlboxen ihren Dienst quittiert. Dago hat in der Nacht das nur noch klackernde Display in ein Fell gewickelt. Nun ist es mit neuen Batterien versorgt und tut wieder normalen Dienst. Das Geräusch, sowie die Batteriegröße, wurden zur Kenntnis genommen und abgespeichert, sodass im Wiederholungsfall schneller eingegriffen werden kann.
Zum Alltäglichen, die Sonne scheint, Batterien sind um 10 Uhr schon voll gewesen. Wir backen Brötchen zum Frühstück auf und schaffen somit Platz in der Vorratskiste. Nachher werde ich Mal wieder fliegen üben und dann mich um meinen angefangenen Krimi kümmern.
Leider ist das Internet nicht sehr stabil. Meldungen können irgendwann rein, kein Problem, aber wenn man etwas hochladen will sehr mühsam.

Drohnenrundflug mit Erfolg abgeschlossen. Ein Clip habe ich in den gestrigen Beitrag eingefügt, der nächste vielleicht in diesen Beitrag.


Ich muss hier einen Schritt nach dem Anderen machen. Erstmal den Text, der ist klein und flutscht nur so rein in das Internet, aber das Video. Da muss ich auf einen Baum klettern und das Handy in die Luft Strecken und hoffen das der Akku reicht. Meist gibt der Arm mit dem ich mich halte schneller auf als der Akku.

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Parkplatz Praia do Samouco

Der Wind rüttelt und schüttelt an unserem Wohnmobil. Trotz elektrischer Abstützung deutlich spürbar. Der Koffer ist im aufgebauten Zustand verhältnismäßig dicht. Das haben wir bei dem Wind deutlich gespürt. Die Dichtungen, welche den Koffer während der Fahrt abdichten, haben sich leider gelöst. Der Kleber hat zwar am Koffer gehalten, aber nicht an der Dichtung. Soviel zu selbstklebend! Das gibt eine Sommerbaustelle bei der auch gleich die Scharniere der Seitenteile getauscht werden. Dafür hab ich eine bessere und stabilere Lösung gefunden. Mal sehen wie meine Prinzessin heute Nacht schläft.
Ist lustig wie ihr Zuhause mitmacht. Der Eine schickt uns Stellplatzvorschläge, die Andere Fotos die ich vor Ort nicht besser machen könnte.
Nein, mein Engelchen hat nicht gut geschlafen. Somit ist das Experiment, stehen auf den Feldherrenhügel, bei diesen Bedingungen gescheitert. Werden nachher die Nase in die Landkarte und den Reiseführer stecken um ein neues Domizil zu finden.
Gesagt, getan. Wir werden rund 7,4km zurückfahren. Dort ist vor dem Strand ein Picknickplatz unter den Pinien.
Das nennt sich „Parkplatz Praia do Samouco“ bei 39.819233,-8.997967


Ja, hier gefällt es uns. Die Sonne scheint, die Solaranlage arbeitet voll und heizt den Boiler auf. So soll es sein.

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Parkplatz Paia da Concha

Lange geschlafen, da es hier unheimlich ruhig ist. In der Nacht hat es kräftig geregnet. Ich bin aus meinem Traum aufgeschreckt, da es an der Haustür geklingelt hat. Das kann nur der DHL-Bote sein, der um diese Zeit irgendeine Bestellung bringt, fährt es mir durch den Kopf. Ich reiße meine Augen auf und erkenne den Alkovendeckel über mir. Entspannt falle ich in mein Kissen zurück, werde aber nachher sicherheitshalber auf der Treppe nachsehen, ob nicht doch ein Päckchen abgelegt wurde.
Der lange Schlaf ermöglichte ein sofortiges Frühstück, auch nicht schlecht.
Wir verlassen den Parkplatz der Ausgrabungsstätte und Rollen in die angrenzende Stadt. Zuerst werden die Wassertanks am Womo aufgefüllt. Es gibt hier eine Ver- und Entsorgungsstelle, alles frei. Danach lockt uns ein französischer Supermarkt auf seinen Parkplatz. Milch, Brot, Butter, bisschen Käse, Obst und Co werden gekauft.
Wir fahren wieder ans Meer. Südwest ist der Kurs. Keine Autobahn, richtig über die Dörfer. Am „Praia do Pedrogão“ treffen wir den Atlantik wieder. 39.917272,-8.954565
Jetzt tingeln wir nach Süden bis zum Parkplatz Paia da Concha, 39.769269,-9.028597, das wird unser Platz.
Werde jetzt die nächsten Stunden nur das Meer anstarren und die Wellen studieren, dabei die bis jetzt gesammelten Eindrücke in meinem Kopf sortieren und dankbar und glücklich in mein Bett sinken.

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Conímbriga – Ruinen und Monographisches Museum

Das war wohl nix für den frühen Vogel, der Wurm hat lange geschlafen.
Es war sehr ruhig auf dem Parkplatz vor der Ausgrabungsstätte. Die Sonne haben wir trotz der späten Stunde noch nicht gesehen.
Keine Sonne, aber geschwitzt wie ein Pferd. Gute Wahl mit den Schuhen getroffen. Die Knöchel waren dankbar für die Unterstützung. Rund 2½ Stunde sind wir über die Ausgrabungsstätte spaziert und verschnaufen kurz im Wohnmobil. Eine Tasse Tee und eine Waffel reichen um den Gang durch das Museum zu unterstützen. Habe darüber nachgedacht mit der Drohne das Gelände einfach zu überfliegen, aber hier ist Verbotszone und ein registrierte Drohne steigt hier nur mit Sondergenehmigung, welche ich nicht habe, auf. Auch das hier ist ein Ort den wir sicher noch einmal besuchen. Jetzt geht es ins Museum.
Unglaublich was da alles gefunden und zugeordnet worden ist. Speziell das zuordnen stelle ich mir recht schwierig vor.
Jetzt gibt es Kaffee, den haben wir uns verdient. Dann ab ins Museum.
So soll das Forum einmal ausgehen haben.

Und so werden die Fundstücke präsentiert.

Und es sind die einfachen Dinge die begeistern.

Draußen gibt es alles. Vom Unkraut überwucherter Erdhügel bis zur mächtigen Stadtmauer.

Und die teilweise restaurierte Halle der Brunnen.

Es gibt von den Aussenanlagen im Netz, auch bei Maps, viele und bessere Bilder als ich gemacht habe.
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