Spanien und die 4. Nacht.

Hey Leute, was soll der Shitstorm? Wir haben die Nordost-Wand der Dune du Pilat im Alleingang ohne Sauerstoff durchstiegen. Das kann man, wenn man körperlich absolut fit ist!
Der Campingplatz ist ruhig. Wir haben nur einen Nachbarn. Direkt am Strand stehen mehrere Aussteiger mit mindestens 10 Hunden.
Nachdem es gestern bis zu 13° hatte und es am Abend etwas zugezogen ist, könnten wir ohne Heizung in der Nacht auskommen.
Mal sehen was der Tag bringt.
Der Tag bringt bedeckten Himmel und leichten Regen. Wieder Mal einen Supermarkt gestürmt und Diverses angesehen. Nebenbei Baguette gekauft und an einem interessanten Platz gefrühstückt. Hier weitet sich der Bach und bildet ein Becken in dem sich Sand ablagert. Von Jahr zu Jahr verändert sich die Größe des Beckens. Der Sinn entzieht sich mir und die Schautafel ist nur in Französisch (siehe Parkticketautomat).
Nun ging es weiter nach Spanien. Bis rund um San Sebastian sind wir Schnellstraßen gefahren und dann auf die Küstenstraße eingebogen. Nach der Grenze erstmal die Pferde trinken lassen. Hier kostet der Liter Diesel 1,179€ im Gegensatz zu Frankreich im Schnitt 1,50€.
Die Suche nach einem Übernachtungsplatz ist aufgrund der Topographie schwierig. Schöne Plätze sind mit einem Balken auf 2m blockiert. Außerhalb einen kleinen Parkplatz in der Aussenkurve gefunden, der gefiel Dago nicht, ein Platz in der Innenkurve gefiel mir nicht. So kam uns das Internet zur Hilfe. Hier in Zumaia, 43.293583,-2.250422
sind Wohnmobile im Hafen/Industriegebiet erlaubt und hinten stehen viele Spanier. Ich habe mich weiter vorne platziert. Haben schönen Blick auf die oder den Urola. Bin hier heil angekommen und Recht zufrieden mit dem Platz. Die wenigen Meter in Spanien waren sehr anstrengend. Ohne Navi fast nicht machbar. Klar geht es ohne Navi, dann aber mit Zoff im Auto. Das will ich nicht (niemand will das)!!
Hier sind oft 4 oder 5 Straßen übereinander, tolle Brückenbauwerke. Das aber in einer schlechten Karte aufzudrösseln????

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Frankreich, 3te Übernachtung

Heute etwas später aufgestanden. Trotzdem dunkel und kalt (-3°). Das Fahrzeug zwar optimal zur aufgehenden Sonne ausgerichtet, nützt aber nichts wenn die Sonne erst mit dem Abfahren kommt. Blöd gelaufen, aber der frühe Vogel fängt den Wurm.
Die Sonne tut was sie kann und nur ganz wenige Wolken zieren den Himmel.
Ich muss hier Mal ein Dankeschön an die Musikspender los werden. Große Klasse euer Musikgeschmack. Werden in unsere Jugend, als die ersten Synthesizer aufkamen, zurück versetzt. Musik die nirgens, auch nicht in der SWR1-Hitparade, läuft und HF-frei ist.
Heute an den ersten Palmen vorbei gefahren. Könnten uns an den Baguettes dumm und dämlich essen. Das was bei uns als Baguette verkauft wird, kannst du hier nur als Semmelbrösel verwenden. Nicht Mal das, meint Dago. Ist nur gut wenn man es nicht besser kennt oder vergessen hat.
Wir kommen gut voran, Bordeaux umrundet und am Rand unserer Erdscheibe angekommen.
Damit keiner ins Wasser fällt, haben die hier einen riesigen Sandhaufen hin gekippt. Nennen das dann „Dune du Pilat“ und behaupten es sei die größte Wanderdüne Europas. Sie hat einen Nord-Süd-Verlauf und ist bis zu 110 Meter hoch, 500 Meter breit, etwa 2,7 Kilometer lang.
44.591918,-1.214578



Nachdem wir die Nordost-Wand durchstiegen haben und diese auch für den Abstieg gewählt haben, ging der Kampf mit dem Ticketautomaten los. Irgendwie wollte der 2€ für’s Parken von mir. Da die Kiste nur Französisch kann, habe ich es erst in der Gebärdensprache, erhobener Mittelfinger, und dann mit leichten Fußtriten versucht. Error könnte er in Englisch. Wir einigten uns nach einiger Zeit darauf daß er mir das Ticket zurückgibt, aber 2€ seien immernoch zu bezahlen. Der kann mich Mal und so bin ich zur Schänke gefahren und da stand noch so eine Kiste. Siehe da, sein Kumpel hatte ihn bestimmt gewarnt. Er konnte nun Deutsch und hat mein Geld akzeptiert.
Man muss da nur hart bleiben.
Erschöpft von der Bergtour haben wir zeitnah einen Platz gesucht. Nachdem ich schon in der Kurzparkzone einen Teil meines Tagessatz los geworden bin, musste was günstiges her. Am besten ein Campingplatz für null.
44.557699,-1.239317
Außerhalb der Saison, nix los, nix kostet, nix Service. Guter Platz für uns.


Noch Freund Google als Nachtrag

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Frankreich, 2te Übernachtung

7:30 aufgestanden. Im Wagen hat es 17°. Die Heizung lief mit etwas über 1/2er Leistung durch. Ist mir zum Duschen zu kalt. Ich rufe 100% auf und gehe aufs Töpfchen.
Nach dem Duschen stelle ich mit Entsetzen fest, wenn ich das Rollo öffen um Licht herrein zu lassen, fällt es raus.
Das Duschwasser war für beide okay und wir beschließen ohne Frühstück aufzubrechen. Dago macht noch ihre Turnübungen und ich pflege soziale Kontakte.
Nach der ersten Nacht zeigt sich was vergessen wurde. Zwei Bodentücher zum Trockenwischen der Dusche, aber ein Super-U direkt am Wege gibt uns das samt neuer Marmelade und frischem Brot.
Es geht noch ein paar Meter und um 11:30 gibt es was zum beißen.
Dann ging es recht abwechslungsreich quer durch. Mal Mautfreie Schnellstraße, oder kleine Straßen mit schönen Ortsdurchfahrten. Natürlich wieder Kaiserwetter. Morgens noch 0° und tagsüber auf 8° angestiegen, bei strahlendem Sonnenschein!
Heute um 17 Uhr Schluss gemacht. Erster Versuch, ein Aussichtspunkt, hat nicht geklappt, aber der zweite Versuch, alte Brücke, tut. 46.152497,1.106718
Hier der Platz von vergangener Nacht:


Das ist der Stellplatz von heute:

Morgen gibt es vielleicht ein Bild der alten Brücke.

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Frankreich, 1. Übernachtung

47.278104,5.567920
Möchte versuchen eine gewisse Richtung in mein geschrieben zu bringen. Koordinaten sind zum Anfang Mal nicht schlecht.
Sind heute morgen zu Otto und Karin gefahren und haben mit „Herrn Mayer“ den Trailer vorgezogen. Dann „Herrn Mayer“ unter den Büschen verschwinden lassen. Hier gleichmal ein riesiges Danke an die Zwei. Dann „Franz“ erklärt: „Bilbao, ohne Mautstraßen“. Franz hat dann sein erstes Ergebnis von 0:25 auf 5:35 erhöht. Aber wir wollen reisen und nicht rasen. Und was soll ich sagen, der Wettergott ist mit uns. Bestes Reisewetter hat sich eingestellt.
Die Strecke B10 bis Pforzheim war noch so lala, aber dann Sonne pur.
Irgendwann begann die Diskussion um den Übernachtungsplatz. Wir wollen nicht im Dunkeln irgendeinen Platz anfahren.
Plötzlich poppen neben zigtausend E-Tankstellen einige „alte“ Übernachtungsmöglichkeit auf, man war ja schonmal in Franzosien.
Die Sonne stand schon sehr tief und zum ausblenden der E-Tankstellen kurz rechts Ran gefahren und dann war da auf dem Display „N.erprobter P.++“. Zwei plus sind immer gut, aber als ich in der Dämmerung den Platz erkannte, super Platz. Zum fotografieren leider schon zu dunkel, aber morgen früh, wenn’s nicht regnet wird das nachgeholt.
Der Ort heißt Permes und der Bach Ognan.
Gerade entdeckt das Freund Google allzeit über mich wacht.

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Alles wird gut

Die Zeltstangen für das „hintere Vorzelt“ steckten heute früh im Briefkasten. Wasser aus dem eigenen Keller eingefüllt, da kennt man den Hahn, und anschließend mit der Pumpe das Leckwasser aus dem Keller gepumpt. Das nächste Mal geh ich wieder an einen Stellplatz! Aber nun ist auch die Waschküche sauber. Ein paar große Tragetaschen mit Klamotten ins Womo gepackt. Betten frisch bezogen. Weihnachtsbaum gegen den digitalen Bilderrahmen gewechselt. Einmal zum Waschplatz und der Tag ist schon wieder zu Ende. Als wir dann bei Otto und Karin zum Abendessen angekommen sind, stand das „Herr Mayer“ mitten im Hof. Den wollte ich noch hinter Otto’s Anhänger im Busch verschwinden lassen. Das würde auf Sonntag früh verschoben, Essengehen ist wichtiger. Vollgetankt steht das Wohnmobil abfahrbereit vorm Haus. Nochmal an die (Strom)Leine gelegt, damit eventueller Frost nichts kaputt macht. Morgen früh nur noch die teuren Sachen verstauen, Herrn Mayer parken und ab durch die Mitte.

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Das Einräumen beginnt.

Er geht los mit der Packerei. Kleinen Einkauf im Kaufland und rund 230€ in Lebensmittel und Drogerieartikel gewandelt. Unser „Herr Mayer“ würde gleichzeitig von mir auf dem Landratsamt abgemeldet. Nach Hause und die Einkäufe direkt ins Wohnmobil gewuchtet.
Im Laufe des Nachmittags hat fast alles einen Platz im Womo gefunden.
Am Abend dann „Herr Mayer“ nach Tamm zu guten Freunden gebracht. Dort darf er im Hof stehen, bis er wieder zugelassen wird.
Morgen sind Kleider und Wasser an der Reihe. Hoffentlich kommen die nachbestellen Zeltstangen noch. Sonst sind wir voll auf dem laufenden.

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Die versprochenen Bilder

Aus einer Siebdruckplatte die Nuten auf der Kreissäge gesägt und einmal am Tischgestell und einmal an der Platte verschraubt.


Zum blockieren der Platte auf jeder Seite eine Flügelschraube montiert.

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Schiebebeschlag Tisch

Heute in meinen Fachbetrieb in Sache Holz gewesen. Der Chef hat mir freundlicherweise wieder seine Werkstatt geöffnet und so konnte ich aus Siebdruckplatten 2×2 Leisten für den Tisch sägen. Die gekauften Schiebebeschläge haben schon zum zweiten Mal den Geist aufgegeben. Morgen werde ich mit der Montage beginnen und ein paar Bilder für euch machen.

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Reifenfüllanlage

Alle Weltreisende haben die Möglichkeit geschaffen Unterwegs den Reifendruck zu korrigieren. Die Einen müssen nicht einmal anhalten um den Luftdruck zu prüfen, das übernehmen Funksensoren. Manche können sogar während der Fahrt den Druck verändern. Soweit wollte ich nicht gehen, aber autark sein ist mir wichtig. So musste ein robustes, erfolgreich erprobtes, fast unkaputtbares System her. Ich erinnerte mich an meine erste Wüstendurchquerung und habe mich für dieses System entschieden:

Farblich hebt es sich gut ab, passt für fast alle Reifengrößen, je nach Kondition auch als Dauerläufer geeignet.

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Rückfahrscheinwerfer verbessert

Wir sind voll im Ein- und Umräumen und dabei sind mir zwei spezielle LED-Lampen in die Hand gefallen. Lichtausbeute angeblich 100Watt. Ist also für schnelle Autos ein guter Ersatz gegen eine 21Watt-Birne im Blinker vorn links. Der normale Einsatz ist entweder der Rückfahrscheinwerfer, so jetzt bei mir, oder als Nebelschlussleuchte um den Nachfolgenden zu erblinden.

Habe zuerst nur links gewechselt und am Tag einen Versuch gemacht. Mit leichtem Grinsen im Gesicht die rechte Seite auch gewechselt.

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