Festnetz wird abgeschalten

Das Festnetz, Telefon und Internet, wird mit Ablauf des Oktobers abgeschalten.
Wir wollen mehr unterwegs sein, und haben diesen Dienst gekündigt.
Erreichbar sind wir nur noch per Handy.

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Wieder daheim.

war und ist einiges zum erledigen.
Für die Leute die sich mein geschreibe nicht antun wollen, habe ich ein paar Bilder in ein Online-Album eingepflegt.

Viel Spaß beim anschauen

Reise-2019

Mehrere Versuche sagen daß dieser Link funktioniert.

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Das mit der Fähre hat geklappt

Das mit der Fähre hat wie geplant geklappt. Wir könnten mit dem 22-Uhr-Ticket die 20-Uhr Fähre nehmen. Sind den Übernachtungsplatz von der Anreise angefahren und haben dort 2 Nächte verbracht, bevor wir nach Kassel, genauer Immenhausen-Holzhausen, gefahren sind.
17 Ländergrenzen, 12.000 km, dass sind die Eckdaten der jetzt zuende gehenden Reise. Rund 12 Wochen unterwegs, zieht es uns ein wenig in die Heimat. Der Besuch von Wolfgang, unserem zweiten Sohn in Kassel, war der Eintritt in die Familie. Jetzt möchte ich noch meinen Bruder Herbert auf dem Hausboot besuchen, bevor wir Zuhause aufschlagen. Dann heißt es zügig die benötigten Teile für die Ausbesserung des Wohnmobils zu bestellen und dann beginnen die Liste abzuarbeiten. Da steht doch einiges an. Die Arbeiten werden unterbrochen mit verschiedenen Arztterminen und dem Nachfeiern von Dago’s Geburtstag und unserem 40ten Hochzeitstag. Da kriegen wir Familie und Freunde hochkonzentriert, worauf wir uns schon sehr freuen.
Wenn das alles hinter uns liegt, dann geht die Reise wieder los. Dann geht es in den Süden. Das Ziel heißt Marokko und will Anfang März erreicht sein.

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Fähre Dover – Dünkirchen gebucht.

Fähre gebucht. Dover nach Dünkirchen für 68€ am Montagabend um 22 Uhr. Werden versuchen mit diesem Ticket schon um 20 Uhr auf Schiff zu kommen. Ich habe die ruhigen Tage in London genossen. Mit Adrian auf eine kleine Verlierung und dann einmal Tanja und Lara zum Tee besucht.
Ich freue mich auf sie Fahrt morgen. Werde den Rest unserer Devisen in Kraftstoff umsetzten um sicher den Kontinent zu erreichen. Dann werden wir wahrscheinlich Michael’s Übernachtungstipp anfahren und dann weiter planen.
Es stehen dann noch drei Ziele auf der Liste, Klaus, Wolfgang und mein Bruder Herbert. Danach geht es nach Hause.
Viel Arbeit hat sich angesammelt und will erledigt werden. Dann denken wir über weitere Ziele nach.

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Solarzellen ausgefallen

Mittwoch, 2. Oktober 2019
Der Fehlerteufel hat wieder zugeschlagen. Ganz unbemerkt haben die Solarzellen den Betrieb eingestellt. Beim normalen Reisen fällt das gar nicht auf, aber hier in London bei Flicki habe ich geschaut das ich den Wagen optimal ausrichte, schon wegen den Kühlboxen. Heute morgen habe ich darauf gewartet das die Anlage ihren Betrieb aufnimmt, vergeblich. Nach dem Frühstück den Solarregler abgeklemmt und neu abgeschlossen um einen großen Reset auszulösen, ohne Erfolg. Dabei mit dem halbtoten Pluskabel der Solarzelle, nur 11,8 Volt, gegen den Transistor der Dachsteuerung gekommen, britzel.
@Michael: die große rote LED ist aus. Hall sind eh nicht abgeschlossen. Dach läuft.
Also rauf aufs Dach und die Verkabelung geprüft. Zwei Stecker könnte ich nicht lösen. Einen die Kabel rausgezogen, gut vergrimpt, und gegen eine Lüsterklemme ausgetauscht und mit guten Isolierband abgedichtet. Der Zweite war schwieriger, dass was der Dreifachstecker der die Paneele sammelt.
Da habe ich rohe Gewalt angewendet und abgebrochen. Ein Stück Kabel abisoliert und versucht mit meinem 12Volt-Lötkolben dieses einzulöten. Das Kabelstück mit einer Lüsterklemme angeschlossen, funktioniert!
Jetzt warte ich bei Sonnenschein das die Batterie voll wird und der Solarüberschuss in den Boiler geht.
Bei der ganzen Aktion festgestellt das am mittleren Solarpanel die zwei vorderen/oberen Schrauben lose bzw weg ist. Das Gewinde der Einziehmutter ist am Arsch… Fluch, Schimpf.
Die dritte Schraube hat sich in den Gewinderesten festgebissen und so ist das auch provisorisch gefixt.
Warten wir was sonst noch kommt.

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London

Dienstag, 1. Oktober 2019
Sind gestern nur ein paar Kilometer, allerdings im Regen, gefahren. Das Linksfahren, Regen und die Dunkelheit waren sehr anstrengend. So habe ich eine Tankstelle angefahren und bin auf dem Parkplatz rum gefahren, bis ein Platz gefunden war und wir nicht den Alltagsbetrieb stören. Leider war der Platz schräg und ich wollte keine Keile legen. Hatte dann bedenken wegen des Daches. So kam der Entschluss unten zu schlafen. Leider hält die Dachkonstruktion das Bettzeug fest in den Händen/Flügel. Aber in den Bänken und Schränken gab es genügend Decken und Fetzen zum zudecken und so ist in diesem Nacht niemand erfroren.
Der rege Betrieb der Tankstelle weckte uns irgendwann auf. Den Versuch, frisches Gebäck zu bekommen habe ich erst garnicht unternommen. So mussten unsere reichtlichen Vorräte her halten.
Es gibt alles, Wurst, Käse, verschiedene Marmeladen, Honig, verschiedene Sorten Brot, Toast und auf Wunsch auch Cornflakes.
Man sieht, alles da.
Der Wettergott hat ein einsehen mit meiner Lage und lässt zwischen den Schauern kräftig die Sonne scheinen.
Franz hat sich tapfer geschlagen. Ich denke oft an meine erste Fahrt durch London, ohne Navi und Co. Das war ein echtes Erlebnis. Damals lernte ich den Unterschied zwischen Stadtplan und City-Map, eine lange Geschichte. Bisschen sind wir wie damals unterwegs. Der Plan nach England zu fahren würde unterwegs geschmiedet und alle Karten und der berühmte „A to Z from London“, ein sehr dickes Taschenbuch was jeder Londoner hat, liegen Zuhause. Wenn Franz wegen eines Tunnels oder dicken Wolken kein Signal bekommt und kurzzeitig aussteigt, steigt im Berufsverkehr mein Puls etwas. Wobei es in London auf ein paar Kilometer links oder rechts nicht ankommt.
Aber Franz hat uns gut zur Flicki gebracht und selbst das Parkproblem ist zwischenzeitlich gelöst. Ja, mein Wohnmobil ist zwar unter 6m Länge, aber trotzdem nicht das richtige Stadtfahrzeug für London. Da werde ich noch einige Male runden um den Block fahren bis etwas passendes gefunden wird.
Nun werden Pläne geschmiedet, wo wir wann wenn treffen und was wir tun oder lassen. Der Speißeplan würde besprochen, wer was nicht darf, kann oder mag, allso richtig große Probleme gewälzt.
Es wird interessant, da viel der Familie zur Zeit in London sind, oder noch anreisen.

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„Die spinnen, die Briten“

um einmal einen großen Gallier zu zitieren!
Sind wir in den letzten 10 Wochen über 10.000km durch Europa gefahren und haben 13 Ländergrenzen überschritten, aber das hier nach England ist der Hammer. Sieht man an anderen Grenzen keinen einzigen Grenzbeamten, nichtmal ein Grenzehäuschen oder einen Fahnenmast, so geht in Dünkirchen das volle Programm wie zu Zeiten des kalten Krieges ab. Nicht genug das jeder Pass gescannt wird, nein in Dünkirchen müsste ich zweimal das Auto öffnen und in Dover beinahe nochmal. Bei den Kontrollen wurde nur oberflächlich in die großen Schränke geschaut. Als ob da ein Dunkelhäutiger sich darin versteckt. Ich wette, der Grenzer hätte sich angemacht, wenn im aus dem dunklen Schrank zwei weiße Augen angeblickt und ein freundliches „Hello“ entgegen geschallt wäre.
Da hat sich in all den Jahren nichts positives für die Reisenden entwickelt. Kein Brite hat jemals an seiner Haustür eine Veränderung festgestellt oder bemerkt wie Europa zusammen gewachsen ist. Kaum ein Brite wird etwas bemerken wenn sie sich von Europa verabschieden. Es ist alles wie vor 20, 30 oder 40 Jahren.
Für uns ändert auch nicht. Pass vorzeigen, Geld wechseln. Ach ja und irgendwie Eintritt bezahlen, Fähre, Flieger, oder Tunnel.

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Fähre Dünkirchen-Dover

Gemütlich durch Belgien gegondelt und ein Stück vor Dünkirchen auf einem Parkplatz, den mir mein Sohn gezeigt hat (Danke dafür. Ich habe in eingetragen.) eine große Rast gemacht. Ordentlich Brotzeit mit Kaffee. Dann 2 Stunden aufs Ohr gelegt um kurz vor Acht an die Fähre zu kommen. Ja, zwei Stunden und 15 Minuten vor unserer Abfahrt. Gut gepokert und ohne Wartezeit auf die 20 Uhr Fähre durch gewunken worden. Nutze die Überfahrt und das offene WLAN für diese Zeilen.
51.046995,1.625781

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Belgien

Montag, 30. September 2019
Wieder mal ist ein Beitrag verschwunden. Entweder ich bin zu blöde zum hochladen, oder in manchen Nächten geht der Datenklau um.
Nun den, nochmal in Kurzform. Das mit den frischen Brötchen hat teilweise geklappt. Die Regale waren schon leer, aber drei einsame Brötchen könnte ich zurück über die Straße tragen. Der Regen hat nachgelassen und pünktlich zur Abfahrt aufgehört.
Habe gestern Abend die Fähre nach England gebucht. Zuerst per E-Mail angefragt, wie das den ist. Bei der online-Buchung bekommt man eine Bestätigung per Mail zugesandt. Diese muss man im Normalfall ausdrucken und beim Check-in vorlegen. Ich kann nicht drucken. Sehr schnell wurde mir geantwortet, dass die Buchungsbestätigung auf dem Smartphone ausreicht. Daraufhin die Fähre Dünkirchen-Dover am Montag um 22 Uhr für 66€ gebucht. Wir haben Zeit und so bekam Franz einen neuen fast unlösbaren Auftrag. Er wehrte sich mit allen Mitteln gehen die von der Reederei angegebene Adresse. „Keine Routenplanung zu dem Ziel möglich“
Dann kommt die Politik der kleinen Schritte, „Fahre Mephis“ ach nein, „Fahre Stadtmitte“
Das hat er gefressen.
Nun der zweite Streich, „meide Autobahnen“
Es dauerte eine Weile bis das Ergebniss vorlag und wir los konnten. Zuerst habe ich die Anweisungen, „vermeide Autobahnen“, bereut. Schmale Straßen durch sicherlich beschauliche Siedlungen mit tollen Häusern, aber unzähligen Zebrastreifen, die durch „schlafende Polizisten“ abgesichert sind. Die Einheimischen nehmen die teilweise sehr hohen Bodenwelle ohne vom Gas zu gehen, ich im ersten Gang. Das hat den hinter mir fahrenden nicht gefallen. Aber Stau ist nur hinten blöd, vorne geht’s.
Haben dann zur Kaffeepause einen schönen Waldparkplatz entdeckt und haben ganz kurz darüber nachgedacht hier zu Übernachten. Es ist ein Eichenwald und das Plong, Plong, Plong auf dem Dach von den fallenden Eicheln hat uns davon abgehalten. Leider gab es an unserer Strecke keine schönen Parkplätze mehr und so musste eine Sackgasse mit Blick auf eine Pferdekoppel herhalten.

Trotz des vielen Verkehrs könnten wir gut schlafen.

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Niederlande

Samstag, 28. September 2019
Gestern Nachmittag in Gescher einkaufen gewesen. Die wichtigen Vorräte in Deutschland kaufen, da kann man die Etiketten alle lesen und die Inhaltsstoffe erkennen. Dann sind wir nach Stadtlohe, 51.997059,6.926291 , auf einen Stellplatz mit funktionierendem Stromanschluss gefahren. Der Vornutzer hat noch für das Abendessen genügend auf dem Zähler gelassen. Heute früh müsste ich 1€ für das Frühstück investieren. Der Nächste wird sich wie ich freuen.
Oh, der Tag war hektisch. Nach dem Frühstück zusammen geräumt und wollte los. Fahrradbühne einfahren, nur ein Motor läuft. Okay, Kabel prüfen. Dazu am besten hinten auf Keile fahren. Zündschlüssel Rum, nix geht. Irgendjemand hat das Radio nicht aus, sondern nur leise gedreht. Da wir hier Landstrom hatten, war der Wagen nicht optimal in Sachen Solar ausgerichtet. Dann das Trennrelais überbrückt, nix geht. War dann bisschen angepisst und hab’s nicht verstanden.
Einzigste Rettung, außer ADAC, das Aggregat. Das hat einen ungenutzten 12-Volt Ausgang. Verkleidung im Küchenschrank angeschraubt, Aggregat an, Kabel gebastelt und in eine Steckdose gesteckt. Mühsam haben sich die Batterien erholt und nach einer halben Stunde traute ich mich zu starten. Der Wagen sprang an, aber irgendwie kam hinten kein Strom an. Display der Standheizung war so dunkel wie meine Gedanken. Messgerät alles abchecken und plötzlich hatte ich an einer Messstelle 24 Volt. Tief durchgeatmet und versucht die Schaltung und das Ergebnis zu verstehen. Der Verdacht fiel auf das Massekabel der Wohnraumbatterie. Unter Auto und die Konterung der Rahmenschraube gelöst, Rahmenschraube nachgezogen und gekontert.
Jetzt stimmte alles wieder. Den zweiten Motor der Bühne ausgebaut, muss nun mit einem gehen. Der Motor hat mich beim ersten Einbau schon genervt.
Dann ging’s nach NL zu Obelink zum Shoppen. Haben jetzt eine neuen Campingstuhl, einen Falteimer und ein Ladegerät und Obelink 110€ in der Kasse. Aber das waren nur meine Euro’s und es kommen noch ein paar dazu von unzähligen ändern Kunden. Dort steppt der Bär!
Eine Schubkarre reicht nicht für die Tageseinnahmen!
Dann ging’s on the Road, Richtung Fähre Dover. Auf der Autobahn standen so komische Schilder mit Omleitung oder ähnlichem. Natürlich ist die gewünschte Autobahn gesperrt, ohne diese Sperrung richtig zu melden. Franz, sonst immer top informiert, war Ratlos wie ich. Hab dann das Display von Franz auf Übersicht gestellt und habe seine falschen Anweisungen ignoriert und durch Wijchen gefahren. Plötzlich rechts Sportanlage mit großem Parkplatz und da stehen wir nun.
51.818978,5.727671
Die Tankstelle gegenüber versorgt mich mit WLAN und mit Glück gibt’s dort morgen früh frische Brötchen.

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