Weihnachten steht vor der Tür.

Nein, ihr braucht nicht aufspringen und die Türe öffnen, es dauert noch ein paar Tage. Habe es mir letztes auf dem Sofa bequem gemacht. Das Tablet in der Hand bin ich shoppen gegangen. Rein zu Amazon und die Regale gescannt. Raus aus dem Laden und zu eBay. Unzufrieden dann bei Alibaba gelandet. Habe dann den Einkaufsbummel beendet und nix gekauft. Dagmar gefragt, was wir uns zu Weihnachten kaufen. Ist immer die Zeit wo wir größere Anschaffungen tätigen. Irgendwie ist das die Zeit um Geld auszugeben, aber sie wusste auch nicht so genau was und wie. Es ist halt so, was man in unserem Alter nicht hat, braucht man auch nicht.
Wenn man(n) lange genug nachdenkt, fällt einem schon was ein. Solche Ideen haben oft einen Rattenschwanz. Ein Wunsch, der schon lange besteht, sind zwei E-Bike. Die gelten eigentlich nicht als Weihnachtswunsch, da sie schon lange auf der Agenda standen. Gehören eigentlich zum Wunsch eines Wohnmobils dazu und sind fest geplant. Das E bei E-Bike steht für Elektrischer Antrieb. Woher soll der Strom kommen? Zuhause gibt es Steckdosen und unterwegs? Unser Mobil hat ja eine große Solaranlage auf dem Dach, aber nur eine 150Ah Bleibatterie in der Sitzbank. Da machst du unter Umständen nichts mit zwei E-Bike laden.
Wenn ich den Standplatz der „alten“ Batterie aufgebe, dort passt nicht mehr hin, könnte ich parallel zum Aggregat in der Sitzbank eine Lithium-Ionen-Batterie mit 200Ah einbauen. Das Datenblatt ließt sich spannend. Der Platz der „alten“ Batterie könnte man mit einem Wechselrichter auffüllen. Dann könnte man(n oder Frau) auch Mal eine Kleinigkeit kochen, ohne immer das Aggregat abzuwerfen. Klingt alles spannend und teuer. Das größte Problem ist das laden während der Fahrt. Die neue Batterie verträgt zwar einen maximalen Ladestrom von 200 Ampere, was meine extra gekaufte Lichtmaschine auch liefert, möchte auf Dauer aber nur 40A als Ladestrom. Jetzt wird eine Testfahrt gemacht und die Lichtmaschine überprüft. Angeblich haben alle Euro6- Fahrzeuge eine geregelte Lichtmaschine, selbst einige Euro5 sind damit ausgerüstet. Ich zweifle das an. Moderne Bustechnik hin oder her, ohne Messewiderstand an der Batterie kann kein Steuergerät den Ladezustand einer Batterie ermitteln. Mein Euro6- hat keinen Messewiderstand an der Batterie. Das bekommt er erst mit der nichtgekaufen Start-Stop-Automatik. Aber das ist alles Theorie und eine Fahrt mit angeschlossenen Messgerät wird Aufschluss ergeben. Wenn die Lichtmaschine ungeregelt arbeitet dann werde ich schauen wie viel tatsächlich zum Laden der Wohnraumbatterie übrig bleibt und ob das mit einfachen Mitteln, dünnes Kabel und eine Schmelzsicherung, auf ein erträgliches Maß reduziert werden kann. Sonst muss ein moderner Ladebooster nachgerüstet werden. Ihr seht,der Wunschzettel ist voll und ich bekomme im Gegensatz zu Dagmar nur 12x Rente im Jahr. Die zwei Extrarenten aus Österreich von Dagmar reichen aber bei weitem nicht aus. So muss gewartet werden bis ein warmer Geldregen über uns nieder geht. Wolken sehe ich schon aufziehen.

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Auf Besuch

Dagmar geht es wieder gut. Somit könnte ein anderer Besuch wahrgenommen werden. Wir sind mit unserem „Herrn Mayer“ zu Mayers gefahren. Die haben vor ein paar Tagen ihre Gnadenhochzeit gefeiert. Bevor jetzt alle „Gnadenhochzeit“ googlen, will ich es hier auflösen. Das sind 70 Jahre, Respekt und unsere besten Wünsche zu diesem Anlass nachträglich auf diesem Wege.
Es war ein tolles Abendessen, das mich ein bisschen an meine Geburtstagsfeiern erinnerte. Da gibt es immer Pizza und Lambrusco, gestern ohne Lambrusco. Während der Vorbereitungen zum Abendessen, ein ausgiebiges Studium des Prospekt vom Pizzaservice, gingen die Gesprächsrunden quer durch alle Belange. Natürlich waren die Kinder ein großes Thema. Wir haben „nur“ zwei Kinder, Mayers deren sechs und schon Urenkel. Fotos wurden gezeigt und kleine Geschichten dazu erzählt.
Ein gelungener Abend, den ich gerne wiederholen würde.
Zeitig haben wir uns auf den Heimweg gemacht. Mein Knie ging mir auf die Nerven und ich hatte keine Schmerzmittel dabei. Zuhause habe ich dann das Bein hochgelegt und mich über den tollen Abend gefreut.

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Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt

Haben auf unserem Lieblingsplatz übernachtet. Nachdem die Aussenarbeiten bei Michael erfolgreich beendet wurden, haben wir uns Richtung Heimat bewegt. Nach dem Aufstehen wurden Schritte unternommen das Wohnmobil in einen Standby-Modus zu versetzen. Die Bettwäsche wird dazu in Vakuumbeutel verpackt, Toilette geleert und jetzt wenn die ersten Nacht-Fröste kommen muss auch das Wasser abgelassen werden. Mitten in diesen Arbeiten zweifle ich plötzlich, warum nicht einfach irgendwo hin fahren, einfach so.
Ja, wir sind auf dem Nachhauseweg, wollen Karin und Albrecht besuchen, und dann??? Warum Heim?
Jetzt ist es ganz anders. Stehen auf einem Autobahnparkplatz und haben das Frühstück hinter uns. Plötzlich klagt Dagmar über Bauchschmerzen und Übelkeit. Das Frühstück hat sie sich nochmal durch den Kopf gehen lassen und die Einladung zu Kaffee und Kuchen habe ich leider abgesagt.
Wenigstens scheint die Sonne. Werde versuchen die Autobahn zu verlassen und ein schönes Plätzchen suchen und Dago Gelegenheit zum auskurieren geben. Werde Mal den Kalender befragen, was wir noch alles absagen müssen.

Nachtrag:
Dagmar hat morgen einen Arzttermin. Wir sind jetzt wieder Zuhause.

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Es ist vollbracht.

Naja, fast.
Die Kleberei ist vorbei. Sorgfältige Reinigung, gleichmäßiges aufrauhen, entstauben, mit Primer behandelt und satt mit Kleber bedeckt. Das Ganze dann auch noch Winkelrecht zusammen gefügt.
Damit es Winkelrecht wird, wurde ein Solarpanel als Abstandshalter montiert. Wenn der Kleber abgebunden hat, also morgen, wird das in der Mitte montierte Panel nach links gerückt und sein Zwillingsbruder rechts daneben montiert. Sie werden in Reihe verschaltet um besseren Ertrag in bestimmten Situationen mit einem modernen MPPT-Laderegler zu erhalten. Aber mit manchen Aussagen in dieser Richtung löst man Glaubenskriege aus. Da ist MPPT nicht gleich MPPT. Beim einem ausgiebigen Studium der einzelnen Datenblätter löst sich so mancher Zauber, wie guter Vollmond reicht für eine Ladung voll aus, in Schall und Rauch auf.



Fertig!

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Arbeitseinsatz im Süden.

Freitagabend nach dem Abendessen, wir fahren Richtung Singen. Zuerst noch Wasser bunkern. Wollte den Platz auf der Bärenwiese anfahren, dort muss man aber ein Parkticket ziehen. Weiß nicht ob ich schnell genug bin mit dem Wasser auffüllen um ohne Parkgebühren wieder wegfahren zu können. Kurzerhand Bietigheim angesteuert. Dort weiß ich wie alles geht. Bin erstaunt wie voll die Plätze sind.
Dann auf die Autobahn und ohne was auf unseren Lieblingsplatz gefahren und gegen 23:30 angekommen. Der Blick auf den Hohentwiel und den Untersee ist immerwieder schön. Die Heizung lief die Nacht durch, es hatte nur 6°.
Frühstück haben wir in Hilzingen bei Edeka auf dem Parkplatz eingenommen. Jetzt geht es nach Böblingen um Michael bei der Montage der Solaranlage zur Hand zu gehen.
Das hat heute soweit gut geklappt. Ist zwar noch nichts montiert, aber wir haben gute Vorarbeit geleistet. Morgen, am Sonntag, kleben wir die teilweiße vormontierten Solarpanels aufs Dach. Dort muss noch ein Loch für die Kabeldurchführung gebohrt werden.
Stehen oben auf einem „Berg“ und schlafen hier. Mit gemeinsamem Frühstück geht der Tag morgen um 9 los.
47,6981577, 8,9092811

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Armaturentafel in Betrieb genommen.

Ja, nun ist sie voll integriert. Links die Tafel für den Generator und rechts mein kleines Kontrollzentrum.

Beim Generator gibt es nichts zum erklären. Großes Display in dem Spannung, Leistung und Betriebsstunden angezeigt werden. Darunter Zündschloss, der Schlüssel ist gegen verlieren mit grünem Gummi gesichert und der ECO-Schalter.
Die rechte Kontrolltafel hat vier Schalter mit Kontrollleuchten, Volt- Amperemeter und Wasserstandsanzeige.
Jetzt liegt die Dachsteuerung auf dem linken Schalter, zwei rote und zwei grüne LED’s signalisieren die angesteuerte Richtung der Motoren. Dadurch ist jetzt am Lichtschalter zwei Funktionen frei. Damit wird nun das Bad- und Küchenlicht zusätzlich gesteuert. Der zweite Schalter auf den Kontrollzentrum ist frei. Daneben ist vorgesehen zwischen den Wasserpumpen zu wechseln. Die blaue LED signalisiert das die Pumpe an ist. Der letzte Schalter ist für die Wasserstandsanzeige und wechselt zwischen Tank 1 und 2.
Die gelbe LED signalisiert das die Batterien voll sind und Solarüberschuss anliegt. Mit diesem AES-Signal steuern andere Leute ihren Gaskühlschrank, ich schalte ein Relais und schicke den Strom in den Elgena-EE-Boiler für Warmwasser.
Desweiteren habe ich an der B-Säule auf der rechten Seite für meine Prinzessin eine 3-fach-Steckdose montiert. Handy, E-Book und Co können dort mit 12 Volt versorgt werden. Mit dem Kabel würde gleichzeitig eine integrierte Beleuchtung für die vorderen Sitze installiert.

Morgen gilt es das Werkzeug aufzuräumen und das Mobil fahrfertig zu machen. Es geht übers Wochenende nach Böblingen. Ich helfe Michael seine Solaranlage aufs Dach zu kriegen.

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Ich kann wieder laufen.

Gestern Spaziergang durch die Gärten, heute erst bisschen Wohnmobil gebastelt, dann zum Stammtisch gelaufen. Meine Prinzessin kam mit unserem „Herrn Mayer“ nach. So könnte ich nach Hause fahren.
Ich habe heute tatsächlich die Elektrik in Angriff genommen. Die Dachsteuerung ist nun auf der neuen Armaturentafel. Somit ist eine Fehlbedienung des Lichtschalters ohne Folgen möglich. Morgen noch ein ein paar LED als Kontrollleuchten verkabeln. Die Wasserpumpe wird gerne vergessen abzuschalten. Wegen dem Waschtrockner kann ich keine automatische Abschaltung nach X Minuten „Nichtgebrauch“ machen. Somit ist eine LED eine gute Erinnerung. Auch werde ich den Lauf der zwei Motoren mit LED’s überwachen. Morgen zeigt sich ob das klappt. Wenn ich noch ein Relais in das 230-Volt- Netz setze, dann kann der Kabelverhau hinter ein paar Sperrholzverkleidungen verschwinden.
Aber erst den Bär erlegen, dann sein Fell verkaufen.

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OP gut überstanden.

Vielen Dank für die Genesungswünsche. Ich hoffe viel hilft viel.
Zur OP gibt es nicht viel zum Schreiben, ich habe sie verschlafen. Es handelte sich um einen Schaden am Innenmeniskus und einem Riss in der Kniescheibe. Ich bin Kassenpatient, es gab kein neues Knie, dass Alte wurde repariert.
Waren die Schmerzen anfänglich noch erträglich, so fahre ich jetzt die Dosis meiner „Egal“ Tabletten langsam hoch. Ich darf zwar Spazierengehen, aber die Treppen sind ein großes Hindernis. Hinunter bereitet große Probleme. Gehe da aus Angst vor den Schmerzen wie ein kleines Kind, Stufe um Stufe. Hoch kann ich die Treppen normal gehen. (Mit leicht verzerrten Gesichtsausdruck!)
Aber alles Jammern hilft nicht, da muss ich durch. Am Freitag will der Doktor die Fäden ziehen. Ich hoffe das dann nicht alles auseinander fällt.
Nächste Woche sieht das alles sicher besser aus und ich kann weiterhin unser Wohnmobil optimieren. Den Schaltkasten, sprich der rechte Küchenoberschank, ist das Ziel meiner Bemühungen.
Sowie sich goldener Oktober zeigt, fahre ich zu Michael an den Bodensee und helfe die neue Solaranlage zu montieren. Danach steht eine Reise zum ehemaligen Mittelpunkt von D auf dem Plan. Kassel war bis zur Wiedervereinigung das Zentrum von Deutschland.
Möchte Wolfgang wiedersehen, ist mir sehr wichtig. Vielleicht ziehen wir das vor, Mal sehen.
Bis die Tage.

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Viel Wind, wenig Sonne

Zumindest morgens. Somit fällt der geplante Drohnenflug ins Wasser. Ohne ordentliches Licht macht der Aufwand keinen Sinn. Habe bei Herbert die Rotex-Schleifmaschine mitgenommen. Brauche ich zu fertigen einer neuen Tischplatte. An der Alten löst sich das Dekor. Gießharz und neues Poster ist schon im Haus.
Die Heimfahrt war toll. Sonne und ein wunderschönes Neckartal. Bis Heilbronn, dann Autobahn und am letzten Parkplatz Müll und Toilette entsorgen.
Nun steht das Wohnmobil, teilweise stillgelegt, vor dem Haus. Bettwäsche ist im Vakuumbeutel verstaut, Kühlboxen leer, Boiler aus. Mal sehen ob ich das Wasser noch aus den Tanks bekomme.
Die kommende Woche mache ich der AOK ein paar Kosten. Montag letzter Check für die Knie-OP am Dienstag. Dann heißt es Füße hochlegen.

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Ebersbach, ein n schönes Dorf

Die Runde durchs Dorf war echt schön. Leider das Licht nicht sonderlich gut zum fotografieren.
Das Tagesprogramm ist übersichtlich. Gemeinsames Frühstück und am Abend miteinander kochen oder grillen.
Meine Planar-Heizung habe ich jetzt Mal mit dem Innenthermometer gesteuert. Bisher lief die Heizung über Leistungsstufen. Der Regelbereich liegt zwischen 900 und 1800 Watt. Vorteil ist das die Heizung nie frisch zünden muss und somit Strom spart.
Vergangenen Abend habe ich mich durch die Bedienungsanleitung gequält und das Bedienteil erkundet. Dachte das meine Prinzessin die Heizung genauso einfach einschalten kann.
Hat auch funktioniert, aber wenn der Temperaturunterschied zwischen „ist“ und „soll“ gering ist, fährt die Heizung rechtzeitig mit der Leistung herunter um Schwankungen zu vermeiden. Das Gebläse läuft auch in der Zeit wenn die Heizung nicht brennt und wälzt die Luft um.
Heute wurde bis nach dem Mittag durchgeheizt. Um den spärlichen Solarertrag besser zu nutzen, wurde eine Kühlbox vom Netz genommen. Das Duschwasser in der Früh müsste mit dem Aggregat aufgeheizt werden. Mittags Kaffee und Tee auf kleiner Stufe gekocht, damit das Aggregat ruhig und lange läuft. Dann hat auch die Batterie etwas gestützt.
Nachmittag kann die Sonne heraus, aber die Solarzellen stehen dafür falsch.
Morgen soll das Wetter besser werden.

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