Spanien nach Frankreich

Guten Morgen Zuhause. Ein blöder Satz, da ich ja erst am Abend hochlade.
Aber ich möchte mich bei allen bedanken die uns so toll mit Informationen versorgen. Egal ob das die „Alten Freunde“ von daheim, oder die neu dazugekommen Reisebekanntschaften. Die einen betreiben Recherche am Computer, die anderen berichten von ihren aktuellen Erfahrungen. Das lässt uns einigermaßen entspannt reisen.

Heute bisschen spät, aber ich habe einiges an Kilometern runter gemacht. Jetzt haben wir noch 1252km vor uns. Meine Zweistoppstrategie ist leider nicht aufgegangen, der letzte Spanische Tankwart hat mich zum Tanken gezwungen. Da steht auf der Leuchtreklame Diesel 0.979€, ein Schwabe kommt da dran nicht vorbei.
Die Grenze war von vielen Streifenwagen und Militär gesichert, aber wir bekamen kein Signal zum anhalten und ich werde den Teufel tun um mit denen zu diskutieren.
Also haben wir rüber gemacht und waren dann in dem dicht besiedelten Gebiet. Habe immer auf die französische Parkplatzkultur gehofft und einen schönen Picknickplatz erwartet. Nix war’s und so ist die Zeit vergangen. Jetzt stehen wir am Waldrand auf der Zufahrt zu einem weit zurück gesetzten Haus. Rechts auf Keile gefahren, Sitz gedreht und Feierabend.
Internet gibt es leider fast nicht.
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Portugal nach Spanien

Bimm, bimm, bimm ….
Die Kühe haben uns geweckt. Es war kalt in der Nacht und die Heizung lief auf kleiner Stufe durch. Wenige Kilometer vor der Grenze müssen einige Vorbereitungen getroffen werden. Dazu gehört auch das der Müll entsorgt und einiges umgeräumt wird.
So, Frühstück fertig, Aggregat getankt, 4 Liter in Reserve, Müll vorsortiert, es kann losgehen.
Hat bis zum Müll entsorgen alles geklappt, aber dann wollten wir eine kleine Straße zur Grenze hin fahren. Beim Starten bekommt „Franz“ einen Schluckauf!!!! Bislange hat er wieder brav gearbeitet. Nachdem zweimaligen Neustarten nichts brachte und Franz einfach dunkel blieb, müsste „Kurt“ ran. Der aber noch kleinere Straßen, mir zu klein, entdeckt hat. Hilft nix, Karte raus und Straßenschilder lesen, die Älteren werden das noch kennen.
Die Schlange an der Grenze ist überschaubar, ein Sattelzug, ein Lieferwagen und dann wir. Wir werden angehalten und registriert. Bekommen die Verhaltensregeln in Englisch schriftlich ausgehändigt und müssen den Erhalt quittieren.
Zurück in unserer Burg erstmal Hände waschen. Dann erwacht auch Franz aus seinem Tiefschlaf und es geht weiter quer durch Spanien. Rund 2385km liegen vor uns. Eine gut ausgebaute mautfreie Schnellstraße lässt zügiges fahren zu. Ich wähle ein Tempo um die 90km/h, damit ich den LKWS nicht im Wege bin. Aber was mache ich mir Gedanken, hier ist auch nichts los. Fast niemand kommt einem entgegen, vor und hinter mir nichts.
So langsam wird es Zeit einen Nachtplatz zu finden. Diesen möchte ich aber mit vollem Tank anfahren. Bis jetzt scheint meine Rechnung aufzugehen. Tankstopp etwas vorgezogen, noch fast 200km Radius möglich, einen See angefahren.
Seht selbst, trotz Bewölkung ein top Platz.

Drohnenbild


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Heimreise hat begonnen.

Falls es nicht klar rüberkommt, wir brechen ab und fahren langsam heim. Als die Entscheidung fiel lagen rund 2350 km vor uns. Da der Tank nicht ganz voll ist, heißt das zweimal Tanken. Einkaufen müssen wir nichts, der „Keller“ ist gut gefüllt. Da wir bisher in Kwarantäne gelebt haben, möchten wir unterwegs nix einfangen.
Wann wir Zuhause ankommen steht noch nicht fest, da unser Reise-Tempo recht nieder ist. Letztlich wollen wir auch die Heimreise genießen und die Augen links und rechts schweifen lassen. Es gibt unzählige Dinge entlang des Weges die wir nicht ignorien wollen, Storchennester, bunte Wiesen, knorrige Bäume.

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In der Nähe von Albufeira da Barragem do Caia, Portugal

So langsam überkommt uns eine komische Stimmung. Du fährst über leere Straßen, keiner begegnet dir. Dörfer sind wie ausgestorben. Unternehmen kann man nichts mehr. Aufgrund des Ausnahmezustand darf immer nur einer den Wagen verlassen. Nix mit gemeinsam einkaufen. Klar, draußen in der Natur kräht mal kein Hahn nach dir, aber alles was wir tun, tun wir mit schlechtem Gewissen.
Fühlen uns ein bisschen wie die „Smoker“ in „Waterworld“. Ein großes Schiff mit allem was die anderen wollen, Toilettenpapier, Schokokekse, Nudeln.
Daher führen jetzt die Wege nach Nordosten. Dann können wir immer behaupten: „Wir sind auf dem Heimweg.“
Auf keinen Fall möchte ich in irgendeiner Schlange vor irgendwas zu stehen kommen. Obwohl, um was mache ich mir Sorgen? Ich brauche meine Burg für nichts zu verlassen, egal wo wir stehen.
Gut geschlafen an dem neuen Platz. Frisch geduscht sitzen wir am Frühstückstisch und planen den Tag. Wir beschließen größere Schritte zu machen. Das Wetter erleichtert die Entscheidung, es regnet.
Nun sind wir am neuen Übernachtungsplatz angekommen, fast am See.
Aber der Weg ist ziemlich rau und so hat eine kleine Baumgruppe mich zum stehen eingeladen. Ein schöner Platz, schaut selbst.

Drohnenbild


Drohnenbild


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Wir müssen weg.

Ich glaube ich weiß jetzt warum wir nicht nach Marokko gefahren sind. Immerwieder habe ich darüber nachgedacht rüber zu fahren. Da wir eh den Großteil alleine gefahren wären, ist das fehlen des „Stammtisches“ kein Hinderungsgrund. Aber letztlich haben wir uns dagegen entschieden. Gut so.
Aber nicht nur in Nador sitzen Reisende aus Deutschland nach wie vor fest, sondern auch vor der spanischen Exklave Ceuta. So wie Hartmut aus München, der sich ebenfalls an das ARD-Studio Nordwestafrika gewendet hat.
„Hier bahnen sich katastrophale Verhältnisse an“
„Ich bin hier in der Schlange von Ceuta. Ich bin ungefähr die Nummer 270 von mittlerweile 400 Wohnmobilen, die vor Ceuta warten.“ Hartmut schickt Fotos. Sie zeigen kilometerlange Kolonnen von Wohnmobilen und PKW vor der Grenze zur spanischen Exklave in Nordmarokko. Viele Reisende hatten sich erhofft, von hier aus per Fähre noch nach Europa übersetzen zu können. Doch Spanien hat die Grenzen komplett geschlossen. Nun warten sie – Camper, alte Menschen, Familien mit kleinen Kindern. Und die Lage spitzt sich zu.
„Es ist kalt, es regnet, es ist windig, es gibt kein Wasser, es gibt keine Toiletten, es gibt nur wenig einzukaufen. Hier bahnen sich in nur wenigen Tagen – oder man muss sagen: in wenigen Stunden – katastrophale Verhältnisse an“, warnt Harmut. Die Menschen müssten tagelang in ihren Autos sitzen, teils ohne Verpflegung. „Wir können keinen Campingplatz suchen, wo wir die Lage abwarten. Wir dürfen nicht mehr reisen“, erläutert er.

Pläne machen tut in dieser Zeit nicht wirklich. Wollte heute das Mobil umstellen und optimal ausrichten, da hupt es um 10:40 auf dem Platz. Dezent, aber so das man es hört. Ein Blick durchs Fenster, ein Streifenwagen steht neben uns. Ich, erst eine Socke an, stürze in die Hose und schlüpfe in meine Schuhe.
Mein Englisch und das des Polizisten passten gut zusammen. Man erklärt mir und allen anderen das hier das Campen verboten ist. Es sei ihnen mitgeteilt worden das viele hier stehen und so müsse er einschreiten. Sie kommen wieder und wer dann noch auf dem Platz ist muss Strafe bezahlen.
So ist für mich das entleeren der Tanks plötzlich kein Problem mehr und nach dem Frühstück werden wir zusammenpacken und uns ein neues Domizil suchen.
Sind am neuen Platz angekommen. Stehen jetzt Probe und sondieren die Lage. Beim wegfahren haben wir nochmal die Wassertanks gefüllt, damit wir unabhängig sind. Es ist schön gespenstisch über die menschenleeren Straßen zu fahren.
Hier Mal der Grund warum wir hierbleiben wollen.

Es bleibt spannend!
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Talsperre, Tag 11

Im Westen nichts neues, außer das der Platz „voll“ ist. Gestern Abend ist bei Dunkelheit der letzte angekommen. Sonne scheint und die Stimmung ist gut. Links wird Federball gespielt, Rechts sitzt man am Bordstein und unterhält sich. Alle bisschen auf Abstand mit dem Wissen: „Wir sitzen alle im gleichen Boot.“
Da es nicht viel zum schreiben gibt, haben wir heute einen kleinen Spaziergang gemacht und bisschen fotografiert. Immer dem See entlang, bis Hüfte, Knie und Fersensporn um Hilfe geschrien.

Unsere Badeinsel


Wanderweg


Auf dem Rückweg


Feuerstelle mit Zufahrt


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Talsperre, Tag 10

Was gibt es Neues? Hier Informationen die mich erreichten:

Spanische Campingplätze schließen wegen Corona-Krise — 26.03.2020
Spanien weist deutsche Camper aus

Tausende Camper sind auf dem Rückweg aus Spanien, darunter viele Deutsche. Grund: Wegen des Corona-Virus müssen die Campingplätze schließen. AUTO BILD hat alle Infos und Tipps für die Heimreise!

Vom neuen Coronavirus und den mit ihm einhergehenden Vorsichtsmaßnahmen sind jetzt auch Camper in Spanien betroffen. Allein 50.000 Deutsche verbringen normalerweise den Winter in der Sonne der iberischen Halbinsel. Dazu kommen Tausende Niederländer, Franzosen und Briten sowie Schweizer, die überwiegende Mehrheit im Rentenalter. Doch mit dem sonnigen Idyll ist es nun vorbei: Am 26. März 2020 müssen in Spanien sämtliche Unterbringungsmöglichkeiten für Touristen zumachen. Grund ist der Ausnahmezustand, in dem sich das Land wegen des Coronavirus befindet. Das staatliche Dekret schließt alles vom Hotel über die Ferienwohnung bis zum Campingplatz ein. Eine Handvoll Plätze mit Ausnahmegenehmigungen für Dauercamper soll es im Land geben. Dort gelten strengste Auflagen, gemeinschaftliche Einrichtungen wie die Sanitäranlagen dürfen nicht genutzt werden. Die Mehrheit der Platzbetreiber schickt ihre Gäste aber nach Hause. Neue Gäste werden seit dem 18. März nicht mehr angenommen.
Komplette Hausstände, betagte Menschen
Das mit der Abreise ist für viele der betroffenen Camper leichter gesagt als getan. Schließlich kommen sie meist für mehrere Monate nach Spanien und parken nicht einfach nur irgendwo ihr Reisemobil oder ihren Wohnanhänger. Da geht es um ganze Hausstände, Gartenmöbel, Zelte, Boote und Fahrräder. Manchmal muss sogar ein mitgebrachter Pkw auf den Hänger und mitgenommen werden. Außerdem sind die meisten dieser Wintercamper 65 und älter. Da fährt man nicht mehr einfach so 2500 Kilometer am Stück.
Gut: Die Heimreise sollte möglich sein
Doch es gibt auch gute Nachrichten. Nach AUTO BILD-Informationen wurden heimkehrende Camper bisher an den Grenzen zwischen Spanien und Frankreich sowie von Frankreich nach Deutschland durchgelassen. Es kann dort zwar zu Wartezeiten kommen, doch mit Reisemobil oder Wohnwagen sollte das weniger dramatisch sein als ohne. Die Polizei in Spanien und Frankreich kontrolliert umfassend. Sie lässt Reisende aber weiterfahren, wenn klar ersichtlich ist, dass sie auf dem Weg nach Hause sind. Tankstellen und Supermärkte haben geöffnet, normalerweise kann ab einem Betrag von sechs Euro mit Karte bezahlt werden. Ruhepausen auf Parkplätzen (speziell auch über Nacht) werden geduldet. Spanien hat darüber hinaus eine Liste mit Unterkünften herausgegeben, in denen Menschen unterkommen können, die jetzt reisen müssen. Sie ist hier bei unseren Kollegen von AUTO BILD Spanien einzusehen. Spanisch-Kenntnisse sind dank einer leicht verständlichen Karte und einer Namensliste nicht zwingend.
Wichtig: Corona-Verhaltensregeln beachten!
Die national ausgegebenen Corona-Verhaltensregeln sollten unbedingt beachtet werden. In Spanien bedeutet das vor allem, dass man sein Fahrzeug nur alleine verlassen darf. Das Gleiche gilt fürs Betreten eines Supermarktes oder einer Tankstelle. Wer die Filiale einer großen Kette anfährt, hat gute Chancen, dass das gesuchte Produkt vorrätig ist – egal ob es um Diesel oder um eine Rolle Kekse geht. An der Zapfsäule wird erwartet, randvoll zu tanken, um möglichst selten anhalten zu müssen. Ein Mindestabstand von zwei Metern zur nächsten Person ist unbedingt einzuhalten. An manchen spanischen Raststätten können die Toiletten verschlossen sein. So versuchen die Betreiber die Trucker, die das Land aktuell am Laufen halten, vor Ansteckung zu schützen. Diskussion hilft in so einem Fall nicht. Dann muss auf die Bordtoilette ausgewichen werden.
Autor: Lars Hänsch-Petersen

Spanien hat mit fast 58t Fällen Rang 4 in der Welt, dicht gefolgt von Deutschland mit 46t.
Da ist Portugal mit 4t Fällen auf Platz 16 eine andere Hausnummer.
Was in all den Zahlen fehlt sind die zuverlässige Anzahl der Menschen welche die Krankheit überstanden haben. Bayern hat angeblich gerademal 99 Leute welche die Krankheit überstanden haben. NRW bietet da schon 837, bei etwas mehr an Fällen.
Ohne die Zahlen der Gesunden gibt das ins tiefschwarze verzerrte Prognosen von denen ich mich nicht verrückt machen lasse.
Der Platz füllt sich. Viele Stellpätze in Portugal werden jetzt tatsächlich geschlossen. Hier am See stehen nun mehrere Gleichgesinnte mit der Absicht so lange wie möglich hier zu bleiben. Anscheinend werden die Heimreisenden aufgefordert die Autobahn zu benützten und diese nicht mehr zu verlassen. In diesen Schwung möchte ich auf keinen Fall geraten. Die Stimmung ist jedenfalls gut!

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Talsperre, Tag 9

Wir stehen jetzt vorne an der Mauer. Da habe ich Abends länger Sonne und ich kann vom Wohnzimmer aus in den See schauen.

Blick aus dem Wohnzimmerfenster


Blick aus der Haustüre


Es gibt nicht neues und so muss das Alte herhalten.
Corona ist weltweit verbreitet, aber hier im Alentejo hat es nur 6 Fälle. Das Alentejo ist etwa so groß wie Baden-Württemberg mit etwa 11.000.000 Einwohner, hat aber nur 760.000 Einwohner.
Gestern waren wir in Odemira beim Wasser bunkern. Neben dem Brunnen stehen Tische und Bänke sowie eine Feuerstelle. Unter den Bäumen kann man im Schatten sitzen. Das tut ein junger Mann auch und hat sein Handy in der Hand. Alles kein Problem, der Platz ist größer als er auf dem gestrigen Bild wirkt.
Ein Streifenwagen hält an und winkt den jungen Mann näher. Mit etwas Abstand zum Streifenwagen bekommt er einen Wink das er stehen bleiben soll. Nach dem Ausweis wird gefragt und dann bekommt es die Anweisung sofort nach Hause zu gehen. Ich darf unbehelligt weiter machen. Ja, die Straßen sind leer. Auf dem Weg hierher bin ich keinen Fahrzeug begegnet, nur hier in der Stadt fahren einige Autos.
Zurück zum See. Wetter toll. Haben den Nachmittagskaffee auf der Terrasse zu uns genommen.

Blick von der Terrasse


Blick von der Terrasse


Jetzt ist es bisschen windig und so gehen wir eine Etage tiefer.

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Talsperre, Tag 8

Einfacher wie gedacht. Ja, so geht es manchmal wenn man groß Pläne macht.
Es hat hier auf dem Platz einen funktionierenden Wasserhahn. Der Sanitärcontainer ist zwar verschlossen, aber an der Rückseite gibt es einen Wasserhahn.
Wir haben trotzdem an unserem Plan, nach Odemira zu fahren, festgehalten. Unterwegs trotzdem die Augen offen gehalten. Ein Brunnen war schon lange trocken. Ein Zweiter war kein Brunnen und am Ortseingang von Odemira war das Wasser abgestellt. Aber der Hahn oberhalb des Platzes, wo wir schonmal genächtigt haben, der ging. Rein in die Bucht, Schlauch raus und gleich eine Waschmaschine voll im Kurzprogramm durchlaufen lassen.

Dann ab zu Aldi. Dort auf dem Parkplatz gleich sie Zweite hinterher. Vom Einkauf zurückwar die Wäsche gewaschen. Die reichlichen Vorräte eingeräumt und zurück zum Intermarche. Unterwegs wieder am Hahn angehalten und sicherheitshalber die Wassertanks gefüllt. Intermarche getankt und neben Toastbrot noch paar Kleinigkeiten gekauft. Sind komplett ausgerüstet und mit allem versorgt.
Als Nachtplatz haben wir den alten Stellplatz an der Talsperre angefahren.
Dann brauche ich keine neue Überschrift.
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Talsperre, Tag 7

Ein schöner Tag! Früh schon sind die Batterien voll und an Frühstückstisch fehlt nichts. Blog war einige Zeit nicht erreichbar, die hohen Zugriffszahlen haben der Server abstürzen lassen. (Kleiner Scherz)
Dann Kontakt in die Heimat aufgenommen. Im Haus geht scheinbar einiges daneben. Könnte aber mit zwei Anrufen und einem Mail bisschen helfen.
Dago’s Schmerzen verlagern sich jetzt. Das Schienbein tut nicht mehr ganz so weh, dafür meldet sich die Schulter und der Ellbogen. Die Sache ist aber glimpflich verlaufen und wir machen schon Scherze darüber.
Sitzen auf der Dachterrasse und lesen oder schreiben für den Blog.
Nebenbei versucht ein paar anständige Zahlen zu Corona zu finden. Ich komme zu dem Entschluss das die Zahlen getürkt sind. Die Zahl der Leute die diese Grippe bei uns überstanden haben, hinkt hinter allen Ländern zurück. Egal ob links oder rechts von D, alle haben bessere Zahlen bei den Leuten die gesund geworden sind. Ich vermute das bei passender Gelegenheit diese Zahlen nachgereicht und als „Erfolg“ für irgendeine Aktion gewertet werden.
Zurück nach Portugal. Wir schmieden einen Plan. Berichten zufolge sind alle Wohnmobilversorgungsstationen geschlossen worden. Nur wer auf einer Anlage schon länger sesshaft ist, kann wenn der Betreiber zustimmt, bleiben. Wir fahren morgen nach „Odemira“ und versuchen dort, oder schon auf dem Wege dorthin unsere Tanks zu füllen. Wenn das klappt, werden vor Ort zwei Waschladungen gewaschen und der Verbrauch gleich wieder aufgefüllt. Beim Einkaufen wird zusätzlich Mineralwasser gebunkert. Dann sind wir sicher für weitere 3 Wochen freies stehen gewappnet. Solten alle mir bekannten Wasserhähne „geschlossen“ sein, kenne ich noch eine Quelle, die müsste zugänglich sein. Nicht der kürzeste Weg, aber eine Option. Morgen um diese Zeit bin ich schlauer.
Einige werden über unser Handeln den Kopf schütteln, aber hier ist alles besser wie Zuhause, ausser dem Krankenhaus vielleicht. Aber es ist ja keine Pflicht den Virus zu bekommen. Zuhause angekommen würde ich dann die nächste Zeit keine Reise starten können!
Ansonsten nichts Neues im Westen.

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